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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Verdi-Oper «Maskenball» kommt zum Maifestspiele-Auftakt auf die Bühne

14.02.18 (dpa) -
Wiesbaden - Die Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden starten in diesem Jahr mit der Oper «Ein Maskenball» von Giuseppe Verdi ihr Programm. Das Festival läuft vom 30. April bis Ende Mai und steht unter dem Motto «Ein Traum voll Lust und Freude», wie das Staatstheater am Dienstag mitteilte.

Die verlorene Ehre eines Egozentrikers – Verdis „Rigoletto“ am Staatstheater Oldenburg

11.02.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Giuseppe Verdis 1851 entstandene Erfolgsoper „Rigoletto“ zählt seit der Uraufführung zu den meist gespielten Opern weltweit. Konjunktur hat sie vor allem in Norddeutschland: Mascha Pörzgen 2003 in Oldenburg, Andrej Woron 2005 in Bremen, Michael Talke 2015 in Bremen, Woron erneut 2017 in Bremerhaven. 2017 gab es in Hannover eine opern air-Produktion, die 25.000 BesucherInnen anzog. Und nun schon wieder: Hinrich Horstkotte, der oft und auch hier sein eigener Kostümbildner ist, inszenierte am Staatstheater Oldenburg.

Ein „Maskenball“ in künstlicher Atmosphäre – Kiel erlaubt sich mit Verdi einen Blick in die Zukunft

30.01.18 (Arndt Voß) -
Eigentlich liebt das Publikum Verdis „Maskenball“, das Drama um Freundschaft und Liebe, um Missverstehen und Mord, um Verzweiflung und Vergeben. Dennoch regte die jüngste Inszenierung im Kieler Opernhaus (27. Januar 2018) auf. Heftige, ja böse klingende Buhs waren zu hören und rangen in der Lautstärke mit begeisterter Zustimmung. Umstritten war wie so oft nur die Regie, die das Geschehen in einem künstlichen Raum ansiedelt. Beim Musikalischen war man sich einig, nuancierte das Lob für die einzelnen Gesangsleistungen sogar achtbar.

Triumph der Extreme – Giuseppe Verdis „Aida“ an der Oper Halle

21.01.18 (Joachim Lange) -
Die Premieren-Spannung im Haus war zu spüren. Eine neue „Aida“ zieht. Und die Gerüchteküche im Vorfeld funktioniert in Halle. Verdis Oper für Kairo von 1871 – ein Werk zwischen Kammerspiel, großen Chören und Triumph-Spektakel – steht bei Opernfreunden ganz oben auf dem Wunschzettel. Musikalisch wurde (von ein paar premierenbedingten Wacklern abgesehen) auch geliefert: GMD Josep Caballé-Domenech und die Staatskapelle feierte man für die großen Gefühle ebenso, wie die von Rasur Amedov und Peter Schedding einstudierten Chöre für ihren Einsatz in den Ägypterkostümen, die bei Ausstatter Christoph Ernst irgendwie gängigen Papyrus-Comics entsprungen schienen.

Hinter der Maske lebt es sich gefährlich – Verdis „Ein Maskenball“ in Chemnitz

04.12.17 (Joachim Lange) -
Giuseppe Verdis „Maskenball“ ist eine Mischung aus privater Menage a trois und großer Haupt- und Staatsaktion. Das war zu Verdis Zeiten so explosiv, dass die Zensur den Bezug des Plots zum realen Attentat auf den Schwedenkönig Gustav III. 1792 nicht auf der Bühne sehen wollte und die Handlung für die Uraufführung 1859 bis nach Bosten und ans Ende des 17. Jahrhunderts zurückverlegen ließ. Schon das wäre eine Steilvorlage, um daraus einen Politthriller zu machen. Arila Siegert entschied sich in Chemnitz jetzt für einen eher exemplarischen, nicht allzu genau in der Nähe der Entstehungszeit (aber auch unserer Gegenwart) verorteten Zugang.

„Verdi ist der Musiker meines Lebens“

29.11.17 (Hans Jörg Jans) -
Schon seit drei Jahren gibt es sie, die Italian Opera Academy, die Riccardo Muti in Ravenna ins Leben gerufen hat. Sie steht angehenden Dirigenten und Korrepetitoren offen, die sich unter Anleitung des Maestro eine italienische Oper erarbeiten wollen. Bisher ging es um Verdi. Zuerst war es „Falstaff“, dann „La Traviata“ und in diesem Herbst folgte „Aida“ – die Muti eben bei den Salzburger Festspielen dirigiert hatte. Und für die Akademie 2018, vom 21. Juli bis 3. August, ist mit „Macbeth“ wiederum ein Verdi angesagt.

Die Emanzipation der Gilda – Verdis „Rigoletto“ in Bremerhaven

07.11.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Einen Andrej Woron-Rigoletto hat es 2005 in Bremen gegeben, einen anderen (Regie: Mascha Pörzgen) 2003 in Oldenburg. Die unsterbliche, 1851 komponierte Oper hat Konjunktur, vor zwei Jahren hat sie in Bremen Michael Talke inszeniert, Oldenburg bereitet einen neuen Rigoletto vor und jetzt war eine weitere Inszenierung von Woron in Bremerhaven zu sehen.

Die Augen gerade aus! – Die Oper Magdeburg geht mit Verdis „Aida“ an den Start

24.10.17 (Joachim Lange) -
Giuseppe Verdis „Aida“ ist zunächst einmal eine musikalische Herausforderung. Das ist schon ihrer Popularität geschuldet, der auch die Arena in Verona oder der Ausstattungspomp einer Zeferelli-Inszenierung nichts anhaben können. Gerade diese Oper scheint davon sogar zu profitieren. Auf der anderen Seite spielte sie auch bei der Etablierung eines hinterfragenden, subversiven Musiktheaters eine Schlüsselrolle.

An Schiller gescheitert, an Verdi gewachsen – Verdis „Don Carlos“ an der Opéra Bastille

11.10.17 (Frieder Reininghaus) -
Seine vierte Oper nach einem Drama von Schiller schrieb Verdi für Paris. Nach erheblichen Kürzungen und Ergänzungen der ursprünglichen Partitur kam der von Joseph Méry und Camille du Locle ins Französische gebrachte und zum Libretto bearbeitete „Don Carlos“ 1867 heraus – mit Überlänge. Für die Nutzung im italienisch-sprachigen Opernbetrieb sorgte der Theaterpragmatiker Verdi dann nach und nach für mehrere kürzere Fassungen.

100 Jahre Theater Nordhausen: „Otello“ intensitätsstiftend

06.10.17 (Roland H. Dippel) -
Das rührige (Musik-)Theater, das Loh-Orchester Sondershausen und das Ballett Nordhausen haben etwas, wovon andere Häuser nur träumen können: Ein treues und großes Publikum mit liebevoller Aufgeschlossenheit auch für Unbekanntes und Neues. Unter dem seine zweite Spielzeit realisierenden Intendanten Daniel Klajner nennt sich das in einem während des Ersten Weltkriegs eröffnete Haus jetzt pfiffig „TN LOS!“, gestaltet weiterhin beliebte Sommerfestspiele und hat eine eigene Veranstaltungsfolge im Meininger Hof Saalfeld – bei den Vorstellungen des Musiktheaters spielen dort allerdings die Thüringer Symphoniker.
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