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Alle Artikel kategorisiert unter »Eleonore Marguerre«

In ihrem Potenzial kenntlich gemacht: Prokofjews „Krieg und Frieden“ am Staatstheater Nürnberg

01.10.18 (Juan Martin Koch) -
Nicht weniger als 20 Solistinnen und Solisten sind es, die sich am Ende zusammen mit dem großen Chor vor dem jubelnden Publikum verbeugen. Keine Frage, dem Staatstheater Nürnberg ist zum Start in die neue Opernsaison auf beeindruckende Weise ein Kraftakt gelungen.

Ein Herzog für die Heiterkeit – „Arabella“ von Strauss in Dortmund

26.09.17 (Frieder Reininghaus) -
„Arabella“ ist ein „Konversationsstück“, angesiedelt in glücklicheren österreichischen Tagen, in denen der Monarch Franz Joseph den Untertanen ein heiles Fürstenfamilienleben vorspielte, seine Gattin Elisabeth („Sisi“) ihren chronischen Husten und die durch ihn erforderlichen Kuraufenthalte dazu nutzte, sich von Hof und Ehe zu emanzipieren. Die Uraufführung fand im Sommer 1933 in Dresden statt – als hätte es damals nichts Besseres zu tun oder zu lassen gegeben. In der sächsischen Hauptstadt waren Anfang März der GMD Fritz Busch und der Intendant Alfred Reucker aus den Ämtern gejagt worden. Es ging ziemlich genau so zu wie derzeit in der Türkei.

Tatort Dortmund – Mozarts „Entführung aus dem Serail“ im Theater Dortmund

Serdar Sumuncu als Bassa Selim in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ – die Oper Dortmund dürfte mit ihrer Entscheidung, die wichtige Sprechrolle mit dem allseits bekannten Comedy-Star zu besetzen, vielleicht ein etwas anderes Opernpublikum gewinnen. Es ist indes nicht das erste Mal, dass Sumuncu in diese Rolle schlüpft: bereits vor elf Jahren hatte ihn das Theater Münster engagiert, damals in einer wenig interessanten Inszenierung. Dieses Mal ist alles ganz anders

Gift oder Dolch? Christoph Martin Wielands und Anton Schweitzers „Rosamunde“ bei den Schwetzinger Festspielen

21.05.12 (Frieder Reininghaus) -
Schwetzingen ist eine idyllische Kleinstadt. Spätestens beim letzten Bier im „Ritter“, wo auch Mozart, Schubart und Schiller schon einkehrten. Oder beim Frühstück im Lügenbrückl läuft man sich über den Weg. Da sitzt auch schon Sarah Wegener, die im letzten Jahr die Partie des Opfers bei der Oper „Bluthaus“ bestritten hatte. Heuer ist sie Täterin: sie singt die eifersüchtige Königin Elinor von Aquitanien, die im Jahr 1177 die schöne junge Rosamunde vergiftet haben soll, für die und sich ihr Mann, König Henry II von England, in Woodstock „ein Haus von wunderbarer Bauart“ errichten ließ.
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