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Alle Artikel kategorisiert unter »Eduard Künneke«

„Nach Tristan“ – Diskurs Bayreuth lädt wieder in den Reichshof und hält, was er verspricht

29.07.22 (Joachim Lange) -
Nach Tristan… Heißt das vielleicht, die Bewegung mit einem in die Jahre gekommen, aufeinander ein eingespieltem Paar nach einer Vorstellung von Wagners „Tristan und Isolde“? Wie am Tag nach der Eröffnungspremiere der Festspiele im Bayreuther Reichshof. Kann gut sein, wenn man Dagmar Manzel und Sylvester Groth so sieht. Der Spielort ist das alte Kino am Markt für die (nicht mehr ganz so) neue Reihe ‚Diskurs Bayreuth‘, mit der Festspielchefin Katharina Wagner den Dienst an den zehn gültigen Werken des Meisters oben auf dem Grünen Hügel, seit ein paar Jahren unten in der Stadt mit Veranstaltungen erweitert, die Werk und Leben ihres Urgroßvaters im weitesten Sinne reflektieren…

Abschied aus Dingsda, äh, Münster – Ulrich Peters inszeniert Eduard Künnekes Erfolgsoperette

Fast zehn Jahre lang war Ulrich Peters Intendant des Theaters Münster, im Herbst 2021 wechselte er von dort aus ans Badische Staatstheater Karlsruhe, wo er nach der Abberufung seines Vorgängers Peter Spuhler in den kommenden drei Jahren als „Interimsintendant“ für die Verbesserung des Arbeitsklimas sorgen will. Aus Münster verabschiedet sich Peters nun endgültig mit Eduard Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“.

Sünde an der „Großen Sünderin“? – Künneke-Revival an der Musikalischen Komödie Leipzig

16.10.17 (Roland H. Dippel) -
Nach Nico Dostals „Prinzessin Nofretete“ wagt die Musikalische Komödie Leipzig ein nur unter Vorbehalt als Operette zu benennendes Hybridopus aus den frühen Jahren des Nationalsozialismus. Eduard Künnekes „Die große Sünderin“ gelangte am 31. Dezember 1935 an der Lindenoper Berlin mit den Stars Tiana Lemnitz und Helge Rosvaenge zur Uraufführung, flankiert von Richard Strauss‘ „Die ägyptische Helena“. Die beiden Partituren stehen sich in Hinblick auf süffige und hypertrophe Orchestration näher als man denkt. Die Entstehung der später kaum nachgespielten „Großen Sünderin“ war auch der Absicht geschuldet, ein systemtaugliches Musterwerk zu kreieren.

Mit Dynamik und Rafinesse

31.08.12 (Fritz Vohwinkel) -
Im September vergangenen Jahres fand auf der Berliner Museumsinsel eine viel beachtete Wiederaufführung von Ernst Lubitschs Monumentalfilm „Das Weib des Pharao“ mit der Originalmusik von Eduard Künneke statt, gespielt vom WDR- Rundfunkorchester unter der Leitung von Frank Strobel (siehe nmz Oktober 2011).

Der König aus Dingsda

06.10.11 (Andreas Holder) -
Moderne Projektionstechnik machte es möglich: Die Veranstalter hatten das Vestibül des von David Chipperfield kongenial restaurierten Neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel in ein Kino verwandelt. Die 55 Musiker des WDR-Rundfunkorchesters fanden auf „halber Treppe“ vor einer großen, an der Stirnseite gespannten Leinwand Platz. Das Publikum, aus Brandschutzgründen auf 140 Zuschauer begrenzt, gruppierte sich in den Seitengängen oder kauerte wie bei einem Hauskonzert auf Treppenstufen. Wer draußen bleiben musste, konnte das Ereignis, live übertragen, im unweit gelegenen Kino Babylon bei freiem Eintritt verfolgen. – Ein Ereignis in der Tat. Nicht nur, was die Einheit zwischen Aufführungsort und Filminhalt betrifft, sondern auch die wiedergefundene Symbiose zwischen diesem Stummfilm aus dem Jahre 1921 und seiner Musik.

Lubitschs letzter deutscher „Großfilm“: DAS WEIB DES PHARAO zu Gast bei Nofretete

15.09.11 (PM - kiz-lieberwirth) -
An einem außergewöhnlichen Ort findet am 17. September die Premiere des nahezu vollständig rekonstruierten Stummfilms DAS WEIB DES PHARAO (D, 1921) von Ernst Lubitsch statt. Im Neuen Museum Berlin präsentiert das WDR-Rundfunkorchester unter dem Dirigat von Frank Strobel geladenen Gästen die neu eingerichtete Originalmusik von Eduard Künneke. Der letzte deutsche „Großfilm“ des Altmeisters Lubitsch wird zeitgleich als Public Viewing im Kino Babylon übertragen. Für alle, die nicht dabei sein können, ist das Ereignis im ARTE-live-web mitzuerleben.

Eduard Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“ in einer beispielhaften neuen Sicht am Theater Bremen

21.12.10 (Ute Schalz-Laurenze) -
Der Dirigent Florian Ziemen, der neue „erste koordinierte Kapellmeister“ am Bremer Theater, ist fest davon überzeugt, dass die Operette der zwanziger Jahre etwas ganz anderes war, als das Bild der süßlichen Operette, das sich im Nachkriegsdeutschland entwickelt hat und für das immer noch irgendwie Anneliese Rothenberger und Rudolf Schock stehen: zumindest inbezug auf Eduard Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“ (1921).
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