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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Szenisch beachtlich, sängerisch spektakulär: Verdis „Macbeth“ am Theater Regensburg

22.01.23 (Juan Martin Koch) -
Als dritte Regiearbeit hat die Sängerin Angela Denoke am Theater Regensburg Giuseppe Verdis „Macbeth“ inszeniert. Sie kann sich dabei auf ein exzellentes Gesangsensemble und einen fabelhaften Chor stützen, setzt aber auch eigene Akzente. Juan Martin Koch berichtet von der umjubelten Premiere:

Der Triumph des Bösen –  Die Neuproduktion von Verdis „Otello“ wurde an der Oper Leipzig bejubelt

18.12.22 (Joachim Lange) -
Wer die Chemnitzer „Walküre“ des von weiblich geführten Teams  inszenierten Rings in Erinnerung hat, hat beim neuen „Otello“ in Leipzig ein Déjà-vu. Zumindest, was den dramaturgischen Ehrgeiz und die szenische Machart der niederländischen Walküre-Regisseurin Monique Wagemakers betrifft. Die hat sich jetzt Verdis, an der Mailänder Scala 1887 uraufgeführten Opernwurf aus der reifen Phase seines Schaffens vorgenommen. Zum Glück für die Nachwelt hatte der große Italiener sich überreden lassen, noch einmal einen Shakespearestoff zu veropern. In einigen Sequenzen blitzt denn auch schon mal sein „Falstaff“ auf, der sein wirklich letztes Wort in Sachen Oper wurde.

Umarmung im Heufeld: Verdis „Alzira“ an der Opéra Royal de Wallonie-Liège

30.11.22 (Roland H. Dippel) -
Zum Repertoirestück wurde Giuseppe Verdis „Alzira“ nie. Das wird sich auch nach der vom Gran Teatro Nacional del Perú über den Palacio Euskalduna Bilbao an die Opéra Royal de Wallonie Liège gelangten Inszenierung von Jean Pierre Gamarra nicht ändern. Giampaolo Bisanti, der neue Chefdirigent des Lütticher Opernhauses, gestaltete eine sorgfältige Einstudierung mit kräftigen Stimmen in den Hauptpartien. Orchestre et Choeurs hatten die richtige Verdi-Temperatur.

Machterhalt statt Emotion: Giuseppe Verdis „Don Carlo“ am Theater Osnabrück

Es liegt kein Segen auf dieser Geschichte von unmöglicher Liebe, von unbedingter Staatsräson und dem Drang nach Freiheit anstelle brutaler Unterdrückung. Friedrich Schillers Drama „Don Karlos“ kreist um die politischen Zwänge, in der sich Philipp II., König von Spanien, befindet. Und mit ihm Elisabetta, seine zukünftige Ehefrau wider Willen. Und natürlich Don Karlos

Die Emotionen unter der Oberfläche – Frank Hilbrich inszeniert Verdis „Don Carlo“ in Bremen

20.09.22 (Ute Schalz-Laurenze) -
Vorgestern gab es im Stadttheater Bremerhaven stehende Ovationen für „Macbeth“ von Giuseppe Verdi und gestern im Theater Bremen für „Don Carlo“, die erste Inszenierung des leitenden Regisseurs des Musiktheaters Frank Hilbrich. Deutet das in diesen Zeiten auf eine neue Aktualität Verdis hin, der sich in seinem Opernwerk leidenschaftlich einsetzte für die Menschen, die an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen regelrecht zerschellen? Vielleicht.

Die Inszenierung in der Musik – Giuseppe Verdis „Macbeth“ in Bremerhaven

18.09.22 (Ute Schalz-Laurenze) -
Stehende Ovationen gibt es Konzerten des öfteren, in der Oper seltener. Jetzt aber erhob sich nach der Premiere von Giuseppe Verdis „Macbeth“ in Bremerhaven geschlossen das ganze Publikum. Was hatte da so beeindruckt?

Ausgefuchst dialektisch: „Nabucco“ als verbitterte Sommeroper in Erfurt

17.07.22 (Roland H. Dippel) -
Regisseurinnen und Regisseure lassen sich, inspiriert durch den groben Prankenschlag Giuseppe Verdis in seinem ersten internationalen Erfolg von 1842, von Rostock bis Straubing zu szenischen Gewalteskalationen inspirieren. Temistocle Solera hatte in seinem Textbuch nach dem Schauspiel „Nabuchodonosor“ von Auguste Anicet-Bourgeois und Francis Cornu den alttestamentarischen Stoff über die in babylonische Gefangenschaft verschleppten Juden sehr frei und knapp behandelt. In Erfurt machte Intendant Guy Montavon daraus eine Studie, wie porös und verwundbar die Haut der Zivilisation über dem Fleisch der Antihumanität ist. Keine unbeschwerte Sommeroper also, bei der die hochdramatischen Hauptpartien von der Premierenbesetzung erfreulich gut und stark gesungen werden.

Szenisch zu wenig fokussiert, musikalisch stark – Giuseppe Verdis „Macbeth“ in Freiburg

04.07.22 (Georg Rudiger) -
Ein Herrscher, dessen Gier nach Macht unersättlich ist, der buchstäblich über Leichen geht und einen Flüchtlingsstrom auslöst. Macbeth zieht eine Blutspur hinter sich und scheint in seinem Wahn von niemandem gestoppt werden zu können. Sicherlich hätte der ukrainische Regisseur Andriy Zholdak diese Geschichte am Freiburger Theater ganz aktuell erzählen können, aber ein Foto eines zerstörten Hochhauses, das aus der Ukraine stammen könnte und vor dem dritten Akt von Giuseppe Verdis Oper auf der Leinwand zu sehen ist, bleibt der einzige Bezug zum von Wladimir Putin befohlenen Krieg Russlands gegen sein Heimatland.

4.6.2022: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

04.06.22 (dpa) -
Letzte Saison für Janowski bei Dresdner Philharmonie: Wagners «Ring» +++ Morgenlandfestival in Osnabrück startet mit Uraufführung +++ Freude für Musikfans: Endlich wieder Oper unterhalb der Akropolis

Vom Nachleben und Nachschlagen im Netz

30.05.22 (Anja-Rosa Thöming) -
Unzählige Internetseiten zu Komponistinnen und Komponisten sind im weltweiten Netz verfügbar. Ausgehend von einer gestalterisch anspruchslosen, inhaltlich aber exemplarischen Seite zu Hector Berlioz zeigt ein kleiner, kursorischer Streifzug die Möglichkeiten und Grenzen auf.
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