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Alle Artikel kategorisiert unter »José María Sánchez-Verdu«

Von begrenzter Sogwirkung

31.05.18 (Georg Rudiger) -
Pollux, Herakles, Orpheus, Odysseus, Laokoon – die Besten der Besten, ein 50-köpfiges All-Stars-Team der Antike hatte einst Jason auf dem Schiff Argo versammelt, um auf einer gefährlichen Fahrt nach Kolchis im Kaukasus das goldene Vlies für seinen Onkel Pelias in die griechische Heimat zu holen. Auch Butes aus Attika ist bei diesem Abenteuer dabei – in der Argonautensage wird er von Apollonios von Rhodos allerdings nur mit zwei Zeilen erwähnt.

Musiktheaterproduktion «Argo» eröffnet Schwetzinger Festspiele

26.04.18 (dpa) -
Schwetzingen - Seit 1952 bieten die Schwetzinger Festspiele Konzerte internationaler Künstler in gediegenem Ambiente. Diesmal beginnt das Festival in der badischen Stadt mit einem Stück über das Mittelmeer - als Raum der Begegnungen und der Suche, aber auch der Katastrophen.

Schwetzinger Festspiele präsentieren „Übergänge“ in unruhigen Zeiten

10.01.18 (dpa) -
Die diesjährigen Schwetzinger Festspiele (27. April bis 28. Mai) reagieren der künstlerischen Leiterin Heike Hoffmann zufolge mit dem Motto „Übergänge“ auch auf die Lage in der Welt. „Wir leben in einer Zeit gravierender Veränderungen – globale Umbrüche in vielen Bereichen kündigen sich an, die jeden von uns in der einen oder anderen Weise betreffen werden“, sagte Hoffmann. „In Zeiten der Verunsicherung kann es nützen, an die identitätsstiftende Rolle von Kunst und Kultur zu erinnern“, betonte die 59-Jährige.

Kieksen, Brummen, Keuchen, Schnalzen

07.03.17 (Isabel Herzfeld) -
Es ist Zeit, die Stimme zu erheben. Natürlich hat es sie immer gegeben, als Bestandteil alter wie neuer Musik, man denke nur an die unendlichen Spielarten des Musiktheaters. Doch die Stimme in den Fokus eines Festivals zu stellen heißt, nach Ursprüngen zu fragen, nach Sinnlichkeit und Körperlichkeit, Persönlichkeit und Konkretion. Gerade in der Nachkriegsavantgarde war das nicht unbedingt angesagt, die mit der Abstraktheit des Tons der Traditionsbelastung ihres Materials entgegenwirken wollte. Sie entwickelte zudem eine ins­trumentale Virtuosität, die über die Grenzen des jeweiligen Instruments hinausstrebte, sogar seine Zerstörung einbezog – der Stimme, so schien es, waren solche Extrempositionen nicht zugänglich. Mehr als jede andere Klangquelle schien sie der Tradition verhaftet, noch dazu an verstaubte Texte gekettet. Sie zu befreien war schon eine ganz besondere Tat, die zunächst der elektronischen Verfremdung gelang. Dieter Schnebel wurde dann in den Siebziger Jahren zum Pionier der experimentellen Stimmbehandlung.

Ohne ästhetische Scheuklappen

Dass im Sinfoniekonzert ein mannshohes Eichenfass zusammengebaut wird, zwei Schmiede ihr glühendes Eisen aus dem Feuer holen und auf dem Amboss zurichten, vier Scherenschleifer ihr buchstäblich Funken schlagendes Handwerk betreiben und eine Bäckerin Eier aufschlägt – das dürfte selbst für den eingefleischten Connaisseur Neuer Musik ein absolutes Novum sein. So geschehen beim diesjährigen KlangZeitFestival 2016 der Gesellschaft für Neue Musik Münster, genauer: beim Konzert des Sinfonieorchesters Müns-ter, das sein „ganz normales“ fünftes Abonnementkonzert der laufenden Saison in den zweiwöchigen Zyklus mit Neuer Musik integrierte.

«KunstFestSpiele Herrenhausen» starten mit Uraufführung

02.06.13 (dpa) -
Hannover - Unter dem Motto «Heimat Utopie» stehen in diesem Jahr die «KunstFestSpiele Herrenhausen». Mit einer Uraufführung des Stücks «Atlas -Inseln der Utopie» des spanischen Komponisten José María Sánchez-Verdu öffneten gestern zum vierten Mal die barocken Herrenhäuser Gärten ihre Tore für herausragende Kunstschaffende.
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