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Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Kartenvorverkauf für Erfurter Domstufen-Festspiele läuft schleppend

28.06.12 (Agentur - dapd) -
Erfurt - Der Kartenverkauf für die Domstufen-Festspiele 2012 in Erfurt verläuft bislang schleppend. Das diesjährige Stück "Die Lombarden" sei wohl weniger bekannt, sagte der Generalintendant des Erfurter Theaters, Guy Montavon, am Donnerstag in Erfurt zur Begründung. Am Montag sollen die Schauspieler "bei Wind und Wetter" mit den Proben auf der gewellten Bühne vor dem Dom beginnen, sagte Montavon. Unterdessen kämen die Aufbauarbeiten auf dem Domplatz gut voran.

Gruppentherapiesitzung außer Kontrolle: Dmitri Tcherniakov inszeniert Verdis „Il trovatore“ am Théâtre de la Monnaie in Brüssel

12.06.12 (Frieder Reininghaus) -
Jetzt ist schon wieder was passiert. Dmitri Tcherniakov präsentierte in Brüssel den „Troubadour“. Einige Jahre lang war das Stück „out“ und auf den bedeutenden Bühnen Mangelware. Die „krause“ aragonische Geschichte aus dem Jahr 1409, die der 1853 uraufgeführten Oper von Salvatore Cammarano und Leone Bardare sowie Giuseppe Verdi zu Grunde liegt, schreckte viele Regisseure ab.

Musikalisch komplett, aber ohne Szene – Giuseppe Verdis „Il Trovatore“ an der Deutschen Oper Berlin

07.06.12 (Peter P. Pachl) -
Dass „Il Trovatore“ an einem Opernhaus bejubelt wird, ist nichts Ungewöhnliches. Seltsam jedoch, wenn es sich – im Vorfeld des Verdi-Jahres – an einem Haus, welches jahrelang exemplarisch war für aktuelle Auseinandersetzung mit dem Genre Musiktheater, um eine konzertante Aufführung handelt. An der Deutschen Oper Berlin stand bis zuletzt eine Inszenierung von Hans Neuenfels auf dem Spielplan, die sich – allerdings nicht ganz so spektakulär und stimmig wie die allererste Operninszenierung dieses Regisseurs, 1974 in Nürnberg, „Der Troubadour“ – eigenwillig mit Handlung und Musik dieser Oper auseinandergesetzt hat.

Neue Spielzeit: Leipziger Oper führt Werke von Verdi und Wagner auf

31.05.12 (Agentur - dapd) -
Leipzig - Auf dem Spielplan der Oper Leipzig für die Spielzeit 2012/2013 stehen sieben Opern-Premieren. "Wir haben als Schwerpunkt das Verdi- und Wagner-Jahr", sagte Generalmusikdirektor Ulf Schirmer in Leipzig. Deshalb werden in der kommenden Saison jeweils zwei Stücke der beiden Komponisten neu inszeniert: "Rigoletto" und "Nabucco" von Giuseppe Verdi sowie "Das Rheingold" und "Die Feen" von Richard Wagner.

Die Kunst der Verführung

01.05.12 (Juan Martin Koch) -
In vielen häuslichen Bibliotheken dürfte ein Opernführer das einzige musikalische Fachbuch sein. Vor dem Theaterbesuch kurz zurate gezogen, informiert er über mitunter verschlungene Handlungsabläufe, die sich trotz gängiger Übertitelungsanlagen bei einer ersten Begegnung nicht unmittelbar erschließen, oder ruft bereits Bekanntes noch einmal in Erinnerung. Fortgeschrittenen Opernfreunden ist das freilich zu wenig, ihnen steht der Sinn nach eingehenderer Vor- und auch Nachbereitung, zumal viele Programmhefte mit ihren assoziativen, im besten Fall den jeweiligen Regieansatz beleuchtenden Textcollagen diese Funktion nicht so recht ausfüllen.

Bedingungsloser Grundgehalt: Michael Thalheimer inszeniert Verdis „La forza del destino“ in Antwerpen

10.02.12 (Frieder Reininghaus) -
Für die einen ist Giuseppe Verdis „Macht des Schicksals“ das musikalische Kraftwerk der Gefühle schlechthin, andere halten es für ein dramatisch missratenes Machwerk. Da diese 1862 in St. Petersburg uraufgeführte Oper sich aber so fortdauernd unverdrossener Beliebtheit erfreut, will sie nicht nur virtuos gesungen werden, sondern auch in Szene gesetzt sein. Der Braunschweiger GMD Alexander Joel ist nun für den musikalischen Part der neuen Produktion an de vlaamse opera verantwortlich (in Antwerpen wird die Petersburger Originalversion gespielt). Die Regie wurde in Flandern Michael Thalheimer anvertraut, der im Hamburger und Berliner Sprechtheater durch extremen Zugriff auf die Texte Aufsehen erregte.

Montavon inszeniert Verdi-Oper in Italien

23.01.12 (Agentur - dapd) -
Erfurt - Der Generalintendant Erfurt Theaters, Guy Montavon, bringt in Parma die Oper "Stiffelio" auf die Bühne. Premiere ist am 15. April, wie das Theater am Montag mitteilte. Die Inszenierung sei eine Kooperation mit dem Opernhaus in Monte Carlo. Sie wird Teil einer Jubiläums-DVD-Box mit Werken des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi, die im kommenden Jahr seines 200. Geburtstages erscheinen soll.

Un mezzo di Macbetto oder: Ein mörderischer Arbeitstag in Hexenhausen: Verdis „Macbeth“ an der Oper Leipzig

12.12.11 (Michael Ernst) -
Während aus Moskau neueste Nachrichten eingingen, die vom Erwachen des russischen Volkes kündeten, das zahlreich gegen den Ex-KGB-Spitzel Putin im Präsidentenamt demonstrierte, erhob sich in Leipzig ein anderer Despot, um sich an die Macht zu morden. Das zeitgleiche Aufeinandertreffen war Zufall, die Gedankenstränge vermochten aber Realpolitik und Theatererlebnis nicht so ganz voneinander zu trennen. Schon die Vorlage zu Giuseppe Verdis „Macbeth“, das gleichnamige Drama von William Shakespeare, ist doch gruselig genug, um als ideales Abbild für den Politproll von heute zu gelten.

DVD-Tipp 2011/12

06.12.11 (Juan Martin Koch) -
Verdi: La Traviata. +++ Schumann: Manfred. +++ Eastern Voices At Morgenland Festival Osnabrück.

Masken, aber kein Ball oder: Der Tod ist nackt

03.10.11 (Michael Ernst) -
Das Leben ist eine Lüge. Jetzt werden wir auch im Theater betrogen. Gewiss nicht zum ersten und wohl auch nicht zum letzten Mal. Zur Spielzeiteröffnung hat die Semperoper Verdis „Maskenball“ angesetzt. Aufgetischt wurden zwar Masken, aber kein Ball. Und nur sehr wenig Verdi.
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