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Alle Artikel kategorisiert unter »Dorothea Röschmann«

Mehr Tuch als Fühlung – Der Salzburger Osterfestpiel-„Otello“ hatte Premiere an der Semperoper Dresden

25.02.17 (Joachim Lange) -
Es war ein echter Coup mit tieferer Bedeutung, als die Sächsische Staatskapelle und ihr Chef Christian Thielemann ihren Deal mit den Salzburger Osterfestspielen eingingen. Als den Berliner Philharmonikern und Simon Rattle für den von Herbert von Karajan einst erfundenen Ausflug in die Welt der Oper an die Salzach, in Baden-Baden ein noch üppiger gefüllter Brotkorb vor die Nase gehalten wurde und sie dem folgten, waren die Dresdner und Thielemann für die Nachfolge erste Wahl. Damit endete für das Sächsische Ausnahme-Orchester sozusagen die Nachkriegszeit und stellte die natürlich Rangordnung, einer auf Tradition beruhenden Qualität, wieder her. Für Salzburg springt seit vier Jahren bei diesem Deal heraus, dass ein genetisches Auch-Opernorchester im Graben sitzt, wo der Berliner Edelklangkörper bis dahin jedes Mal aufs Neue beweisen musste, dass er halt auch Oper „kann“. Und für Semperoper springt in dieser Kooperation eine 1A Produktion heraus, die in Salzburg sozusagen ihren Probelauf absolviert hat.

Grammy-Awards: Dorothea Röschmann gewann mit Liedern von Schumann und Berg

Los Angeles - Opernsängerin Dorothea Röschmann freut sich über ihren Sieg bei den diesjährigen Grammy-Awards in Los Angeles. «Ich bin wirklich überglücklich und dankbar für diese große Auszeichnung», sagte die gebürtige Flensburgerin nach dem Gewinn in der Kategorie bestes klassisches Solo-Album.

Gelangweilt bei Otello – Salzburger Shakespeare-Tage

20.03.16 (Michael Ernst) -
Die Osterfestspiele stehen in diesem Jahr im Zeichen des vor 400 Jahren gestorbenen Dichters, weil dessen Texte schon immer sehr viel Musik hervorgebracht haben.

Turbulente Show – Jürgen Flimms Inszenierung von Mozarts „Le nozze di Figaro“ an der Berliner Staatsoper

08.11.15 (Peter P. Pachl) -
Die Neuinszenierung von Mozarts „Commedia per musica in vier Akten“ spielt in der Berliner Staatsoper nicht in Sevilla, sondern in einem nahen Badeort. Zwischen Strandkorb, Liegestühlen und Transportkoffern hofft Graf Almaviva dem Objekt seiner Begierde, der Kammerzofe Susanna, schneller näher zu kommen als im heimischen Schloss. Staatsopernhausherr Jürgen Flimm macht da Pontes im 18. Jahrhundert angesiedelte Gegenwartshandlung zu einem „Tollen Tag“ des frühen 20. Jahrhunderts.

Alles in der Wolfsschlucht – Michael Thalheimers Inszenierung von Webers „Der Freischütz“ an der Berliner Staatsoper

19.01.15 (Peter P. Pachl) -
Carl Maria von Webers 1821 am Königlichen Schauspielhaus in Berlin uraufgeführte Oper um einen vor Prüfungsangst sich den höllischen Mächten verbündenden Jägerburschen, triumphierte seinerzeit mit „Schlagern“, wie dem Jungfernkranz- und dem Jägerchor, war aber auch richtungweisend, insbesondere durch die musikalische Zeichnung des Dämonischen und Grauenvollen. Die Neuinszenierung im Berliner Schillertheater hat die gesamte Handlung an den Ort des Schreckens, in die Wolfsschlucht, verlegt.
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