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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Bregenzer Festspiele hoffen auf Jubiläumssaison mit voller Seetribüne

29.04.21 (dpa) -
Bregenz - Die Organisatoren der 75. Bregenzer Festspiele wollen diesen Sommer eine Saison ohne Zuschauer-Beschränkungen über die Bühne am Bodensee bringen. Das Festival setzt dabei erneut auf die Open-Air-Produktion von Giuseppe Verdis «Rigoletto», gab das Management bei der Programmpräsentation am Mittwoch bekannt.

Mahnmal für Verdis Totenmesse im NS-Zwangslager und Ghetto Theresienstadt

22.04.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Ausnahmsweise muss einem Buch die musikdramatische Wucht von Giuseppe Verdis „Messa da requiem“ zugestanden werden - voran den Donnerschlägen der Pauken des „Dies irae“ – und dann Stille des Entsetzens! Das verdient und beinhaltet Josef Bors „Theresienstädter Requiem“ – und daher auch die Vorstellung neben aller Musik an dieser Stelle.

Unübersehbar #40 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 19.2. bis zum 25.2.2021

19.02.21 (Dirk Wieschollek) -
Ein Korngold-Wunder – ein Flügel-Wunder: Zwischen Berliner Opern-Extase und Hamburger Klangfarben-Dramaturgie tummeln sich diese Woche weitere Musiktheater-Streams von Verdi über Ravel bis Laure Hiendl. Eine engagierte evangelische Kirchengemeinde liefert elektrischen Kontrapunkt à la Steve Reich. Wunderbar. [jmk]

Aller Anfang ist schwer – Die Oper Leipzig wagt sich als mit Verdis „Il trovatore“ in die Streaming-Welt

07.12.20 (Joachim Lange) -
Die Opernhäuser, die sich seit längerem darauf eingestellt haben, Ihre Neuproduktionen für eine moderne Art der Zusatzvermarktung aufzuzeichnen, haben in Pandemiezeiten mit ihren unfreiwilligen Pausenzeiten für live produzierte und zu erlebende Kunst momentan einen deutlichen Vorteil. Wenn Streamen ohne Publikum im Saal in Lockdown-Zeiten die einzige Möglichkeit bleibt, überhaupt etwas heraus- und ans Publikum zu bringen, dann haben diese Häuser die Nase vor. Anders als München, Stuttgart, Zürich oder Wien gehören die sächsischen Opernhäuser in dieser Beziehung nicht zu den Vorreitern. In Leipzig hat man eher den Gipfelsturm zum geplanten Wagner-Großevent mit sämtlichen Opern des Meisters im Sinn, als die Mühen der Ebene.

Liebestaumel kalt gestoppt – „Falstaff“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München in der Stream-Premiere

03.12.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich einmal neo-feudale Verhältnisse: vor sich nicht werkgerechten Xeres, sondern eine gute Flasche spanischen Wein; ein Teller mit vielerlei Häppchen; legere Kleidung; ein Stuhl mit Armlehnen und entspannendem Kippeffekt – und zu all dem Verdis „Falstaff“ schön laut und oft visuell ganz nah gerückt, so erlebte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter den heruntergekommenen „Ritter von Einst“ feucht-frugal am mittelgroßen Bildschirm und mit gutem Ton aus der Stereoanlage.

Antiautoritäre Selbstertüchtigung – Verdis „La Traviata“ an der Oper Halle

21.09.20 (Joachim Lange) -
„La Traviata" steht auf dem Plakat, das man in der Stadt – wenn überhaupt – mit der Lupe suchen muss. Mit klassischer Werbung für ihre Oper glänzt Halle jedenfalls nicht. Aber die 160 zugelassenen Plätze füllen sich bei einer so populären Verdi-Oper auch so. Wer im Vorfeld auf der Website des Theaters Fotos sah, der konnte allerdings auf den Gedanken kommen, dass sich jemand mit der Auswahl vertan hatte. Scheiterhaufen und Stichwaffen ließen eher auf eine ganz andere Verdi schließen. Der Bericht von Joachim Lange.

Die Sternstunde des Jago Bieder – Verdis „Otello“ am Theater Regensburg

20.09.20 (Juan Martin Koch) -
Mit einer orchesterreduzierten Fassung von Giuseppe Verdis „Otello“ vor 200 Zuschauern startete das Theater Regensburg in die neue Opernsaison. Verena Stoiber hatte ihr ursprüngliches Regiekonzept coronabedingt komplett umwerfen müssen und begab sich mittels ingeniöser Videozuspielungen mitten hinein ins Herz des Theaters. Ein fulminanter Premierenabend.

Ein Postillon stiehlt allen die Show

11.09.20 (Juan Martin Koch) -
„Das steht nicht in der Mythologie!“ – „Richtig, wir schreiben sie auch gerade um…“ Barrie Koskys atemlos überdrehte, sehr queere und sehr unterhaltsame Inszenierung von Jacques Offenbachs „Orphée aux enfers“ machte vergangenes Jahr bei den Salzburger Festspielen Furore. Warum, das kann man nun anhand des gut ins Bild gesetzten Mitschnitts nachvollziehen.

DomStufen-Festspiele Erfurt: … und dann noch ein kleines Feuerwerk

17.07.20 (Joachim Lange) -
Die DomStufen-Festspiele gibt es immerhin als Openair-Konzert „Opera Gloriosa“ mit italienischer Oper. Erfurt hatte diesmal Glück mit dem Wetter. Gewissermaßen mit himmlischem Lohn für Mut auf Erden. Die abendlichen Wolken hatten sich am Freitag 21.00 Uhr pünktlich zum Konzertbeginn verzogen. Die Temperatur ging gerade noch für openair. Guy Montavon hielt wie immer eine schwungvolle Ansprache. Diesmal unter dem Motto (übrigens das der Intriganten aus dem „Rosenkavalier“) „Wir sind da“!

Eine Königin am Dresdner Hof…. – Superstar Anna Netrebko begeistert in der Semperoper in Dresden

21.06.20 (Joachim Lange) -
Im Moment sucht wohl jedes Opernhaus nach einer Exit-Strategie aus der Corona-Zwangspause und nach einer weichen Landung in der neuen Realität. Paarweise besetzte Plätze, mit zwei freien Plätzen dazwischen und einer gesperrten Reihe davor und dahinter. wegweisendes Personal, gestrichene Pausen. Irgendwie geht das schon. Die Zuschauer sind hier jedenfalls weit besser auf Distanz zu ihren haushaltsfernen Mitmenschen als im Bau- oder Supermarkt und im Bus oder der Bahn, also nicht das Problem. Auch die reduzierten Einnahmen sind es nicht wirklich. Was normalerweise über die Kasse in den Haushalt der Häuser fließt sichert nur einen kleinen Teil des Budgets.
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