Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Kathrin Zukowski«

Entführung in das Staatenhaus – Oper Köln bringt eine „Entführung aus dem Serail“ auf die Ersatzbühne

14.03.22 (Joachim Lange) -
Es nervt. Die Absagen lange anvisierter Premieren werden immer kurzfristiger. Die Gründe liegen auf der Hand. Viele Tests sind notwendig, bringen aber auch positive Ergebnisse. Wer die draus folgenden Quarantäne- bzw. Genesungs-Zeiten dabei nicht im Blick hat, der riskiert Vorstellungsausfälle in buchstäblicher letzter Minute. Einen Clou landete die Oper Halle mit einem Abbruch einer Premiere nach dem zweiten Akt, weil während der Vorstellung ein positives Testergebnis eintraf.

Gesamtkunstwerk der etwas anderen Art – Die Oper Köln dreht einen Film übers Opernmachen unter Pandemiebedingungen

13.04.21 (Joachim Lange) -
Die Oper Köln hatte für den 1. April 2021 eigentlich eine Wiederaufnahme der „Le nozze di Figaro“-Inszenierung von Emmanuelle Bastet in der gegenwärtigen Ausweichspielstätte StaatenHaus geplant. In weiser Voraussicht wurden die Proben dazu von Anfang an filmisch begleitet. Als feststand, dass die anhaltende Pandemie dem Publikum den Zutritt ins StaatenHaus verwehren würde, machten die Kölner aus der Not eine Tugend: sie streamte einfach die Hochzeit mit Figaro ohne Gäste.

Oper als Steinbruch – Johann Adolf Hasses „Artaserse“ zwischen Bayreuth, Berlin und Münchens Cuvilliéstheater

13.05.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Sie steht zurecht im Mittelpunkt des Abends: Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. Die 1731 dorthin, ins „Paradies der Langeweile“ zwangsverheiratete Hohenzollerntochter, war künstlerisch hochbegabt und wertete ihre Residenz mit dem „Markgräflichen Opernhaus“ zu einem europäischen Opernzentrum auf. Im April 1748 wurde dieses Barock-Juwel mit Hasses „Artaserse“ eröffnet. Nach Wilhelmines Tod folgten fast 270 Jahre schleichender Verfall. Nach hochdifferenzierter Renovierung durch europäische Spezialisten übernahm Münchens Theaterakademie die Wiedereröffnung mit „Artaserse“. Nach Bayreuth und Budapest-Gastspiel kam die Produktion nun ins konkurrierende Rokoko-Juwel des Münchner Cuvilliéstheaters.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: