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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayreuther Festspiele«

Bassist Georg Zeppenfeld: «Das ist so über mich hereingebrochen»

01.08.16 (Britta Schultejans, dpa) -
Bayreuth - Der große Star der Bayreuther Festspiele heißt in diesem Jahr nicht Klaus Florian Vogt, sondern Georg Zeppenfeld. Der gebürtige Westfale wird für seine Interpretation des Gurnemanz im «Parsifal» von der Fachwelt gefeiert - und darüber ist der 49-Jährige erleichtert, wie er im Interview der Deutschen Presse-Agentur sagt. Darin verrät er auch, welcher Dirigent ihn an der kurzen Leine hält.

Neue Besetzungen und noch mehr Krokodile: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

01.08.16 (Peter P. Pachl) -
Als nach dem Schlussakkord des Premieren-„Ring“ der Vorhang fiel, brandete auch im vierten Jahr von Frank Castorfs Inszenierung im Publikum ein heftiger Widerstreit von Buh- und Bravo-Rufen auf. Die ungewöhnliche Sicht des Regisseurs ersetzt Wagnersche Mythologeme durch eigene Bildeinfälle – mit Öl statt Gold, Ostberlin vor und nach der Wende statt Gibichs Hof am Rhein und dem westlichen Einfluss von Döner und Börse anstelle von Hagens Intrige. Das erhitzt weiterhin die Gemüter und bot in den Pausen, neben den höchst unterschiedlichen Vorgängen der Überwachung des Publikums durch Polizei und Sicherheitskräfte, immer wieder neuen Diskussionsstoff.

Erzbischof Schick: Religionskritik im «Parsifal» zu stark betont

29.07.16 (dpa) -
Bayreuth/Bamberg - Bambergs Erzbischof Ludwig Schick hat die «Parsifal»-Inszenierung bei den Bayreuther Festspiele als nicht im Sinne des Komponisten kritisiert. «Wagner ist ein Suchender, er suchte über die herkömmlichen Religionen hinaus, ohne sie im Sarg zu beerdigen», sagt Schick der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Wiederentdeckte Filmaufnahmen - Die Wagners privat mit Adolf Hitler

28.07.16 (dpa, Sophie Rohrmeier) -
Bayreuth - Adolf Hitler privat - in wieder aufgetauchten Filmaufnahmen ist der Diktator in Bayreuth im Kreis der Familie Wagner zu sehen. Das Material soll demnächst auf CD für Forschungszwecke einzusehen sein, wie die Direktorin im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, Sylvia Krauss, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte.

Buchpublikation über die Villa Wahnfried in Bayreuth vorgestellt

27.07.16 (nmz-red/Regensburg) -
Am Tag nach der Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele ist im Saal der Villa Wahnfried die Publikation „Wahnfried – Das Haus von Richard Wagner“ vorgestellt worden. Die Stadt Bayreuth hatte dazu ins Richard Wagner Museum eingeladen.

In teilweise neuen Besetzungen und mit neuem Dirigenten: „Das Rheingold“ in Bayreuth

27.07.16 (Peter P. Pachl) -
Die im Wagner-Jubiläumsjahr 2013 besonders diskrepant aufgenommene Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ durch Frank Castorf wartet in ihrem vierten Jahr mit einer Reihe von Veränderungen auf – leider kaum zum Vorteil für den „Rheingold“-Auftakt.

Erste umfassende Geschichte der Bayreuther Festspiele vorgestellt

26.07.16 (dpa) -
Bayreuth - In Bayreuth ist am Dienstag die nach Verlagsangaben erste umfassende Geschichte der Richard-Wagner-Festspiele vorgestellt worden. Mehr als sieben Kilo schwer ist das zweibändige Werk des Theaterwissenschaftlers und Bayreuth-Kenners Oswald Georg Bauer, der als Pressechef jahrelang mit dem früheren Festspiel-Chef Wolfgang Wagner zusammengearbeitet und 27 Jahre für die 1300 Seiten seiner «Geschichte der Bayreuther Festspiele» gebraucht hat.

Den Gral gibt es nicht: „Parsifal“ eröffnet die Bayreuther Festspiele

26.07.16 (Peter P. Pachl) -
Eine Bayreuth-Eröffnung ohne den üblichen Glemmer, ohne Staats- und Landes-Oberhäupter und auch sonst fast ohne Prominenz, dafür mit einem durch viel Polizei und hohe Zäune abgesicherten Festspielhaus: Dies hat mittelbar mit der Neuinszenierung des „Parsifal“ zu tun, mit Drohungen, die ausgelöst wurden, als bekannt wurde, dass Regisseur Uwe Eric Laufenberg die Handlung in der Gegenwart im nahen Osten angesiedelt hat, mit diversen Bezügen zum Islam.

Alles anders – Neuinszenierung „Der fliegende Holländer – für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen

25.07.16 (Peter P. Pachl) -
Die jüngste Produktion der Reihe „Richard Wagner für Kinder“ im Rahmen der Bayreuther Festspiele kann in ihrem achten Jahr auf Kontinuität, Diskontinuität und auf bewusste Reibungen zu szenischen Ergebnissen der jüngeren Bayreuther Inszenierungsgeschichte setzen. Im Sommer 2009 hatte Dirigent Ulrich Meier die Originalpartitur auf einen 19-köpfigen Klangkörper mit solistischen Streichern reduziert und ein auf dreizehn Köpfe reduzierter Chor hatte in einer Textfassung von Alexander Busche die in musikalische Häppchen aufgelöste Geschichte als Rückblick des alten Steuermanns erzählt. In der Neufassung von Katharina Wagner und Dorothea Becker ist alles anders.

Bayreuther Festspiele starten ohne roten Teppich

25.07.16 (dpa) -
Bayreuth - Es wird anders bei den Bayreuther Festspielen in diesem Jahr - weniger pompös und sehr viel stiller. Die Festspiele zollen den Opfern des Amoklaufes von München Respekt und verzichten bei der Eröffnung an diesem Montag auf den Promiauflauf auf dem roten Teppich und den Staatsempfang im Anschluss an die Premiere des «Parsifal».
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