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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Schlüren«

unüberhörbar 2017/09

17.09.17 (Christoph Schlüren) -
George Enescu: Violinsonate Nr. 3; Maurice Ravel: Violinsonate G-Dur, Tzigane; Nikos Skalkottas: Kleine Suiten 1 & 2. Jonian-Ilias Kadesha, Violine; Nicholas Rimmer, Klavier. Avi Music +++ Ylva Skog, Anders Nilsson: Violinkonzerte. Cecilia Zilliacus, Västerås Sinfonietta, Fredrik Burstedt. dB Productions +++ Horn Trios. Felix Klieser (Horn), Andrej Bielow (Violine), Herbert Schuch (Klavier). Berlin Classics

Macbeth als gehobene Orchestrationslehre

17.09.17 (Christoph Schlüren) -
So manches Großprojekt wurde schon euphorisch in Angriff genommen, um irgendwo quasi auf halber Strecke krachend zu scheitern. Also hält man sich in Deutschland lieber korrekt und bescheiden, wenn die gesicherte Projektlaufzeit keine Gesamtausgabe zulässt, und so haben wir es hier mit der ‚Kritischen Ausgabe’ der zentralen Werkblöcke von Richard Strauss zu tun: Sämtliche Bühnenwerke und genuinen Orchesterwerke, das gesamte Sololied- und Kammermusikschaffen wird im Lauf der nächsten Jahrzehnte unter Aufsicht der musikwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München vom Wiener Verlag Dr. Richard Strauss in Verbindung mit den Hauptverlegern Boosey & Hawkes, Edition Peters und Schott Music, die nur noch bis Ende 2019 die Exklusivrechte an den Originalwerken halten, erstmals quellenkritisch neu herausgegeben.

Neues vom Zwölfton-Gaucho

18.07.17 (Christoph Schlüren) -
Alberto Ginastera (1916–83) ist unter Kennern zwar ein bekannter Name: Angesehen als der bedeutendste Komponist Argentiniens, und zusammen mit dem Brasilianer Heitor Villa-Lobos, seinem argentinischen Landsmann Astor Piazzolla, den Mexikanern Carlos Chávez und Silvestre Revueltas und dem Kubaner Ernesto Lecuona der glanzvollste Komponistenname Lateinamerikas, wird Ginastera immer wieder genannt, und anlässlich seines 100. Geburtstags erschien eine Vielzahl CDs mit seinen Werken.

Abschied von drei Solitären

30.06.17 (Christoph Schlüren) -
Drei große in den 1940er-Jahren geborene Musiker, von denen wir uns noch ein langjähriges Wirken in gereifter Meisterschaft erhoffen durften, sind unlängst an Krebs gestorben: der dänische Fagottist, Improvisator und Komponist Peter Bastian (geb. 1947), der Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie Jirí Belohlávek (geb. 1946) und der jüdisch-amerikanische Geiger und Dirigent Paul Zukofsky (geb. 1943).

unüberhörbar 2017/06

13.06.17 (Christoph Schlüren) -
Werner Pirchner: Piano Trios No. 1–3. Eggner Trio +++ Concerti III. GrauSchumacher Piano Duo. Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Brad Lubman +++ Matthew Whiteside: Dichroic Light, Music For Soloists, Chamber Ensembles and Electronics

Grabgesang und Orgelsymphonie

13.06.17 (Christoph Schlüren) -
Am 2. Dezember 2016 stellte das Marin­skij-Orchester unter Valeri Gergiev in St. Petersburg eine sensationelle Wiederentdeckung vor: den 1908 zum Andenken an seinen verehrten Lehrer Nikolai Rimsky-Korsakov komponierten und im Januar 1909 unter Felix Blumenfeld uraufgeführten „Chant funèbre“ op. 5 von Igor Strawinsky, das fast ein Jahrhundert lang verschollene ‚missing link‘ zwischen der kurzen Tondichtung „Feu d’artifice“ und dem Ballett „L’oiseau de feu“ (Der Feuervogel). Strawinsky hatte noch Anfang der 1960er-Jahre den „Chant funèbre“ als „mein bestes Werk vor dem Feuervogel“ bezeichnet, doch musste er bedauernd feststellen, dass „die Partitur des Werkes leider in Russland während der Revolution verloren ging“.

unüberhörbar 2017/04

09.04.17 (Christoph Schlüren) -
Samuel Capricornus: Lieder von dem Leyden und Tode Jesu; Theatrum musicum (Auszüge). La Chapelle Rhenane, Benoit Haller +++ Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur; Vier Stücke aus „Much Ado About Nothing“, Jules Conus: Violinkonzert e-Moll; Elegie für Violine und Klavier. Thomas Albertus Irnberger, Violine; Barbara Moser, Klavier; Israel Symphony Orchestra, Doron Salomon +++ Arthur Honegger: Le Roi David. Ensemble Vocal de Lausanne, Orchestre de la Suisse Romande, Daniel Ruess

Dämon, Franziskus, Louisville & Kepler

13.03.17 (Christoph Schlüren) -
Paul Hindemith spielt heute nicht mehr eine so zentrale Rolle im Konzertleben wie zu seinen Lebzeiten, doch ist er einer der wenigen Klassiker der Moderne, die bleiben, von denen einige Werke ins ständige Repertoire der großen Orchester eingegangen sind (unter anderem Mathis der Maler-Symphonie, Symphonische Metamorphosen über Weber’sche Themen, Symphonie in Es, Cellokonzert), und dessen Kammermusik in ihrer extremen Variationsbreite unübertroffen bleiben wird.

unüberhörbar 2017/02

12.02.17 (Christoph Schlüren) -
Sergej Tanejew: Streichtrios E-Dur und h-Moll. Lubotsky Trio. Melodiya +++ Luigi Cherubini, Charles Henri Plantade: Requiems pour Louis XVI & Marie-Antoinette. Le Concert Spirituel. Alpha +++ J. B. Vanhal: Konzert D-Dur, C. Ditters von Dittersdorf: Konzert E-Dur, G. Bottesini: Konzert b-Moll. Franz Liszt Kammerorchester, Ödön Rácz, Kontrabass & Leitung. Deutsche Grammophon

Verve, Glanz und Leidenschaft: Die Charles Munch Edition bei Sony Classical

31.12.16 (Christoph Schlüren) -
Nicht alles, was die verbliebenen Major Companies der klassischen Plattenindustrie (Sony, Universal und Warner) veröffentlichen, folgt strikt kommerziellen Erwägungen, und der Backkatalog ist ja zweifelsohne das Beste und Reichste, was sie haben. Seit vielen Jahren ist es nunmehr Usus, diesen nach und nach in Kompletteditionen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, was bei Sony zweifellos in der qualitativ hochwertigsten Weise geschieht.
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