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Alle Artikel kategorisiert unter »Martina Veh«

Motorischer Vintage-Mozart: „Die Hochzeit des Figaro“ in Erfurt

28.11.21 (Roland H. Dippel) -
Derzeit scheinen die Menschen in Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo da Pontes opera buffa „Die Hochzeit des Figaro“ und ihre Triebhaftigkeiten wichtiger als die politische Dimension. Am Theater Erfurt kommen in der Inszenierung von Martina Veh neben dem erotischen Spaß auch dessen Grenzen ins Bild. Musikalisch gerät das unter Samuel Bächli als blitzblankes Bekenntnis zur herkömmlichen Aufführungspraxis.

Lübeck sperrt „Don Giovanni“ ins Irrenhaus – Erste Regiearbeit von Martina Veh, umstritten

14.05.19 (Arndt Voß) -
Mozarts „Don Giovanni“ ist ein grandioses Werk, in sich geschlossen und konsequent im dramaturgischen Konzept. Wie herausfordernd dennoch (oder deswegen) jede Inszenierung ist, wird oftmals unterschätzt, wurde es auch bei dem jüngsten Versuch wieder, ihn im Theater Lübeck zu zeigen (10. Mai 2019).

Glatt, mit auf der medialen Hyperebene entsafteten Emotionen

27.03.16 (Roland H. Dippel) -
„Gutenberg“, Kritiker der Internet-Explosion – Uraufführung der Oper von Volker David Kirchner in der Oper Erfurt. Roland H. Dippel war beeindruckt.

Offenbachiade à la Ralf König

22.02.16 (Roland H. Dippel) -
Mit einem Berlin-Gastspiel endet die 15jährige Ära von Alexander Strauch beim Münchner Ensemble „Philhomoniker“. Roland H. Dippel hat sich das queere Spiel zu Gemüte geführt.

Vielfältig verschränktes Erinnerungstheater

04.02.15 (Frido Mann) -
Ende November 2014. Eine Vorstellung des Musiktheaters „Styx – Orfeo’s past Now“ im Lichthof des Museums für Abgüsse klassischer Bildwerke in München in der Nähe des Königsplatzes. Man spürt auf Anhieb das Raumbewusstsein der Regisseurin Martina Veh als ausgebildete Architektin. Der Blick der Zuschauer wandert von der Galerie tief hinunter auf das Geschehen im Orkus zu den zu Gipsabgüssen mutierten Protagonisten, während noch vor der Vorstellung Museumsarbeiter mit Reinigungsarbeiten beschäftigt sind und die Hauptfigur Orpheus alias Museumswärter mit einem Pinsel liebevoll ein Gipsrelief erstellt.

Gesang als Leistungssport: Die Münchner Theaterakademie singt turnend von „L’Olympiade“ in der Reaktorhalle

13.07.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Welt des Sports hat gerade wieder die ganze Welt unterhalten – mit all ihren Aspekten von der sportiven Leistung bis zum Privatissimum der Athleten. Das hat die Absolventen des ersten Master-Studiengangs „Gesang“ an der Theaterakademie August Everding vor Monaten auf die Idee gebracht, die Parallelen vor- und aufzuführen: das jahrelange Trainieren bestimmter Muskeln aufgrund einer speziellen Begabung; das kontrollierte und konzentrierte Beherrschen bestimmter Techniken; die Ausrichtung des ganzen Lebens auf das eine Ziel – den „Sieg“; persönliche Opfer, das Zweifeln, die Niederlage, die Verzweiflung und das Hochgefühl des Triumphes – ja, all das findet sich auch in der langjährigen Gesangsausbildung, hin auf die Abschlussprüfung, dann auf das Vorsingen, das erste Engagement und die jeweilige Premiere.
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