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Alle Artikel kategorisiert unter »Festival«

tiefschoen – Neues Musikfestival auf Schloss Wartin

25.08.18 (PM - Veranstalter) -
Vom 31. August bis zum 2. September feiert das Musik-Festival tiefschoen seine Premiere. Auf Schloss Wartin in der Uckermark entsteht ein neues Festival für Musik des Mittelalters bis hin zu neuesten Werken. Unter dem Motto „Aneignungen“ wirft die erste Ausgabe von tiefschoen den Blick auf die aktuelle Musik-Szene in Fernost, Nord- und Mittelamerika, im Nahen Osten und Europa. Der Spielort des Festivals liegt unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze zwischen Stettin und Prenzlau.

Ein Seelenverwandter Mahlers

07.08.18 (Liudmila Kotlyarova) -
Während des jährlichen Diaghilev Festivals wird die Stadt Perm im Ural zum größten Anziehungspunkt der russischen Kulturszene – und zugleich Rückzugsort ihres größten Idols: Teodor Currentzis. Als künstlerischer Leiter des örtlichen Theaters für Oper und Ballett wirkt er immer noch in Russland; ab September wird Currentzis der neue Chefdirigent des SWR-Orchesters.

Reine Instrumentalmusik als Stimulans

22.02.18 (Reinhard Kager) -
Als schrammte ein Graphiker seinen Grabstichel in eine Kupferplatte, so tönt am Beginn Hannes Kerschbaumers „schraffur“ für Vierteltonakkordeon und Ensemble. Ein beeindruckend eigenwilliges Stück mit geradezu geometrischen Lineaturen, das bei „Wien Modern“ durch Krassimir Sterev am Akkordeon, das Klangforum Wien und den souverän gestaltenden Emilio Pomàrico am Dirigentenpult zur Aufführung gebracht wurde. Durch vier weitere Kompositionen, darunter drei Uraufführungen, und die Verleihung des Erste-Bank-Kompositionspreises stand der 36-Jährige Südtiroler Komponist im Fokus des Festivals, das im Herbst 2017 bereits zum 30. Mal stattfand.

Konstitutive Buntscheckigkeit

31.01.18 (Fabian Schwinger) -
Trotz der nunmehr 20. Ausgabe ihres Festivals gaben sich die ausrichtenden Sender Deutschlandfunk Kultur und kulturradio vom rbb keiner Retrospektive hin. Wozu auch? Das Berliner Ultraschall hat seit seinem Start zwar einige organisatorische Wandlungen durchgemacht – das vormals über zwei Wochen reichende Programm ist seit 2014 auf fünf Tage kondensiert –, und natürlich liegen die ästhetischen Schwerpunkte heute anders als 1999, als man noch Komponisten wie Matthias Pintscher, Enno Poppe und Stephan Winkler zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Die jungen Wilden“ einladen konnte. Aber im Großen und Ganzen knüpfte man auch dieses Jahr wieder an die Ursprünge an: Ein Spielstätten-Mix aus etablierten Häusern und Off-Szene bot ein multiperspektivisch angelegtes, Themenschwerpunkte aufeinanderschichtendes Programm.

Raum für Neue Orgelmusik

Orgelkonzerte sind im allgemeinen Musikbetrieb immer irgendwie etwas Spezielles. Vielleicht deshalb, weil solche Veranstaltungen aus naheliegenden Gründen nicht in erster Linie im Konzertsaal, sondern überwiegend in Kirchen stattfinden. Vielleicht liegt es auch am Charakter der Musik, die oft als „geistlich“ empfunden wird, auch wenn viel Orgelmusik spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts längst profan gemeint ist. Orgelkonzerte ziehen auch eine bestimmte Hörer-Klientel an, die sich aus Menschen zusammensetzt, von denen sich nicht wenige durchaus als Orgel-Experten bezeichnen würden, die aber oft aus dem Milieu des Ins­truments stammen. Aus diesem Grund gibt es wenig Außenkontakt der Orgelszene und kaum Berührungspunkte mit aktuellen Komponisten.

„Auf ungewöhnliche Weise emotional mitreißend“

09.09.17 (Burkhard Schäfer) -
„Ich persönlich war ja eher dafür, 2018 das runde zwanzigjährige Jubiläum zu feiern als jetzt das zwanzigste Mal. Aber ich bin überstimmt worden“, erklärt Lars Vogt und lacht. Ja, der 1970 in Düren geborene Pianist und Gründer von „Spannungen – Musik im Innogy-Kraftwerk Heimbach“ hat wirklich gut lachen. „Sein“ Festival hat sich – auch dank der landschaftlich einzigartigen Lage im Herzen der Eifel und einer ungemein inspirierenden Location – tatsächlich zu einer der am meisten energiegeladenen Begegnungsstätten für Kammermusik-Enthusiasten entwickelt. Und das fast ohne PR-Maschinerie.

Heiterer Hindemith in heiligen Hallen

20.08.17 (Hans Schmidt-Mannheim) -
Werden sich Wagner und Hindemith vertragen? Diese bange Frage stand im Raum, genauer, im vollbesetzten Bibliotheksaal der Villa Wahnfried, offensichtlich ein Publikumsmag­net. Die Antwort: Ja, keine Angst vor Hindemith!

Was müssen Sängerinnen alles beherrschen?

Im Popkonzert wirbelte dann Margaretha Bessel mit ihren Schülerinnen vom „Free your voice Institut“ über die Bühne und bot Songs von Adele bis Bruno Mars – auch zum Mitsingen. Dazwischen zeigten Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 19 Jahren ihr Können. Das durchweg zahlreiche Publikum zeigte sich hocherfreut über diese Vielfalt im schönen Rahmen der Jugendstilaula der Ziehenschule.

„Wir öffnen unsere Türen“

Samstag, 18. Juni 2016: Es begann bereits um 9.30 Uhr – ein Tag voller Musik in Frankfurt und Umgebung, ein Festival der besonderen Art veranstaltet durch den Frankfurter Tonkünstlerbund unter der Schirmherrschaft des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann.

Boah-Ey!

09.10.16 (Gordon Kampe) -
Watt schön! Da klopfte das Herz des Lokalpatrioten: Siebzig Jahre NRW – was ein Fest! Die Kanzlerin war da, sogar der Queen ihr Enkel! Und was wurde er besungen, der Strukturwandel. Alles hat sich geändert in diesem wunderbaren Land, das den Gefahren der Zukunft trotzen wird wie nix. Und wie traditionsverbunden und dabei dennoch avant man ist, das zeigte sich selbstredend auch an der Musikauswahl, die die ganze Vielfalt des Landes im besten Licht präsentierte – Musik von B.A. Zimmermann wurde ges­pielt! Und Henze! Und Stockhausen! Und zwei Uraufführungen!
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