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Alle Artikel kategorisiert unter »Bibi Abel«

Die Menschen ein Alp-Traum! – Die Oper Halle mit Aribert Reimanns „Ein Traumspiel“

10.05.22 (Joachim Lange) -
Eine gewisse tollkühne Zuversicht in die Neugier seines Publikums kann man dem neuen Intendanten der Oper in Halle Walter Sutcliffe nicht absprechen. Mit Benjamin Brittens „Mittsommernachtstraum“ in die Spielzeit zu starten und dann als letzte Premiere vor den Händelfestspielen (zu denen auch der Beitrag der Opern in der Geburtsstadt des Barockmeisters bislang jedenfalls schon immer ein Selbstläufer waren) mit Aribert Reimanns „Ein Traumspiel“ das coronagenervte Publikum ins Theater zurückzulocken, ist schon recht optimistisch.

Vom Rhein zu Rheingold – Bei den Bregenzer Festspielen wagen die Wiener Symphoniker Wagners „Ring“-Eröffnung

03.08.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Tatsächlich mündet er gute tausend Meter entfernt in den Bodensee und tatsächlich wurde vor langer Zeit dort Gold gesucht und gefunden … von der Suche nach realem Gold und dem sagenhaften Nibelungen-Schatz dann im weiteren „teutschen“ Verlauf des Rheins zu schweigen. Zu ihrem Jubiläum „75 Jahre Festspielorchester in Bregenz“ wollten die Wiener Symphoniker etwas Besonderes: also Wagners „Rheingold“.

Das Irreale der Realität – Uraufführung von Arnulf Herrmanns Psycho-Oper „Der Mieter“ in der Oper Frankfurt

13.11.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Wohnungsnot, Anpassungsdruck, soziale Kontrolle, Einengung, Mobbing, Nachbarschaftsterror bis zur Entmietung – das sind bundesrepublikanische Realitäten für Normalverdiener und Alleinstehende. Diese Nöte und Klagen musikdramatisch unbequem groß zu gestalten, sie gar in die Nachbarschaft von Unterdrückten und Gequälten wie in Bergs „Wozzeck“ oder Zimmermanns „Soldaten“ zu rücken… doch das Autorenduo führte Roland Topors Roman “Le Locataire chimérique“ als Ausgangspunkt an und von Ferne grüßte auch Roman Polanskis Film „Der Mieter“.

Tragödie purer Emotionen – Frankfurts Oper zeigt mit „Ezio“ Gluck auf dem Weg zur Opernreform

11.11.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Als „Kostbarkeit des Randrepertoires“ erlebte Intendant Bernd Loebe eine konzertante Aufführung von Christoph Willibald Glucks „Ezio“ in Wien. Werk wie zwei Protagonisten beeindruckten ihn so, dass er mit eben diesen beiden Solisten die Frankfurter Erstaufführung auch szenisch wagen wollte.
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