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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

4.6.2022: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

04.06.22 (dpa) -
Letzte Saison für Janowski bei Dresdner Philharmonie: Wagners «Ring» +++ Morgenlandfestival in Osnabrück startet mit Uraufführung +++ Freude für Musikfans: Endlich wieder Oper unterhalb der Akropolis

Vom Nachleben und Nachschlagen im Netz

30.05.22 (Anja-Rosa Thöming) -
Unzählige Internetseiten zu Komponistinnen und Komponisten sind im weltweiten Netz verfügbar. Ausgehend von einer gestalterisch anspruchslosen, inhaltlich aber exemplarischen Seite zu Hector Berlioz zeigt ein kleiner, kursorischer Streifzug die Möglichkeiten und Grenzen auf.

Ansehnlich mit Fragenzeichen – Giuseppe Verdis „Otello“ an der Oper Kiel

03.05.22 (Arndt Voß) -
Gleich zweimal setzte sich das Theater Kiel mit Shakespeares Drama um den eifersüchtigen maurischen Feldherrn in Venedigs Diensten auseinander. Beides hatte im April Premiere, zu Monatsanfang als ein neues Ballett mit dem modischen Titel „Othello 2.0“, am 30., dem letzten Tag im April, dann Verdis „Otello“. Das Tanzstück fußt, wie aus der Schreibung ersichtlich, stärker auf Shakespeares Drama und muss sich erst beweisen. In der Oper dagegen hatten Arrigo Boito mit seinem geschickten Libretto und Giuseppe Verdi mit seinem dichten Klanggewand schon für überzeitliche Gültigkeit gesorgt.

In Falstaffs Kochstudio: Giuseppe Verdi à la Komische Oper Berlin

02.05.22 (Roland H. Dippel) -
Beim Festival d'Aix-en-Provence und an der Opéra National de Lyon war Barrie Koskys Inszenierung von Verdis „Falstaff“ nach Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ schon im letzten Jahr zu sehen. Intendant:innen setzen gegen Ende ihrer Amtszeit gern Verdis letzte Oper mit der objektivierenden Schlussfuge „Alles ist Spaß auf Erden“ auf den Spielplan. So auch Kosky, der an der Komischen Oper Berlin mit einem Feuerwerk an Einfällen die Motorik der lyrischen Komödie wirkungsvoll bediente. Das exzellente Ensemble machte mit und der Applaus ging ab wie eine Rakete. Chefdirigent Ainārs Rubiķis blieb pauschal und wenig elegant.

Verdi-Oper «Nabucco» auf den Erfurter Domstufen - Ende bisher offen

25.04.22 (dpa) -
Erfurt - 400 Tonnen Bühnenmaterial, ein Kran und rund 60 Helfer sind für den Aufbau des Erfurter Domstufen-Festivals eingeplant. Am 24. Juni soll auf den Stufen vor dem Dom mit den achttägigen Arbeiten begonnen werden, wie Generalintendant Guy Montavon am Montag bei einer Pressekonferenz in Erfurt sagte.

Ja, wo spielen sie denn? Die Chemnitzer „Aida“ als Kostümfest an der Seine

25.04.22 (Michael Ernst) -
Für Freunde der italienischen Oper wird es in Sachsen ein wenig eng: Anfang März kam Giuseppe Verdis „Aida“ an der Semperoper in Dresden heraus, nun gibt es auch im Opernhaus Chemnitz eine Neuproduktion. Verdi geht immer, jedenfalls jetzt, wo große Oper endlich wieder möglich ist. Was aber dabei herauskommt, wenn die „Aida“ noch vor ihrer historischen Uraufführung spielt?

Die Vernunft hat keine Chance – Verdis „Les vêspre siciliennes“ an der Deutschen Oper Berlin

21.03.22 (Joachim Lange) -
Die Deutsche Oper Berlin, Oliver Py und Grand Opéra passen eigentlich ganz gut zusammen. Mit dem Genre hat das Haus Erfahrung und auch die nötigen Ressourcen dafür. Und der Franzose Olivier Py war schon sowohl mit Verdi als auch mit Grand Opéras (wie Meyerbeers „Les Hugenotes“, Halévys „La Juive“ und an der Deutschen Oper mit Meyerbeers „Le Prophete“) erfolgreich.

Was lange währt, muss nicht immer gut werden – Verdis „Don Carlo“ in Essen Aalto-Oper

13.03.22 (Joachim Lange) -
Wie jedes Haus, das auf sich hält, hat auch die Aalto-Oper in Essen vor ihre jüngste Hauspremiere ein Statement gesetzt. Am 17. Tag von Putins Angriffskriegs gegen die Ukraine und Europa fügte das Haus dem bisher praktizierten Abspielen der ukrainischen Nationalhymne (wie in Dresden) oder der Europahymne (wie in München) auf ausdrückliche Empfehlung der Deutschen Orchestervereinigung eine vom gebürtigen Ukrainer Eduard Resatsch eigens komponierte Variante der Solidarisierung mit den Überfallenen hinzu.

Klappe zu, Oper tot – Giuseppe Verdis „Aida“ in Dresden

06.03.22 (Joachim Lange) -
Die Semperoper lässt die neue „Aida“ als ein musikalisches Glanzstück leuchten; als Bühne für das 21. Jahrhundert kapituliert sie, findet unser Kritiker Joachim Lange.

Spannungsverluste im Halbdunkel – „Don Carlos“ am Theater Basel

14.02.22 (Georg Rudiger) -
Dieser „Don Carlos“ beginnt im Halbdunkel im blauen Wald von Fontainebleau – und er endet in der Inszenierung von Vincent Huguet auch dort. Nahezu die gesamte vierstündige Oper in der fünfaktigen französischen Fassung lässt der Regisseur im voll belegten Theater Basel im Halbdunkel spielen. Selbst die große Autodafé-Szene im dritten Akt, wenn die vom Inquisitionsgericht verurteilte Ketzerin im Käfig in den Theaterhimmel fährt, ist nur in spärliches Licht getaucht. Eine Atmosphäre der Angst wollte Huguet damit erzeugen, wie er im Programmheft erläutert. Bedrohlich wirkt das Setting aber auf Dauer nicht.
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