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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Musikalisch betreutes Wohnen im Geiste Verdis: Dustin Hoffman gibt mit dem Feelgood-Movie „Das Quartett“ sein Regiedebüt

17.02.13 (Juan Martin Koch) -
Verrentete Musiker, die sich ihren Alterssitz nicht leisten können und auf eine wohltätige Stiftung angewiesen sind: Das ist der eigentliche Ausgangspunkt von Dustin Hoffmans Debüt als Filmregisseur. Doch „Das Quartett“ ist keine musiksoziologische Studie, sondern ein Wohlfühlfilm, der das im Kino derzeit angesagte Thema Altern mit der lebenslangen Leidenschaft für die Musik verbindet.

Verschobene Wirklichkeitsebenen – Verdis „Rigoletto“ mit Fabio Luisi und Tatjana Gürbaca in Zürich

05.02.13 (Frieder Reininghaus) -
Vor sechs Jahren inszenierte die aus Berlin stammende Tatjana Gürbaca in Graz eine der meiststrapazierten Opern – „Rigoletto“ von Francesco Maria Piave und Giuseppe Verdi (uraufgeführt 1851 im Teatro La Fenice in Venedig). Der jungen Regisseurin gelang nach ziemlich übereinstimmender Auffassung der Rezensenten eine von frischem Mut und Elan geprägte „Neudeutung“:

Liebe, Wunden und Wunder im Unrechtsstaat: Giuseppe Verdis „Don Carlo“ am Nationaltheater Mannheim

03.02.13 (Frieder Reininghaus) -
In den meisten Arbeiten Verdis steht ein „transgenerationaler“ Konflikt im Zentrum – beginnend mit dem Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn in der frühen Oper „I due Foscari“ (Rom 1844). Die Linie setzte sich fort in der Komposition einer kruden Reduktion von Friedrich Schillers „Jungfrau von Orleans“ („Giovanna d’Arco“; Mailand 1845) und in den tödlichen Vater-Tochter-Konflikten der „Luisa Miller“ (Neapel 1849) oder „Rigoletto“ (Venedig 1851). Im Hintergrund von „La traviata“ (Venedig 1853) droht dann wieder eine autoritäre Vaterfigur, die den Sohn zur Familienraison und Anerkennung herrschender gesellschaftlicher Normen bringen will, sich dabei mit der Geliebten des Sohnes verhakt.

Verdi und Wagner: Gegensätzliche Giganten der Musik

16.01.13 (Agentur - dapd) -
Rom - Viva Verdi? Nicht ohne Wagner. In diesem Jahr jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Giuseppe Verdi. Ein Festjahr für Italien, sollte man annehmen. Tatsächlich bereiten sich die einschlägigen Opern- und Festspielhäuser schon seit Monaten auf das "Verdi-Jahr" vor. Aber selbst wenn der Schöpfer von Opern wie "Aida" und "Nabucco" in der Musikwelt als der bedeutendste und beliebteste unter den zahlreichen namhaften Komponisten seines Landes gilt, muss er sich den festlichen Glanz heute wie damals mit einem anderen Großen seines Faches teilen: Richard Wagner.

Theater im Theater: Dietrich Hilsdorf inszeniert Verdis „Nabucco“ in der Wagner-Stadt Leipzig

07.01.13 (Michael Ernst) -
Leipzig ist Wagner-Stadt. Folgerichtig beginnt das Jahr 2013 an der dortigen Oper womit? Mit „Nabucco“! Denn Verdi ist ja auch 1813 geboren. Doch runde Musiker-Geburtstage gibt es in diesem Jahr wie Spielkarten in einem Quartett. Die Oper Leipzig hätte also auch ebenso gut mit Britten oder Lutoslawski eröffnen können.

Musikjahr 2013 im Zeichen von Wagner und Verdi - Viele Events zum Jubiläum der Komponisten

28.12.12 (Petr Jerabek - dapd) -
Bayreuth/Nürnberg - Für Liebhaber von Richard Wagners bombastischen Klängen dürfte 2013 ein tolles Jahr werden: Anlässlich des 200. Geburtstags und 130. Todestags des Komponisten stehen in ganz Bayern Konzerte, Events und Ausstellungen auf dem Programm. Besonders in den Blickpunkt wird dabei Bayreuth mit seinen Festspielen rücken, wo ein neuer "Ring des Nibelungen" auf die Bühne kommt - am Dirigentenpult wird der russische Shootingstar Kirill Petrenko stehen, für die Inszenierung ist Frank Castorf, Enfant terrible des deutschen Theaters, verantwortlich.

Ein Mitläufer der Macht: Árpád Schillings „Rigoletto“-Inszenierung eröffnet den Münchner Verdi Reigen

16.12.12 (Christian Kröber) -
Seit knapp vierzig Jahren ist es nun der dritte Versuch, Verdis Rigolettto zeitgemäß in Szene zu setzen. Nach Roman Polanski und Doris Dörrie zeichnet der aus Ungarn stammende Árpád Schilling verantwortlich für die dramaturgische Ausdeutung des Melodrams um den verfluchten Spaßmacher und Tochtermörder Rigoletto.

Ein Komponist mit unbekannten Novellen …

04.12.12 (Christoph Vratz) -
In jahresrückblickenden Umfragen gibt es hin und wieder die Rubrik: „Was würden Sie einem Musikfreund schenken, der schon alles hat?“ Die Antwort müsste in diesem Jahr lauten: Sergei Prokofjevs Erzählungen. – Prokofjev, der Komponist? Auch er hat, wie weiland Weber, Wagner, Schumann oder – mit anderer Gewichtung – E.T.A. Hoffmann, sich auch auf literarischem Gebiet versucht. Aber nicht, wie zu vermuten wäre, am Beginn seiner Laufbahn, als blutjunger Neuling, sondern mit rund 30 Jahren. Zwischen 1917 und 1921 sind Prokofjevs Texte entstanden, meist während Fahrten mit der Eisenbahn – Erzählungen, die ihre russischen Vorbilder im Umfeld eines Gogol, Gontscharow oder Tschechow nicht verhehlen können.

Gediegenheit und Größenwahn: Opern von Cavalli bis Ligeti in DVD-Neuerscheinungen

21.11.12 (Juan Martin Koch) -
Ein Theater-Coup à la Fura dels Baus: Das Video einer Frau, die mit dem Tod zu ringen scheint, friert ein – als riesenhafte, den Arbeiten des Bildhauers Ron Mueck angelehnte Figur beherrscht sie fortan die Bühne für Ligetis „Grand Macabre“ (Arthaus).

Geister aus dem Erinnerungsschrank: Balázs Kovalik verschlampt Verdis „Il Trovatore“ in Nürnberg

06.10.12 (Juan Martin Koch) -
Eine Inszenierung, in der die Beziehung zu einer Schaufensterpuppe die einzige halbwegs herausgearbeitete Personenkonstellation ist, hat ein Problem. In Bálazs Kovaliks Nürnberger „Trovatore“ ist es der Graf Luna, der sich auf diese Weise Ersatz für die unerreichbare Leonora schafft. Schließlich ist Bürgerkrieg, da kann der Gefühlshaushalt schon mal ein bisschen durcheinander geraten.
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