Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Martin Wagner«

Das Salz in der Suppe – Karen Stone inszeniert am Theater Magdeburg Verdis „Falstaff“

13.09.21 (Joachim Lange) -
Giuseppe Verdis „Falstaff“ gehört zu den Meisterwerken der Operngeschichte, die immer besser werden, je öfter man sie hört. Es ist die Vielzahl der Köstlichkeiten, die verführt. Und man freut sich nach dem Aufblitzen und wieder Verschwinden der einen schon auf die nächste. Klar sind da keine Arien über die Rampe zu schmettern. Auch schwelgerisches Anschmachten taucht nur als ironisch akustisches Augenzwinkern auf. Aber die Souveränität, die Entdeckerfreude und auch die Lust, sein Publikum (als fast Achtzigjähriger) noch einmal zu überraschen, wo er es doch schon seit Jahrzehnten quasi in der Tasche hatte, das imponiert bei jeder Wiederbegegnung mit dem Werk.

Nach 40 Jahren BR: Hörfunkdirektor Wagner verabschiedet

30.06.20 (dpa) -
München - Der Bayerische Rundfunk (BR) hat Hörfunkdirektor Martin Wagner nach mehr als 40 Jahren beim Sender in den Ruhestand verabschiedet. Der 65-jährige Unterfranke stand seit 2014 an der Spitze des BR-Hörfunks. Wagner war zuvor für den Sender unter anderem Korrespondent in Israel und in den USA sowie Leiter des Studios Franken in Nürnberg.

5 vor 12 im Urwald: „Turandot“ extrem wild in Magdeburg

15.02.20 (Roland H. Dippel) -
Unter anderen Umständen hätte man die Entscheidung für den ganz kurzen Alfano-Schluss in der „Turandot“-Produktion am Opernhaus Magdeburg als künstlerische Faulheit kategorisieren müssen. Aber durch das perfekte Zusammenspiel der Generalmusikdirektorin Anna Skryleva und des diesmal bemerkenswert umsichtig arbeitenden Regisseurs Michiel Dijkema gelingt eine plausible und höchst unterhaltsame Puccini-Zertrümmerung. Jubelorkane für das 1926 als Fragment an der Mailänder Scala uraufgeführte Musikdrama und ausverkaufte Vorstellungen.

Magdeburg feiert Gottfried von Einems 100. Geburtstag mit „Dantons Tod“

01.02.18 (Roland H. Dippel) -
Für die Salzburger Festspiele musste nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Werk die notwendige Wende und Rehabilitierung aus den Verstrickungen im Nationalsozialismus bringen: Das gelang mit der Oper „Dantons Tod“, die der damals unbekannte Gottfried von Einem (1918-1996) schon im untergehenden „Dritten Reich“ begonnen hatte und die im August 1947 zum Sensationserfolg wurde. Die Oper Magdeburg stellt das Werk zur Diskussion. Das Blutbad gerät musikalisch brillant und szenisch kühl. Trotzdem bestätigt dieser Kraftakt die hohe Qualität des Theaters.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: