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Alle Artikel kategorisiert unter »Benjamin Mahns-Mardy«

Offenbachs „Die Banditen“ als bissiges Sommertheater zur Wiedervereinigung in Leipzig

09.07.19 (Roland H. Dippel) -
Jacques Offenbachs „Die Banditen“ sind ein weitaus robusterer Brocken als das von der Leipziger Insel-Bühne bereits im Sommer 2015 am gleichen Schauplatz vom „Pariser Leben“ zum „Klein-Pariser Leben“ auffrisierte ‚Operettchen‘. Das kleine Ensemble hat sich Parodien, Stückentwicklungen und Komödien verschrieben. Zum 200. Offenbach-Geburtstag steht aber nur zum Schein der ‚Mozart der Champs Elysées‘ im Vordergrund, selbst wenn die Insel-Bühne für die sich bei Offenbach rar machenden großen Leipziger Musiktheater in die Bresche springt. Der Wahnsinn hat Dekonstruktionsmethode: Das Ensemble beschränkt sich auf Personalzahlen, mit denen Offenbach seine ersten Jahre als Theaterunternehmer bestritt. Geht das heute noch oder wieder? An der Moritzbastei schon, denn ein ‚typisches‘ Operettenpublikum gibt es dort nicht. Der Bericht von Roland H. Dippel.

Wartesaal zum Erfolg: Argentos „Postcard from Morocco“ an der HMT Leipzig

26.01.18 (Roland H. Dippel) -
Konsequent gelangen in den Studioproduktionen der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Opern zur Aufführung, die an die sängerdarstellerische Sensibilität sehr individuelle Anforderungen stellen. Beim Besuch der Generalprobe zeigte sich: Dominick Argentos „Postcard from Morocco“ wird durch musikalische Vereinfachung und neue Handlung zum beckettnahen Kammerspiel, in dem das starke Ensemble eigene Berufsrealitäten stilisiert.

Uraufführung an der HfM Weimar: „Die schönere Wahrheit“ von Giordano Bruno do Nascimento

10.02.17 (Roland H. Dippel) -
Das ist fast rekordverdächtig: Erst vor wenigen Tagen stemmte das Orchester der Hochschule für Musik Franz Liszt in der Weimarhalle Humperdincks „Königskinder“, zeigte unter dem Gastdirigat von Sebastian Weigle und gecoacht von Helen Donath ein berückendes Leistungsspektrum. Dann folgte am 8. Februar im Kulturzentrum Mon Ami nach „Lucie“ (2014) und „Die Marmorpuppe“ (2015) die bereits dritte Weimarer Opernuraufführung des brasilianischen Komponisten Giordano Bruno do Nascimento (geb. 1981).
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