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Alle Artikel kategorisiert unter »Josefine Göhmann«

réBelles. le festival 19. – 21. August mit Josefine Göhmann

15.08.22 (PM - Jantje Röller) -
Josefine Göhmann, Sopranistin aus Hannover mit chilenischen Wurzeln erkundet in ihrer Debüt-Einspielung réBelles! – geprägt vom Opernstudio der Opéra National de Lyon – weibliche Rollenbilder. Sie zaubert schillernd und facettenreich Zwischentöne in Stereotype und gestaltet kulturelle Codierungen so, dass sie zu changieren beginnen. Lyrische Porträts schafft die Sopranistin und überzeugt mit ihrer klugen Liedauswahl: Für das Album ließ sie eigens Lieder komponieren und ergänzt so Werke von Schönberg, Strauss, Honegger, Boulanger, Hindemith, Weill, Messiaen und Rihm zu einem Spektrum, das klanglich einfach schön ist. Dabei „überwältigt uns Josefine Göhmann mit einer herrlichen Leichtigkeit bei gleichzeitiger Emotionalität so sehr, dass man sich selbst in Sphären äußerst ausdifferenzierter Spielarten des Sujets (erotisch, intellektuell, menschlich, weise) hineinbegeben möchte. Großes Kompliment!“ Opernwelt

Eine Talkshow im Sonnenstaat – Cherubinis Oper „Idalide oder Die Jungfrau der Sonne“ in Saalfeld

19.02.19 (Joachim Lange) -
Dank seiner „Medée“ ist Luigi Cherubini (1760-1842) heute noch – oder besser wieder – im Repertoire präsent. Erst Dank Maria Callas und dann des Ausgrabungsehrgeizes von Häusern wie Erfurt. Aber auch in Berlin oder in Saarbrücken gab es in jüngerer Zeit bemerkenswerte Inszenierungen dieser antiken Tragödie aus dem Jahre 1797, die auch zeitgenössische Komponisten (wie Aribert Reimann) immer noch reizt.

Unmoral in neuer Fassung. Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ in Aachen

10.10.17 (Andreas Hauff) -
Claudio Monteverdis letzte Oper „L’Incoronazione die Poppea“ („Die Krönung der Poppea“) gilt bis heute als eines der großen Rätsel der Musikgeschichte. Es ist kein Autograph der Uraufführung 1643 in Venedig erhalten, sondern nur zwei spätere, divergierende Fassungen, die in Teilen Zweifel an Monteverdis Allein-Autorschaft wecken. Und bis heute irritiert der offensichtlich unmoralische Schluss, der den Ehebruch des Kaisers Nero mit einem der beeindruckendsten Liebesduette der Musikgeschichte krönt. Dass der Bärenreiter Verlag nun eine kritische Neuausgabe des Werkes vorgelegt hat, weckt unter diesen Umständen natürlich besonderes Interesse auf deren Erstaufführung am Theater Aachen.
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