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Alle Artikel kategorisiert unter »Antisemitismus«

Barenboim: Ich bin glücklich in Deutschland

24.01.20 (dpa) -
Berlin - Der argentinisch-israelische Pianist und Dirigent Daniel Barenboim (77) hat sich trotz der deutschen Verbrechen im Nationalsozialismus ganz bewusst für ein Leben in Deutschland entschieden. Vor dem Umzug habe er oft in Deutschland gespielt, darunter auch 18 Jahre in Bayreuth, sagte der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Auschwitz Komitee ehrt Pianisten Levit für Mut gegen Rassismus

13.01.20 (dpa) -
Berlin (dpa) - Das Internationale Auschwitz Komitee hat den Pianisten Igor Levit für sein Engagement gegen Antisemitismus und rechtsextremen Hass geehrt. Levit verteidige mit Mut, Kreativität und Lebensfreude die Werte der Demokratie, erklärte das Komitee zur Preisverleihung am Sonntag in Berlin.

Spotify will Playlists mit antisemitischen Inhalten entfernen

10.01.20 (dpa) -
Der Streamingdienst-Anbieter Spotify will einem Bericht zufolge Playlists entfernen, die Adolf Hitler verherrlichen, Holocaust-Opfer lächerlich machen und Hass-Symbole wie Hakenkreuze enthalten. Das sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag der Onlineausgabe der „Times of Israel“. „Der fragliche von Nutzern generierte Inhalt verstößt gegen unsere Richtlinien und wird gerade entfernt. Spotify verbietet alle Nutzerinhalte, die beleidigend, schmähend, verleumderisch, pornografisch, bedrohlich oder obszön sind“, wurde er von der Zeitung zitiert.

Pianist Igor Levit: „Ich bekomme Morddrohungen“

29.12.19 (dpa) -
Der russisch-deutsche Pianist Igor Levit erhält eigenen Angaben zufolge antisemitische Morddrohungen – zum Teil auf der Bühne. Sie seien unzweideutig, schreibt er in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“. „Nicht oberflächlich, nicht unbedacht, nein glasklar und kündigen an, mir „Judensau“ mein Maul stopfen zu wollen, vor Publikum, während ich auf der Bühne sitze“, schreibt er. „Ich bekomme Morddrohungen.“

Antisemitische Äußerungen: AfD-Stadtrat verliert Posten im Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

18.11.19 (dpa) -
Wegen antisemitischer Äußerungen im Zusammenhang mit den Terroranschlägen auf das World Trade Center hat AfD-Stadtrat Donatus Schmidt seinen Posten im Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle verloren. Der Stadtrat stimmte am Donnerstag bei einer Sondersitzung einem entsprechenden Antrag mit großer Mehrheit zu.

Antisemitismus-Beauftragter kritisiert geplantes Kollegah-Konzert

15.11.19 (dpa) -
Leipzig/München -Hass auf Juden, Schwule und Frauen? Diese Vorwürfe begleiten die Karriere von Skandalrapper Kollegah seit Jahren - und treffen ihn nun wieder vor einem geplanten Konzert in München. Jetzt hat er seinen Fans gesagt, was er davon hält.

Other Music Academy appelliert an CDU Thüringen: Keine Gespräche mit der AfD

In einer Erklärung warnen der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und der Other Music Academy e.V./Yiddish Summer Weimar die CDU Thüringen davor, ergebnisoffene Gespräche mit der AfD bezüglich der Bildung einer Landesregierung in Thüringen zu führen. Sie sehen es als Tabubruch, der „den guten, weltweiten Ruf Thüringens als Heimat jüdischen Lebens und kreativer, impulsgebender jüdischer und jiddischer Kultur“ aufs Spiel setze.

„Emma“ kürt Rapper Kollegah zum größten Sexisten des Jahres

29.10.19 (dpa) -
Die Frauenzeitschrift „Emma“ hat den umstrittenen Gangster-Rapper Kollegah (35) zum „Sexist Man Alive 2019“ ausgerufen.

Knapp 15 000 Besucher beim Usedomer Musikfestival

14.10.19 (dpa) -
Ahlbeck - Mit einem Zeichen gegen Antisemitismus ist das 26. Usedomer Musikfestival zu Ende gegangen. In Ahlbeck in der ausverkauften Lokhalle der Usedomer Bäderbahn erinnerten Intendant Thomas Hummel und Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, am Samstag an das Schicksal der jüdischen Mitglieder der Comedian Harmonists in der Nazizeit.

Schramm über jüdisch-israelisches Festival: «Nicht entmutigen lassen»

11.10.19 (dpa) -
Erfurt - Drei große jüdisch geprägte Festivals finden regelmäßig in Thüringen statt. Kurz nach der Attacke auf eine Synagoge in Halle und vor Beginn der Tage der jüdisch-israelischen Kultur zeigen sich die Veranstalter bestürzt.
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