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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Einmal Zukunft und zurück – Verdis „Messa da Requiem“ an der Oper Halle

16.09.18 (Joachim Lange) -
Es ist durchaus legitim, den Eröffnungsabend der neuen Spielzeit in der Oper Halle für Affentheater zu halten. Wobei dieses Etikett nicht nur dann zutrifft, wenn man es kritisch meint und ohnehin ein Problem mit dem assoziativ Grenzen aufbrechenden Theater des regieführenden Intendanten Florian Lutz hat. Oder, wenn man die Affenmasken für den gewaltig aufgestockten Chor und Teile des Publikums nicht nur für unbequem, sondern auch für albern oder unangemessen hält. Zumal Verdis „Messa da Requiem“ der Form und dem Namen nach eine Totenmesse ist.

Abigaille stellt sie alle in den Schatten: Giuseppe Verdis „Nabucco“ am Theater Regensburg

16.09.18 (Juan Martin Koch) -
Als erste Opernpremiere der neuen Spielzeit ging am Theater Regensburg Giuseppe Verdis „Nabucco“ über die Bühne. In der enttäuschenden Inszenierung von Rares Zaharia glänzte vor allem eine Sopranistin als heimliche Protagonistin. Juan Martin Koch berichtet:

Mord in luftiger Höhe – Verdis „Rigoletto“ bei den 23. Wernigeröder Schlossfestspielen

13.08.18 (Joachim Lange) -
Wernigerode ist nicht nur ein rausgeputztes architektonisches Fachwerkjuwel, ein Harz-Schmuckstück, das obendrein gut zu erreichen ist. Es wird auch von einem Märchenschloss gekrönt, das allein schon wegen der Aussicht auf die Stadt, den Wald und den Brocken zum Aufstieg verlockt. Im Juli und August gibt’s dazu noch die Schlossfestspiele. In diesem Jahr schon die 23.! Sie bieten nicht nur verschiedene Konzertformate, sondern werben in der Stadt mit ihrem aktuellen Opern-Projekt: Verdis „Rigoletto“.

DVD-Tipps 2018/07

18.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Verdi: Otello, Sony +++ Rimsky-Korsakov: Der goldene Hahn, Belair +++ Tschaikowsky: Pique dame, Cmajor

Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Staatsoper Berlin

02.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die als Festspieloper initiierte Produktion von Giuseppe Verdis „Macbeth“ in der Inszenierung des Altmeisters Harry Kupfer, mit den Stars Anna Netrebko und Placido Domingo in den Hauptrollen sowie Daniel Barenboim am Pult, funktioniert in der Öffentlichkeit auch bei den Folgevorstellungen trefflich.

Der Festspiel-Star fürs Wohnzimmer – Das Londoner „Otello“-Debüt Jonas Kaufmanns auf DVD

28.06.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Gute Opernfestspielkarten sind nur zu Preisen von jenseits 200 Euro zu haben… und auf dem Schwarzmarkt kursieren noch weit höhere Summen. Da bieten DVD und Bluray die preiswerte Alternative – und angesichts heutiger Digitaltechnik fürs TV-Bild und angeschlossener Tonanlage sind reizvoll ferne Aufführungen technisch sehr gut ins Wohnzimmer zu holen.

Tod ohne Verklärung: Verdis „Maskenball“ in Weimar

08.06.18 (Roland H. Dippel) -
Immer wieder gelingt es dem Deutschen Nationaltheater, überraschende Funken aus dem italienischen Repertoire zu schlagen. Mit Verdis „Un ballo in maschera“ stellt Eva-Maria Höckmayr nach „Madama Butterfly“ ihre zweite Arbeit für Weimar vor. Das Fundament liegt diesmal allerdings in der intelligenten wie emotional dichten musikalischen Leitung von Stefan Lano und dem eindrucksvollen Riccardo von Jaesig Lee.

Der Mensch, ein Spiel des Bösen – Verdis „Otello“ in Lübeck

04.06.18 (Arndt Voß) -
Am Theater Lübeck empfiehlt sich ein sehr gradliniger, zugleich plausibler „Otello“, der wohl gerade deshalb mit großem Beifall aufgenommen wurde, weil er keine unnötigen Versatzstücke benötigte. Redlich besann man sich auf das Gegebene, auf Shakespeares großartige Charakterisierungskunst, auf Boitos Geschick, opernwirksame Szenen zu schaffen, und auf den genialen Verdi, der dafür mitreißende Musik fand. Ungewohnt ist solch ein Herausarbeiten dessen geworden, was im Werk steckt und nicht im Kopf eines Regisseurs.

Wenig Dramatik, viel Theater: „Die Macht des Schicksals“ an der Semperoper

01.05.18 (Roland H. Dippel) -
Die letzte Produktion an der Semperoper Dresden lief von 1966 bis 1975 und 1926 wurde „Die Macht des Schicksals“ in der Bearbeitung und Übersetzung von Franz Werfel unter der musikalischen Leitung von Fritz Busch ein Meilenstein der deutschen Verdi-Renaissance. Die Neuproduktion schillert in einem kräftigen, allerdings nur wenig beglückendem Helldunkel.

Traumschiff Aida und Playmobilvideos – Verdis „Aida“ an der Staatsoper Hannover

16.04.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Kein Zweifel: Kay Voges, der vor vier Jahren mit einem großartig reflektierten Weberschen „Freischütz“ beeindruckte, hat nachgedacht über Giuseppe Verdis 1871 entstandene Oper „Aida“, in viele Richtungen sehr gut nachgedacht. Wie steht es mit der Kriegstreiberei? Wie steht es mit der Verachtung und Vernichtung anderer Völker? Wie ordnen sich die persönlichen und intimen Schicksale im Massengeschehen zwischen Pharaonen und Elefanten? Dies und vieles mehr sind richtige Fragen. Ist das aber schon ein gutes Theater? Eher nicht, vor allem deshalb, weil Voges den Ehrgeiz hatte, alles zu zeigen, was ihm einfiel... zu viel, zu unübersichtlich und letztendlich unverständlich.
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