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Alle Artikel kategorisiert unter »Gregor Rot«

Viel Psychologie – „Dead Man Walking“ von Jake Heggie am Theater Bielefeld

Es ist die wahre Begebenheit im Leben der amerikanischen Ordensschwester Helen Prejean, die mehr zufällig in Kontakt kam mit dem zum Tod verurteilten Vergewaltiger und Mörder Joseph De Rocher. Ihre Erfahrungen während der jahrelangen Begegnung mit ihm schrieb Helen Prejean (Jahrgang 1939) in einem Buch auf, aus dem Regisseur Tim Robbins 1995 einen Film machte (mit Susan Sarandon in der Rolle der Schwester, die dafür einen Oscar bekam). Wenige Jahre später entstand aus dem Stoff die Oper „Dead Man Walking“ von Jake Heggie, uraufgeführt im Oktober 2000 an der San Francisco Opera.

Treibstoff für eine gelungene Farce – Rezniceks „Benzin“ am Theater Bielefeld

Wer der mittleren und älteren Generation des Opernpublikums angehört, aber mit dem Namen Emil Nikolaus von Reznicek nichts verbindet, kennt dennoch zumindest ein Stück dieses Komponisten: die Ouvertüre aus „Donna Diana“. Denn diese schwungvolle Musik eröffnete bis 1985 in der Bundesrepublik Jahre lang das Fernsehratespiel „Erkennen Sie die Melodie?“ Reznicek und die meisten seiner restlichen Bühnenwerke sind aber längst dem Vergessen anheimgefallen. Diesem Vergessen wirkt das Theater Bielefeld nun entgegen – und bringt Rezniceks „heiter-phantastisches Spiel mit Musik in zwei Akten“ auf die Bühne. Sein skurriler Titel: „Benzin“!

Vernutzung des Schrecklichen – Gounods „Margarethe“ in Schwerin

16.05.17 (Heinz-Jürgen Staszak) -
Mit der vierten Arbeit des neuen Hausregisseurs Toni Burkhardt (38) beendet das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin seine Indoor-Musiktheater-Saison, mit Charles Gounods Opéra lyrique „Margarethe“ (1869), eine große Ausstattungsoper, entlehnt aus Goethes „Faust“. Das sieht aus wie ein riesiges Arbeitspensum, täuscht aber, denn drei dieser Arbeiten sind Übernahmen aus dem Theater Nordhausen, dem vorherigen Wirkungsort des Regisseurs; so ungeniert ist das nicht üblich.

Per Dropkick überstylt: Giuseppe Verdis „Aida“ an die Schweriner Luft gesetzt

11.07.16 (Heinz-Jürgen Staszak) -
Nach 17 Jahren bringt das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin bei seinen 24. Schlossfestspielen wieder Verdis „Aida“ auf die Open-Air-Bühne. Das besondere Attraktivitäts-Potenzial dieser Festspiele, die sommers bis zu 30.000 Besucher anlocken, liegt in ihrem reizvollen Ort: Der Alte Garten, ein städtischer Platz, besäumt von Burgsee und Schlossinsel.
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