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Alle Artikel kategorisiert unter »Filippo Mineccia«

Mit Handy wäre das auch passiert … – Die Händelfestspiele in Halle sind mit „Berenice, Regina, D’Egitto“ bravourös gestartet

27.05.18 (Joachim Lange) -
Die Zeiten, in denen es Händelopern gab, die in Halle noch nie aufgeführt wurden, sind vorbei! Mit den Festspielen 2018 hat die Geburtsstadt des Meisters als einzige alle seine 42 überlieferten Opern mindestens einmal im Programm gehabt. Die 1737 in London uraufgeführte „Berenice, Regina d’Egitto“ war die letzte, die noch fehlte. Das ist schon eine Leistung, auf die sich die Hallenser was einbilden können. Das ist gelebte Händelkompetenz hinter den Kulissen, auf der Bühne, im Graben und im Saal.

Nichts als Wolken – Telemanns „Richard Löwenherz“ zu den 24. Telemann Festtagen in Magdeburg

12.03.18 (Joachim Lange) -
Mit Georg Friedrich Händels 23. Oper „Riccardo Primo“ kann man heute noch ziemlich Eindruck machen. Selbst, wenn sie als pures historisches Spektakel daherkommt, wie etwa vor vier Jahren bei den Händefestspielen in Karlsruhe. Der Plot, der 1727 dem berühmten Richard Löwenherz eine Bruchlandung auf Zypern beschert und ihn in eine fiese Intrige des dortigen Herrschers verwickelt, ist barocküblich verworren, aber bühnenergiebig. Der exemplarische Opern-Bösewicht, versucht seinem „Gast“ glatt mit der eigenen Tochter die falsche Braut unterzujubeln, um die eigentlich für den Briten vorgesehene, selbst zu behalten. Alles aufgeschäumt zu einem zeittypischen Mix aus Eroberung, Entführung und Erpressung, samt Krieg und Eingreifen eines syrischen (hic!) Prinzen als Retter. Und einem halbwegs glücklichen Ende, versteht sich.

Der Counterfaktor – Die Händelfestspiele in Halle boten unter dem Motto „Händel und seine Interpreten“ eine Star-Parade der Countertenöre auf

17.06.15 (Joachim Lange) -
Heutzutage, da die Händelrenaissance längst von dem stabilen Boom der Barockmusik vereinnahmt wurde, den sie selbst mit angestoßen hat, und Verführung nur über Qualität erreicht wird, da lässt sich die Güte einschlägiger Festspiele durchaus am Counterfaktor messen. In Halle fehlten diesmal Bejun Mehta (war schon früher da) und Valer Sabadus (kommt im nächsten Jahr) und noch ein paar andere natürlich auch. Aber gefühlt, war der Rest diesmal an der Saale dabei. Unter ihrem aktuellen Motto „Händel und seine Interpreten“ boten die Festspiele von Herren mit der hohen Stimmlage nämlich auf, was Rang und Namen hat: in alphabetischer Reihenfolge ging das von Jake Arditti über Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli, Markus Forster, Philippe Jaroussky, Vasily Khoroshev, Jeffrey Kim, Filippo Mineccia, Xavier Sabata und Benno Schachtner bis zu Lawrence Zazzo.

Händeloper zwischen Psychokrimi und Zickenkrieg

07.06.15 (Joachim Lange) -
Mit den zwei aktuellen Opernbeträgen steuern die Händelfestspiele in Halle auf einen Erfolg zu: Das Opernhaus holt Händels „Lucio Cornelio Silla“ aus dem Schatten der Musikgeschichte und in Bad Lauchstädt wird der nachgeholte „Alessandro“ zu einem Triumpf.
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