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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Schlüren«

unüberhörbar 2018/10

07.10.18 (Christoph Schlüren) -
Robert Groslot: Violinkonzert, Concerto for Orchestra. Joanna Kurkowicz, Brussels Philharmonic, Robert Groslot. Naxos +++ Mozart in London. The Mozartists, Ian Page. Signum Classics +++ Stefano Gervasoni: Lilolela, Pas perdu, Dodici sonnette di Camões. Frank Wörner, Bass-Bariton. Ukho Ensemble Kyiv, Ltg. & Zimbalon: Luigi Gaggero. Winter & Winter

Schuberts Seelenverwandter

08.09.18 (Christoph Schlüren) -
Der Name Anselm Hüttenbrenner ist den meisten Musikern und Musikfreunden lediglich als zeitweise enger Komponistenfreund Franz Schuberts ein Begriff. Seine Musik kennen nur wenige Spezialisten und Sammler sehr fragmentarisch. Auch wenn sich das nicht so schnell ändern dürfte und er natürlich den ganz Großen seiner Zeit wie Beethoven, Weber oder Schubert nicht das Wasser reichen kann und von den jüngeren Generationen schnell als gediegener Konservativer vergessen wurde, so ist es sein Œuvre doch durchaus wert, als eines der bedeutendsten aus der „zweiten Reihe“ entdeckt und zunehmend aufgeführt zu werden.

unüberhörbar 2018/07

18.07.18 (Christoph Schlüren) -
+++ Johann Sebastian Bach: Suiten für Violoncello solo. Daniil Shafran, Melodiya (2 CDs) +++ Charles Villiers Stanford: Concert Overture, Concerto in D for Violin, Concerto in B flat for Piano. Solisten, Royal Northern Sinfonia, Martin Yates. Dutton +++ Tony Sheridan: Opus 3 Records, Applied Acoustics +++

unüberhörbar 2018/05

17.05.18 (Christoph Schlüren) -
Franz Danzi: Piano Concerto in E flat major, Overture in D major, Cello Concerto in E minor. Solisten, Münchener Kammerorchester, Howard Griffiths. Sony +++ Mandolino e Violino in Italia. Anna Torge, Mandoline; Mayumi Hirasaki, Violine; Il Cantino. cpo +++ Ensemble Esperanza: Southern Tunes: Werke von E. Toldrà, O. Respighi, Komitas, N. Rota. Ars Produktion +++ Excentric – Masterpieces for Accordion from the Thirties, Forties and Fivties. Helmut C. Jacobs, Akkordeon. Augemus +++ Kara Karayev: Piano Works. Elnara Ismailova, Klavier. Avi

Omnipräsenz der Befreierin – „Fidelio“ am Theater St. Gallen

21.03.18 (Christoph Schlüren) -
Ludwig van Beethovens Fidelio eine „uninszenierbare Oper“? Eine Ansicht, die angesichts unzähliger Regie-Misserfolge leicht zu begründen ist. Doch muss es so sein? Hat Beethoven, der überragende Symphoniker und Revolutionär der Musik, es in seinem einzigen Beitrag zum Genre nicht verstanden, den Anforderungen des Musiktheaters gerecht zu werden?

unüberhörbar 2018/03

20.03.18 (Christoph Schlüren) -
Beethoven: Diabelli-Variationen; Martin Helmchen, Klavier. +++ Weinberg: Violinkonzert op. 67; Kabalevsky: Cellokonzert Nr. 1 g-Moll op. 49, Fantasie f-Moll für Klavier und Orchester. Solisten, ORF Vienna Radio Symphony Orchestra, Cornelius Meister. +++ Morton Kargaard Septet: Animato 6161.

Der hellwache Verwandlungskünstler

31.01.18 (Christoph Schlüren) -
Am 24. Januar beging Wien den 100. Geburtstag von Gottfried von Einem (1918–96). Die meisten kennen Einem als höchst erfolgreichen Opernkomponisten („Dantons Tod“ nach Büchner, „Der Prozess“ nach Kafka, „Der Zerrissene“ nach Nestroy, „Der Besuch der alten Dame“ nach Dürrenmatt und „Kabale und Liebe“ nach Schiller), doch die wenigsten kennen seine Musik. Nicht nur, dass seine späteren, weniger aufsehenerregenden Opern keineswegs uninteressanter wären („Jesu Hochzeit“, „Tulifant“ und „Lucifers Lächeln“, allesamt auf Libretti seiner Frau Lotte Ingrisch), man hat ihn – der einst in den Konzertsälen der Welt rauf und runter gespielt wurde als Schöpfer von Orchester- und Kammermusik komplett vergessen. Und auch die 19 feingeistigen Liederzyklen sind kaum noch irgendwo zu hören. Insofern hat ein Jubiläum, auch wenn es meist nur den Jublern dient, etwas Gutes, da es zu erneuter Beschäftigung anstoßen kann.

„Reiz naiver Geistigkeit und keine Rezepte“ – Zum 100. Geburtstag von Gottfried von Einem

24.01.18 (Christoph Schlüren) -
Wer kennt heute Gottfried von Einem? Ja, der Name ist Kennern geläufig, und erfahrene Musiktheater-Routiniers werden sofort seine zu Lebzeiten sensationell erfolgreichen Opern aufzählen: ‚Dantons Tod‘ nach Büchner, ‚Der Prozess‘ nach Kafka, ‚Der Zerrissene‘ nach Nestroy ‚Der Besuch der alten Dame‘ nach Dürrenmatt, ‚Kabale und Liebe‘ nach Schiller – das ist in der Tat eine in der Nachkriegszeit einmalige, erstaunliche Erfolgsserie höchst gelungener, für den Kenner wie für den Belcanto-Liebhaber ergiebiger Würfe, die von 1947 bis 1976 über drei Jahrzehnte den Namen des Komponisten als stets für Überraschungen guten Erfolgsgaranten auf den großen Bühnen repräsentierten.

Von Giganten (Christoph Schlüren)

07.01.18 (Christoph Schlüren) -
Unter den sorgfältig aufbereiteten Anthologien der Traditionslabels möchte ich in diesem Jahr die kompletten Orchester- und Konzertaufnahmen des großen belgischen Dirigenten André Cluytens für Parlophone und EMI auf 65 CDs bei Warner Classics hervorheben. Eine historische Fundgrube, die viel Unentbehrliches enthält!

Das Konstruktive und das Fantastische

19.12.17 (Christoph Schlüren) -
Ähnlich dem Ungarn Laszlo Lajtha, dem Schweizer Arthur Honegger, dem Polen Alexander Tansman oder dem Rumänen Marcel Mihalovici – um einige seiner bedeutenden Zeitgenossen zu nennen – handelt es sich bei Bohuslav Martinu um einen führenden Meister der sogenannten klassischen Moderne, der in Paris seine eigentliche Inspiration und entscheidende Formung erfuhr.
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