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Alle Artikel kategorisiert unter »Catherine Foster«

Wie Leidenschaft zum Bild wird – Umjubelter „Tristan und Isolde“ bei den Bayreuther Festspielen 2022

26.07.22 (Joachim Lange) -
Es gehört im Grund dazu, dass es im Vorfeld der Bayreuther Festspiele irgendwas Skandalträchtiges zu berichten gibt. Viele Jahre sorgte die Familie des Komponisten selbst dafür. Doch auch, seit auf dem Grünen Hügel die Zuständigkeiten klar sind und Katharina Wagner das Unternehmen erfolgreich und beherzt führt, kann man darauf wetten, das irgendwas passiert.

Ein Walkürenrastplatz lieg am Golf – Die Bayreuther Festspiele gastieren in Abu Dhabi

04.02.19 (Joachim Lange) -
Zu dem, was jeder über die Bayreuther Festspiele zu wissen glaubt, gehören die einst jahrelangen Wartezeiten auf Eintrittskarten. In Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, waren es tatsächlich die 11 Jahre aus der Legende. Aber nicht, um ins Allerheiligste der Wagnerpflege nach Bayreuth zu kommen, sondern umgekehrt. In diesem Falle kommen die Bayreuther Festspiele nämlich zu den Emiratis. Angeführt von der Festspielchefin Katharina Wagner persönlich. Als Gastspiel des einzigartigen Orchesters und einer handverlesenen Auswahl von zum Teil recht hügelerfahrenen Sängern.

„Die Walküre“ unter Placido Domingo bei den Bayreuther Festspielen und andere Veranstaltungen rund um den „Ring“

02.08.18 (Peter P. Pachl) -
Als König Ludwig II. nicht warten mochte, das ihm gewidmete Festspiel für drei Tage und einen Vorabend auf der Bühne zu erleben und jeweils nach Vollendung der Partituren Einzelaufführungen von „Das Reingold“ und „Die Walküre" ansetzte, kam es zum empfindlichsten Bruch in der engen Freundschaft zwischen Komponist und königlichem Mäzen. Denn für Wagner von größter Wichtigkeit war die zyklische Aufführung seines Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“, und die fand dann 1876 zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen statt, wo seit Ende des 19. Jahrhunderts der komplette „Ring“-Zyklus zum Kanon der dort gespielten Werke Richard Wagners gehört.

Sängerin in Bayreuth verletzt - Regie-Assistent spielt Brünnhilde

29.08.17 (dpa) -
Bayreuth - Ein Regie-Assistent im glitzernden Goldkleid als Brünnhilde auf der Bayreuther Festspielbühne: Zum Abschluss der Richard-Wagner-Festspiele am Montagabend musste improvisiert werden. Catherine Foster, die Sängerin der Brünnhilde in der Oper «Götterdämmerung», verletzte sich am Ende des ersten Aufzugs am Fuß und konnte nicht mehr auf der Bühne spielen.

Erinnerungen an eine postsozialistische Vergangenheit: Umjubelte „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

04.08.17 (Peter P. Pachl) -
Gut zehn Minuten langer, heftiger Beifall mit Füßetrampeln und rhythmischem Klatschen, brandete am Ende der „Götterdämmerung“ für ausgezeichnete sängerische Leistungen und für den Dirigenten Marek Janowski auf. Selbst als Frank Castorf mit seinem kompletten Regieteam vor den Vorhang trat, legte sich der Jubel nicht: geballte Buhs hielten sich mit Bravorufen im Applaus die Waage. Somit ist für die Bayreuther „Ring“-Produktion des Wagner-Jahres 2013 zu konstatieren, dass sie sich letztendlich durchgesetzt hat – wenn auch nicht mit einem so grundlegenden Wechsel der Meinungen wie beim Jahrhundert-„Ring“ in der Inszenierung von Patrice Chéreau.

Sieben Krokodile suchen Futter: „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen als umjubeltes Sängerfest

02.08.17 (Peter P. Pachl) -
Wagners C-Dur-Jubel am Ende des „Siegfried“ schwappte über ins Publikum, das auch den dritten Teil der „Ring“-Tetralogie bei den Bayreuther Festspielen mit lang dauerndem, frenetischem Beifall alle Solisten und Dirigent Marek Janowski uneingeschränkt bejubelte. Regisseur Frank Castorf hat auch diese Inszenierung merklich modifiziert und in der Personenregie intensiviert. In Publikumsgesprächen wird allerdings klar, dass seine ungewöhnliche Lesart von Wagners „Ring des Nibelungen“ weiterhin auf nur wenig Zuspruch stößt.

Umjubelte Premiere der überarbeiteten Bayreuther „Walküre“

31.07.17 (Peter P. Pachl) -
Eine immense Steigerung gegenüber dem „Rheingold“ offenbarte Dirigent Marek Janowski bereits beim Vorspiel. Die Intensität der szenischen Leistungen des Sängerensembles ist in diesem Jahr enorm gewachsen durch intensive Nacharbeit Frank Castorfs an seiner Inszenierung.

Neue Besetzungen und noch mehr Krokodile: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

01.08.16 (Peter P. Pachl) -
Als nach dem Schlussakkord des Premieren-„Ring“ der Vorhang fiel, brandete auch im vierten Jahr von Frank Castorfs Inszenierung im Publikum ein heftiger Widerstreit von Buh- und Bravo-Rufen auf. Die ungewöhnliche Sicht des Regisseurs ersetzt Wagnersche Mythologeme durch eigene Bildeinfälle – mit Öl statt Gold, Ostberlin vor und nach der Wende statt Gibichs Hof am Rhein und dem westlichen Einfluss von Döner und Börse anstelle von Hagens Intrige. Das erhitzt weiterhin die Gemüter und bot in den Pausen, neben den höchst unterschiedlichen Vorgängen der Überwachung des Publikums durch Polizei und Sicherheitskräfte, immer wieder neuen Diskussionsstoff.

Nothung hat völlig ausgespielt – „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

02.08.15 (Peter P. Pachl) -
Beim gut viertelstündigen Applaus nach dem Ende des Premieren-Zyklus wog Frank Castorf in der für ihn bewährten Bayreuther Weise durch Ausharren vor dem Vorhang minutenlang ab, wer im heftigen Schlagabtausch von Pro und Contra, Buhrufern und trampelnden Applaudieren die Oberhand behalten würde. Die Zustimmung siegte knapp – aber umso heftiger und unangefochten für die Solisten und insbesondere für den Dirigenten Kirill Petrenko.

Krokodil-Nachwuchs auf dem Alexanderplatz – „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen

31.07.15 (Peter P. Pachl) -
Im Sonderpostamt auf dem Bayreuther Festspielhügel werden zwei Sonderstempel angeboten, einer zu „Tristan und Isolde“ und einer zur Kinderoper „Parsifal“. Besonderer Beliebtheit erfreut sich dort die Sonderbriefmarke von Pina Bausch, zitiert doch Frank Castorfs Inszenierung des „Siegfried“ mit den Krokodilen Pina Bauschs „Keuschheitslegende“.
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