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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayreuther Festspiele«

Künstler Meese will Bayreuth übernehmen: «Wagner nicht glattbügeln»

21.01.20 (dpa, Gerd Roth) -
Berlin - Der vor einigen Jahren in Bayreuth gescheiterte Künstler Jonathan Meese würde gern die Richard-Wagner-Festspiele komplett übernehmen. «Ich würde gerne Chef sein von dem Laden», sagte Meese kurz vor seinem 50. Geburtstag (23.1.) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er traue es sich zu, «jede Inszenierung zu machen. Gleichzeitig. Und der Chef des Hauses zu sein.»

Bayreuther Festspiel-Sprecher Peter Emmerich ist tot

12.12.19 (dpa) -
Er war die graue Eminenz auf dem Grünen Hügel, war Wolfgang Wagner treu ergeben und dessen Tochter Katharina auch. Jetzt ist der langjährige Sprecher der Bayreuther Festspiele, Peter Emmerich, völlig unerwartet gestorben.

Katharina Wagner bleibt bis 2025 Chefin in Bayreuth

16.11.19 (dpa) -
Bayreuth - Die Urenkelin bleibt die Chefin: Der Vertrag von Katharina Wagner als Leiterin der Bayreuther Festspiele wird um weitere fünf Jahre verlängert. Damit liegt die Festspielleitung seit mehr als 140 Jahren in der Hand der Komponistenfamilie.

«Auf einem guten Weg» - Abschied und Aufbruchstimmung in Bayreuth

Bayreuth - Die erste schwarze Drag Queen in der Festspiel-Geschichte, die erste Pausen-Show im Park am Grünen Hügel - und bald die erste Frau am Pult: Wenn die Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele an diesem Mittwoch (28. August) mit der allerletzten Aufführung von «Tristan und Isolde» unter der Regie von Chefin Katharina Wagner zu Ende gehen, dann bleibt vor allem eins: ein Hauch von Aufbruchstimmung.

Zwillingswesen – Uraufführung von Zaimoglu/Senkels „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen

14.08.19 (Peter P. Pachl) -
In diesem Sommer wird der 150. Geburtstag des in Bayreuth lange bewusst unterbelichteten Siegfried Wagner mit einer Reihe von Veranstaltungen begangen. Im Markgräflichen Opernhaus gab es zweimal Siegfried Wagners Oper „An Allem ist Hütchen Schuld!“ zu erleben, zwei Ausstellungen beleuchten unterschiedliche Aspekte seiner Kunst sowie Reflexionen in der bildenden Kunst über ihn. Im Rahmen von „Diskurs Bayreuth“ gab es diverse Diskussionsrunden und nun das Auftragswerk „Siegfried“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel als Uraufführung. Peter P. Pachl berichtet.

Die Netrebko und Bayreuth - Eine unendliche Geschichte?

06.08.19 (Britta Schultejans, dpa) -
Bayreuth - Es hätte so schön sein können: Die vielleicht größte Opern-Diva der Welt bei dem vielleicht berühmtesten Opern-Festival überhaupt. Doch bevor es überhaupt begonnen hat, ist das Gastspiel von Anna Netrebko auf dem Grünen Hügel von Bayreuth schon wieder vorbei.

Zerbrochener Speer als Kreuz – „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen

01.08.19 (Peter P. Pachl) -
Ein insgesamt großer Abend und ein musikalisches fesselndes Ergebnis des „Parsifal“ unter Semyon Bychkov, in einer nicht unproblematischen Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg, an welcher der Regisseur auch in diesem Jahr merklich weitergearbeitet und Modifikationen gesetzt hat. Peter P. Pachl hat für uns die Premiere der Neuinszenierung besucht.

Bayreuths schwarze Dragqueen: «Es ist manchmal ermüdend»

31.07.19 (Britta Schultejans, dpa) -
Bayreuth - Er ist die wohl bunteste Figur der diesjährigen Bayreuther Festspiele. Grell geschminkt, in bunten, glitzernden Kostümen steht der britische Travestie-Künstler Le Gateau Chocolat im neuen «Tannhäuser» auf der Bühne. Wenn er zu eben jener Kunstfigur wird, dann fühlt sich das für ihn bisweilen so an, als ziehe er in den Krieg.

Neunzigminütiger Digest – „Die Meistersinger von Nürnberg“ als Oper für Kinder in Bayreuth

29.07.19 (Peter P. Pachl) -
Während sonst für die Sonderreihe „Oper für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen ungewöhnliche Raumlösungen gefunden wurden, ist in diesem Jahr auf der Hälfte der Probebühne IV des Festspielhauses erstmals eine steile Tribüne errichtet. Auf der anderen Hälfte der Fläche der Probebühne ist das Orchester positioniert; davor eine Schusterwerkstatt, wie man sie auch auf dem Handwerkermarkt in Nürnberg zu sehen bekommt und in klassischer „Meistersinger“-Bühnenanordnung rechts davon das Haus Pogners – allerdings mit einem Balkon anstelle des für Beckmessers Ständchen obligatorischen Fensters zu Evas Zimmer. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

Fulminant, überbordend, witzig – „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Spannend zu erleben, wie es in Bayreuth Inszenierungen gibt, die auf den ersten Blick Interesse auf Vertiefung machen, sich dann aber als wenig sinnerhellend herausstellen, andere hingegen, die von Jahr zu Jahr im Sinne der Weiterarbeit, der Idee der „Werkstatt Bayreuth“ folgend, wachsen und reifen. Die Abfolge der Premieren „Lohengrin“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“, obendrein mit identischer Besetzung in den Hauptpartien von Sopran und Tenor, ist ein Beispiel für ein sich weiter verdichtendes, an Witz und Spannung nicht abnehmendes Kunstwerk des Tertiärschemas im Kreativprozess des Musiktheaters. Peter P. Pachl analysiert.
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