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Alle Artikel kategorisiert unter »Diskurs«

To diskurs or not to diskurs – Musikalische Zeitfragen im „Raum für Kunst und Diskurs nemtsov & nemtsov“

06.12.18 (Martin Hufner) -
Es hatte etwas von einem Versuch, einen immerwährenden und dauerverwickelten Knoten zu öffnen. Gisela Nauck, die Herausgeberin und Verlegerin der „Positionen – Texte zur aktuellen Musik“ (bis zum Ende dieses Jahres) lädt zum Gespräch ein. In sechs Folgen, verteilt über das kommende Jahr stellt sie „Musikalische Zeitfragen“. Am 1 Dezember standen diese unter dem Motto „Diskursverlust – Diskursnotwendigkeit“. Ein bisschen eine Art Moebiusband-Frage, die sich, in dem man sie stellt, schon beantwortet.

Diskurs für Musikalische Zeitfragen beginnt in Berlin

20.11.18 (kiz-lieberwirth, PM) -
In den Feuilletons kommt die zeitgenössische Musik kaum noch vor, Fachzeitschriften gehen aus wirtschaftlichen Gründen ein wie die Österreichische Musikzeitung (ÖMZ) seit März 2018 und die Schweizer dissonance zum Ende dieses Jahres. Der Spiegel von einer tatsächlich überaus reichen zeitgenössischen Musikkultur hat sich vom Panoramaspiegel zum Taschenspiegel verkleinert. Das Projekt "Diskurs: Musikalische Zeitfragen", kreiert von der Zeitschrift "Positionen. Text zur aktuellen Musik", will in fünf Folgen über brennende fragen aktueller Musik sprechen, zuhören, diskutieren und streiten.

Lachen – mit Böhmermann: eine Wertegemeinschaft

09.08.17 (Bojan Budisavljevic) -
In den MusikTexten 151 fand sich unter dem Titel „Komponieren am Krater“ ein leidenschaftlich vorgetragenes Plädoyer des Komponisten Helmut Lachenmann für das autonome Kunstwerk, die abendländische Tradition und eine Philippika gegen einen neuen Konzeptualismus, der sich mittels einer postulierten „gehaltsästhetischen Wende“ vom Ballast eines traditionellen Kunstbegriffs abwendet und der Musik zu mehr gesellschaftlicher Relevanz verhelfen will.

Gruppenzwang

28.10.16 (Max Nyffeler) -
Neulich war in einem längeren Zeitungsartikel zu lesen, was man unter der sogenannten „Generation Y“ zu verstehen hat: Mittelstand, Geburtsjahrgänge ungefähr 1980 bis 1999, technikaffin, selbstbewusst bis egoistisch, wählerisch in den Ansprüchen und mit einer Schlagseite zu Discokultur. Der Autor des Artikels, der sich altersmäßig auch gerade noch dazurechnet, hatte eine Wochenendparty irgendwo in den polnischen Wäldern besucht, wo zwei Tage lang reiche Westler gegen teures Eintrittsgeld sich zu monotoner Elektromusik die überschüssige Energie aus dem Leib zappelten und mit Drogen zudröhnten. Die Generation Y in Aktion.
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