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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Schlüren«

Nordischer Ton, Ironie der Geschichte

05.05.22 (Christoph Schlüren) -
Niels Wilhelm Gade war der erste nordische Komponist, der in den musikalischen Zentren Mitteleuropas, insbesondere in Deutschland, Furore machte. Die Schweden Johan Helmich Roman und Franz Berwald waren nur gelegentlich wahrgenommen worden, doch in Gades Ouvertüre „Nachklänge von Ossian“ von 1840 hörten alle den seither so oft beschworenen ‚nordischen Ton‘, der in einer Zeit, die vor allem das Nationale in der Kultur hervorkehrte, als identifikationsstiftendes Merkmal beschworen wurde.

Unüberhörbar 2022/04

11.04.22 (Christoph Schlüren) -
Joseph Anton Steffan: Harpsichord Sonatas – Mitzi Meyerson +++ Albert Roussel: Le Testament de la Tante Caroline – Orchestre des Frivolités Parisiennes +++ Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester op. 35, Symphonie Nr. 9 – Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons

Seismologische Symphonik – ein Würdigung zu Halvor Haugs 70. Geburtstag

18.02.22 (Christoph Schlüren) -
Der am 20. Februar 1952 in Trondheim geborene Komponist Halvor Haug ist hierzulande kaum bekannt. Höchste Zeit, dies zu ändern, findet nmz-Trüffelsucher Christoph Schlüren und porträtiert einen – so seine Einschätzung – „der seriösesten Komponisten unserer Zeit.“

Tonträger-Bilanz 2021: Größen einer neuen Zeit

06.01.22 (Christoph Schlüren) -
Das Jahr 2021, in welchem das Musikleben lange stillstand, hat verblüffend großartige Tondokumente hervorgebracht. Zuerst möchte ich den französischen Dirigenten Rémy Ballot nennen, der mit seiner auf völlig natürliche, noble Weise in die tiefen Schichten der Werke eindringenden Serie der Bruckner-Symphonien in der barocken Akustik der St. Florianer Stiftsbasilika mehr als ein Insidertipp geworden ist.

Leidenschaft versus Verinnerlichung

21.12.21 (Christoph Schlüren) -
Die Kritische Ausgabe von Werken Richard Strauss’ schreitet in einem Tempo voran, das solch ambitionierten, hochkomplexen, von Detailproblemen und kleinen bis kleinsten zu beseitigenden Flüchtigkeitsfehlern wimmelnden Aufgaben natürlicherweise gesetzt ist.

unüberhörbar 2021/11

17.11.21 (Christoph Schlüren) -
Grischuns dal Cor – Werke von Raffaele d’Alessandro, Paul Juon, Gion Antoni Derungs und Oliver Waespi. Sebastian Bohren (Violine), Kammerphilharmonie Graubünden, Philippe Bach +++ Henri Bertini: Nonett op. 107 & Grand Trio op. 43 +++ Pietro Scarpini – discovered tapes – Beethoven

unüberhörbar 2021/09

07.09.21 (Christoph Schlüren) -
Felix Draeseke: Streichquartett Nr. 3 op. 66. Constanze Quartett. cpo +++ Bernard Herrmann: The Film Scores on Phase 4. London Philharmonic Orchestra, National Philharmonic Orchestra, Bernard Herrmann. Decca (7 CDs) +++ Vince Mendoza: Freedom Over Everything. Czech National Symphony Orchestra, Vince Mendoza. BMG/Modern Recordings

unüberhörbar 2021/06

18.06.21 (Christoph Schlüren) -
Simon Laks: Complete works for voice and piano. | Lukas Ligeti: That Which Has Remained…That Which Will Emerge… Of Apocalypses And Dreamscapes | Ravel, Schumann und Debussy. | David Popper: Etudes for Cello op. 76

unüberhörbar 2021/04

14.04.21 (Christoph Schlüren) -
Franz Liszt: Between Light & Darkness (Klavierwerke). Vincent Larderet. +++ Johann Nepomuk David: Five String Trios. Oberöstereichisches David-Trio. +++ Vagn Holmboe: Streichquartette Nr. 1, 3 & 15 Nightingale String Quartet.

Zwei Violinkonzerte und andere Trouvaillen

11.03.21 (Christoph Schlüren) -
Während die Musik der Exilanten, der bedeutenden jüdischen und anderen als „entartet“ gebrandmarkten Komponisten aus der Zeit des Dritten Reichs heute weitgehend erschlossen und in Notenausgaben, Monographien und Aufnahmen aufgearbeitet und erhältlich ist, trifft dies auf all jene, die sich – äußerlich unsichtbar – in die ‚innere Emigration‘ begaben oder den Tod an der Kriegsfront fanden, kaum bis gar nicht zu.
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