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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

„Macbeth“ in der Felsenreitschule: Peter Stein inszeniert Verdis Oper bei den Salzburger Festspielen

04.08.11 (ppp / Agentur - dapd) -
Nach einem anfänglich eher glücklosen Ausflug ins Genre Oper mit „Rheingold“ in Paris, hat Peter Stein seit Mitte der Achtziger Jahre mit seinen Arbeiten für Cardiff doch ein Faible für diese Art von Mammutproduktionen gefunden. Auch Verdis „Macbeth“, für den sich der Regisseur von Ferdinand Wörgerbauer einen schwarzen Einheitsraum mit Hügel in das ihm als Schauspielregisseur sattsam vertraute Breitwandpanorama der Felsenreitschule bauen ließ, erzählt der Regisseur durchaus mit Massenszenen des bewegungsreich geführten Chores (Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor).

Hexen-Putzkolonne und Belcantofest – Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Deutschen Oper Berlin

13.06.11 (Peter P. Pachl) -
Verwundert liest der Opernbesucher von einer „Berliner Premiere“ des „Macbeth“, obgleich er sich beispielsweise an der Deutschen Oper Berlin an Inszenierungen von Gustav Rudolf Sellner (1963) und Luca Ronconi (1980) erinnert. Hinter der auch auf dem Besetzungszettel fett prangenden Formulierung verbirgt sich die Tatsache, dass die Inszenierung von Robert Carsen eine Produktion der Kölner Oper ist, die dort (was der Programmzettel verschweigt) bereits im Jahre 1998 Premiere hatte. Das szenisch nicht mehr so Neue wird in Berlin bejubelt, und in musikalischer Hinsicht durchaus zu Recht.

Opernhaftes Flüchtlings-Camp – Andreas Kriegenburg inszeniert Giuseppe Verdis „Otello“ an der Deutschen Oper Berlin

01.06.10 (Peter P. Pachl) -
Lange nicht wurde bei einer Premiere der Deutschen Oper Berlin so „italienisch“ applaudiert, wie nach Verdis „Otello“ – einem Stimmen-Fest, ganz im Sinne der traditionellen Oper. Gleichwohl war das Publikum im ausverkauften Haus ein gemischtes, darunter eine Menge Schauspielfreude, die weniger aufgrund der Shakespeare-Vorlage von Verdis Spätwerk, als wegen der Hoffnung auf eine ungewöhnliche Inszenierung des Schauspielregisseurs Andreas Kriegenburg gekommen waren.

Und dann die Banda-Musik rückwärts: Barrie Kosky inszeniert „Rigoletto“ an der Komischen Oper

21.09.09 (Peter P. Pachl) -
Barrie Kosky, designierter Intendant der Komischen Oper Berlin ab 2012, wartete zur Spielzeiteröffnung mit einer neuen Sicht auf Giuseppe Verdis sattsam bekannte Oper „Rigoletto“ auf: Der australische Regisseur versteht sie durchaus als „komische Oper, – die schrecklich schief geht“. Ausstatterin Bettina Babidge hat eine Bühne auf die Bühne gebaut, einen abgerundeten Raum ohne Ausgänge, aber mit vielen Versenkungen, der ein Zaubertheater á la Grand Guignol ermöglicht.

«Aida» als Baustelle im Wasser - Bregenzer Festspiele 2009 beginnen mit Verdi-Oper

21.07.09 (Georg Etscheit - ddp) -
Bregenz - Auf der Plattform im Bodensee stehen zwei riesige, blau gestrichene und mit goldenen Sternen übersäte Füße, die nur bis knapp oberhalb des Knöchels reichen. Aus den Stümpfen ragen Stahlträger heraus; neben den Füßen im Wasser erhebt sich ein Armstumpf, der eine Fackel trägt. Hoch über allem schweben die Ausleger zweier im See verankerter Baukräne. Der provisorische Eindruck ist Programm. Das Bühnenbild für die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis monumentaler Oper «Aida», mit der am Mittwoch (22. Juni) die Bregenzer Festspiele beginnen, soll während der Aufführung immer wieder neu entstehen: ein echtes «work in progress».

Linktipps 12/2008

12.12.08 (Martin Hufner) -

Am offenen Herzen – Hans Neuenfels inszeniert „La Traviata“ an der Komischen Oper

24.11.08 (Peter P. Pachl) -
„Warnstreiks und Protestaktionen der deutschen Kommunal- und Staatsorchester“ kündigten Mitglieder des Orchesters der Komischen Oper, als Verkehrswacht kostümiert, am Premierenabend auf der Straße vor Berlins deutschsprachigem Opernhaus an und warben beim Publikum mit Flugblättern für ihre tarifliche Anbindung an den „öffentlichen Dienst“. Glücklicherweise kam es dann in der jüngsten Premiere selbst zu keinen weiteren Protestaktionen dieses Klangkörpers, der unter seinem neuen Generalmusikdirektor Carl St. Clair zu neuer Hochform auflaufen könnte.

Oper Leipzig bietet Rahmenprogramm zu Konwitschnys „Aida“-Inszenierung

28.10.08 (nmz-red/Regensburg) -
Am Tag der Premiere von Verdis „Aida“ in der Inszenierung von Peter Konwitschny am Samstag, dem 1. November bietet die Oper Leipzig gleich zwei Veranstaltungen an, die sich mit dem Regisseur und seiner Auffassung von Musiktheater beschäftigen. Zusätzlich veranstaltet die Oper Leipzig ein zweitägiges Seminar „Oper durchdacht: Aida“ am 7. und 8. November an, bei dem auch Peter Konwitschny anwesend sein wird. Das Seminar steht allen Interessierten offen.

Buhrufe für provokativen «Macbeth» im Münchner Nationaltheater

06.10.08 (nmz/kiz) -
München (ddp-bay). Die provokante Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper «Macbeth» durch den österreichischen Regisseur Martin Kusej ist im Münchner Nationaltheater von großen Teilen des Premierenpublikums abgelehnt worden.

Die Königsmörder sind unter uns - Verdis Macbeth an der Münchner Staatsoper

06.10.08 (Christian Kröber) -
Wie sich die Bilder gleichen, ob auf der Bühne oder im wirklichen Leben: in Bayern wird um die Macht gerungen, wobei der Sieger auf der Opernbühne seit letzter Woche feststeht. Nikolaus Bachler, der neue Staatintendant, hat mit Martin Kusejs fulminanter Inszenierung von Verdis Macbeth die Lethargie der letzten Jahre von der Münchner Bühne gefegt.
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