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Alle Artikel kategorisiert unter »audite«

„Bogenhauser Künstlerkapelle” – Forgotten Avant-Garde of Early Music

Nicht aus akademischem Interesse, sondern einzig aus Neugier und Spielfreude spielte die Bogenhauser Künstlerkapelle 1899-1939 auf historischen Instrumenten – also bereits gute 50 Jahre vor Etablierung der historischen Aufführungspraxis. Ihr außergewöhnliches Repertoire umfasste bayerische Volksmusik und Moritaten genauso wie Werke aus Renaissance, Barock, Klassik und Romantik.

Liana Gourdjia plays Strawinsky

Am 6. Januar erscheint die neue CD der russischen Geigerin Liana Gourdjia. Unser kleines Promotion-Video, das im Auftrag des Labels "audite" entstand, begleitet die Aufnahmen beim SWR in Kaiserslautern. Im Interview schildert die Künstlerin ihre ganz persönliche Beziehung zu Igor Strawinskys Biografie und Werk. Mit der Deutschen Radio Philharmonie unter der Leitung von Zsolt Nagy spielt Gourdjia das Violinkonzert in D ein und nimmt zusammen mit Katia Skanavi am Klavier Miniaturen und andere kammermusikalische Werke des russischen Komponisten auf.

Leidenschaftliche Glut, messerscharfe Präzision: Celibidaches Berliner Aufnahmen 1945–1957

07.11.13 (Mátyás Kiss) -
Celi in Berlin – hatten wir das Thema nicht erst kürzlich, sogar in dieser Zeitschrift (nmz 9/11)? Stimmt – aber das waren bloß die RIAS-Aufnahmen ab 1948. In Koproduktion mit dem rbb und dem Deutschen Rundfunkarchiv erscheinen jetzt erstmals alle übrigen Einspielungen (davon 29 Erstveröffentlichungen), sorgfältig remastert von den originalen 76 cm/s-Tonbändern, die von Celibidache aus den Jahren 1945 bis 1953 mit den Berliner Philharmonikern und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin erhalten sind.

Explosiv und atmosphärisch: die gelungene Debüt-CD der Schwestern Mona und Rica Bard

14.10.13 (Ute Schalz-Laurenze) -
In Mannheim und Lübeck haben die Pianistinnen Mona und Rica Bard ihre Solistendiplome gemacht. Die Schwestern spielen seitdem zusammen als Klavierduo und legen nun ihre erste CD vor, die vom ersten Ton an Spannung bietet.

Wanderer zwischen den Welten

03.09.13 (Nina Riedmann) -
1973 von Friedrich Mauermann in Stuttgart gegründet, machte sich das Label Audite vor allem durch Archivaufnahmen der Mahler-Symphonien unter dem damaligen Chefdirigenten des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rafael Kubelík, einen Namen. In den 40 Jahren seines Bestehens ist es dem Label gelungen, eine ganz eigene Musiksprache zu finden und ein Profil zu etablieren, das sich nicht dem Mainstream beugt. Insbesondere durch das Zusammenspiel von historischen Aufnahmen und Neuproduktionen gelingt Audite eine glückliche Symbiose beider Welten.

Entführung in den Kern der Musik: Celibidache-Aufnahmen aus Berlin und München

04.12.11 (Christoph Schlüren) -
Um keinen anderen Musiker gab es so viele so scharf geführte, so ideologisch zugespitzte Kontroversen in der Fachwelt wie um Sergiu Celibidache. Warum dies so war? Einen der Gründe lieferte Celibidache selbst, als er in einem Interview auf die Frage, was er von der Fachwelt halte, schlicht mit der Rückfrage „Wieso Fach?“ antwortete. Selbst die Behauptung, er habe die von ihm in keiner Weise akzeptierte ‚Fachwelt’, der er jegliche Kompetenzen absprach, polarisiert, erscheint da nur wie eine kleinkarierte Kategorisierung von etwas, das mit den Konventionen von Verstehen, Sprache und Tradition nicht zu fassen ist.

Die Klavierkunst von Geza Anda, fast vergessen: Von der poetischen Auflösung der Musik

18.01.09 (Hanspeter Krellmann) -
Erst spät haben sich die deutschen Rundfunkanstalten dazu durchringen können, Zeugnisse der Funktätigkeit von musizierenden Künstlern aus der Zeit nach 1945 in ihren Häusern der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Nun ist das auch Géza Anda zugute gekommen. Der ungarische Künstler ist nach seinem Tod 1976 diskographisch immer präsent geblieben, weil Kleinlabels seine bei den großen Firmen ausgelaufenen Schallplatten neu aufleben ließen.

Brisant, brillant – Ferenc Fricsay dirigiert Beethoven

03.12.08 (Wolf Loeckle) -
Dass Ludwig van Beethovens Symphonik am Beginn des dritten Jahrtausends zuweilen als die wirklich neue Musik unter all der Neuen Musik wahrgenommen werden kann, liegt zum einen an der Befolgung des legendären Mauricio-Kagel-Diktums, Beethoven so lange ruhen zu lassen, bis all das Neue durch Ohr und Hirn und Herz durch ist. Und dann Raum und Fläche und Bereitschaft sich neu einstellt für eine Fundamentalrecherche.
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