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Alle Artikel kategorisiert unter »Benno Schachtner«

Kindliches Mörderspiel – Alessandro Scarlattis Oratorium „Il Primo Omicidio“ als szenische Uraufführung an der Staatsoper Berlin

02.11.19 (Peter P. Pachl) -
„Der erste Mord“ – ein guter Krimititel und sicher auch gut für eine Oper, das dachte sich wohl die Intendanz der Staatsoper Unter den Linden, die durch die theatrale Aufbereitung eines Oratoriums von Alessandro Scarlatti eine weitere szenische Uraufführung bei den Barocktagen für sich verbuchen kann. Doch „Il Primo Omicidio ovvero Caino“, wie die 1707 entstandene und erst 1964 wiederentdeckte Partitur auf ein Libretto von Pietro Ottoboni im vollen Titel heißt, geriet zwiespältig, meint unser Kritiker Peter P. Pachl.

Castellucci mit Scarlattis „Il primo omicidio“ in Paris

26.01.19 (Joachim Lange) -
Bei Alessandro Scarlatti (1660-1725) ist es so ähnlich wie beim etwas jüngeren Kollegen Händel – der hat irgendwann auch Opern in das Gewand von Oratorien gepackt. Oder doch zumindest mit Hinblick auf ihre dramatische Wirkung komponiert. So kann man sie heute getrost jenseits konzertanter Strenge durchaus als Bühnenereignis zelebrieren. Scarlattis 1707 in Venedig uraufgeführter „Il primo omicidio“ (Der erste Mord) ist dafür ein Beispiel.

Flugzeugbomberwrack als Wodanseiche – Henry Purcells Semi-Opera „King Arthur“ an der Staatsoper Berlin

17.01.17 (Peter P. Pachl) -
Eine die Mittel des barocken Theater mit heutiger Videotechnik perfektionierende Bühnenpräsentation zweier Regisseure, die für die Kombination von Schauspiel- und Opernelementen dieser Semi-Opera verantwortlich zeichnen und die nunmehr 24. Staatsoperneinstudierung des Barock-Spezialisten René Jacobs, – wie kommt es, dass das 40 Musiknummern umfassende, an der Berliner Staatsoper um 30 weitere Nummern aufgepeppte Meisterwerk Henry Purcells in seiner Wirkung verpufft?

Einstürzende Altbauten – Händels „Sosarme, Re di Media“ bei den Händelfestspielen in Halle

30.05.16 (Joachim Lange) -
Philipp Harnoncourt und Bernhard Forck sorgen am Opernhaus mit der szenischen Erstaufführung von Händels „Sosarme, Re di Media“ für eine musikalisch glanzvolle und szenisch packende Entdeckung.

Der Counterfaktor – Die Händelfestspiele in Halle boten unter dem Motto „Händel und seine Interpreten“ eine Star-Parade der Countertenöre auf

17.06.15 (Joachim Lange) -
Heutzutage, da die Händelrenaissance längst von dem stabilen Boom der Barockmusik vereinnahmt wurde, den sie selbst mit angestoßen hat, und Verführung nur über Qualität erreicht wird, da lässt sich die Güte einschlägiger Festspiele durchaus am Counterfaktor messen. In Halle fehlten diesmal Bejun Mehta (war schon früher da) und Valer Sabadus (kommt im nächsten Jahr) und noch ein paar andere natürlich auch. Aber gefühlt, war der Rest diesmal an der Saale dabei. Unter ihrem aktuellen Motto „Händel und seine Interpreten“ boten die Festspiele von Herren mit der hohen Stimmlage nämlich auf, was Rang und Namen hat: in alphabetischer Reihenfolge ging das von Jake Arditti über Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli, Markus Forster, Philippe Jaroussky, Vasily Khoroshev, Jeffrey Kim, Filippo Mineccia, Xavier Sabata und Benno Schachtner bis zu Lawrence Zazzo.
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