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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikalische Komödie Leipzig«

Devotes Tenor-Duo: Leo Falls „Die Dollarprinzessin“ an der Musikalischen Komödie Leipzig

17.10.22 (Roland H. Dippel) -
Leipzigs neuer Musiktheater-Intendant Tobias Wolff holt nach dem Lortzing-Zyklus seiner Vorgänger in der MuKo dessen „Undine“ ab 29. Oktober ins Opernhaus am Augustusplatz. MuKo-Direktor Torsten Rose setzt im sanierten Haus Dreilinden die Reihe selten gespielter Operetten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fort.

Glückspillen-Finale: „Me and My Girl“ an der Musikalischen Komödie Leipzig

26.06.22 (Roland H. Dippel) -
Chefdirigent Stefan Klingele und Chefregisseur Cusch Jung machten, bevor sie sich neuen Aufgaben zuwenden, „Me and My Girl“ am Samstagabend zum schönen Finale mit Freudegarantie. Der Applaus tobte noch, als Soli, Chor, Ballett bereits von der Bühne waren und Klingele mit dem Orchester im Graben zu einem letzten Medley ansetzte. Vom Leitungstriumvirat der Musikalischen Komödie bleibt zum Start den neuen Leipziger Opernintendanten Tobias Wolff im September 2022 nur der künstlerische Betriebsdirektor Torsten Rose.

Strapse, Schampus, Kamera! – Jean Gilberts „Kinokönigin“ erobert Leipzig

11.04.22 (Roland H. Dippel) -
Die Musik macht Freude und das Genderfluide gerät zum Megatrend wie in allen anderen Sparten auch. An der Musikalischen Komödie Leipzig zeigt Andreas Gergen, dass die Unterschiede zwischen der Stummfilm-Hochphase vor 100 Jahren und der heutigen Kameramanie in den sozialen Netzwerken äußerst gering sind. Trotzdem steckt seine Inszenierung von Jean Gilberts Operette „Die Kinokönigin“ tief im letzten Jahrhundert. Aber sie ist – dirigiert von Stefan Klingele – ein flotter Fund aus der Berliner Operette des frühen 20. Jahrhunderts.

Die Sichere, der Feinsinnige, der Exklusive: Der 18. Operetten-Workshop Junge Dirigenten in der Musikalischen Komödie Leipzig

10.01.22 (Roland H. Dippel) -
„Geisterkonzert“ trifft es nicht ganz: Ein Name für die Veranstaltungsmodalitäten des 18. Operetten-Workshops muss noch erfunden werden. Wie bezeichnet man eine konzertante Aufführung ohne Frack und Abendkleid, ohne öffentliche Ankündigung und ohne Publikum? Die drei Stipendiat*innen vom Forum Dirigieren des Deutsches Musikrats erlebten in der Musikalischen Komödie Leipzig bei den Proben zu Walter Kollos „Jettchen Gebert“ eine abenteuerliche Kette von Ausnahmesituationen, bedingt durch die Schließung aller Kultur-Einrichtungen im Freistaat Sachsen bis 14. Januar. Nicolò Foron, Annalena Hösel und Friedrich Praetorius wird so schnell nichts mehr erschüttern. Sie sind jetzt um einige Erfahrungen und Glücksmomente reicher. Roland H. Dippel besuchte am 7. Januar die Generalprobe.

Kannibalische Genussmanufaktur: „Sweeney Todd“ in Wave-Gotik-Treffen-City

28.06.21 (Roland H. Dippel) -
Geht doch – und wie! 130 besetzte Zuschauerplätze und 35 Musiker*innen auf der Hinterbühne. 42 Jahre nach der Uraufführung kommt Stephen Sondheims „Sweeney Todd“ endlich an die Musikalische Komödie Leipzig. Die Premiere erfüllt alle Erwartungen an eine opulente Ausstattung. Natürlich nutzt man zur ersten vollgültigen Publikumspremiere des im Vorderbereich frisch sanierten und optimierten Hauses Dreilinden alle neuen Vorzüge.

Der 17. Operettenworkshop des Deutschen Musikrats in Leipzig mit Rombergs „Neumond“

13.01.20 (Roland H. Dippel) -
In nur vier Tagen wurde beim 17. Operettenworkshop des Deutschen Musikrats vom 7. bis zum 10. Januar mit der Musikalischen Komödie eine konzertante deutsche Erstaufführung einstudiert: „Neumond“ (New Moon) von Sigmund Romberg ist die feinsinnige und musikalisch unwiderstehliche Entdeckung aus einem in Europa unbekannten Operettenkontinent, die viele Mittel der Musicals von Porter und Rodgers vorwegnimmt.

„Neumond“ an der Musikalischen Komödie Leipzig

10.01.20 (PM-Oper Leipzig) -
Leipzig - Im Rahmen des Operettenworkshops unter der Künstlerischen Leitung von Gerrit Prießnitz leiten Stipendiaten des Dirigentenforums die konzertanten Aufführungen von Sigmund Rombergs „Neumond“ am kommenden Samstag und Sonntag an der Musikalischen Komödie Leipzig im Westbad.

Polysexuelle Umzugsoperette: „Der Vogelhändler“ im Leipziger Westbad

03.11.19 (Roland H. Dippel) -
Klamauk, Kabarett, Kammerspiel – das alles ist die Neuproduktion von Carl Zellers Operette „Der Vogelhändler“ im Westbad, der Ersatzspielstätte der Musikalischen Komödie für das Haus Dreilinden im aktuellen Renovierungszustand. Rainer Holzapfel macht bei seinem Leipziger Regiedebüt den Umzug selbst zum Thema eines Theaters auf dem Theater. Dieses klammert Themen wie Besetzungspolitik und Besetzungscouch nicht aus, rückt sie allerdings in ein schillernd polyamouröses Licht. Nicht alle Premierengäste schätzten die szenische Seite des musikalischen Festes, unser Rezensent Roland H. Dippel schon.

Parkbank-Gigolos und Liebesträume – Die Musikalische Komödie Leipzig reüssiert im Westbad

28.09.19 (Roland H. Dippel) -
Premiere Eins der Musikalischen Komödie in der Alternativspielstätte Westbad mit nur 200 Metern Entfernung zum Stammort. Das Haus Dreilinden in Leipzig-Lindenau wird aufwändig renoviert. Man hat viel vor: Licht- und Tonanlage kommen endlich auf den optimalen Stand. Ein neuer fahrbarer Orchestergraben minimiert Umbauzeiten und die neue Bestuhlung auf in Stufen ansteigenden Reihen von der früheren Parkettebene zum Rang ermöglicht optimale Sicht. Die Platzkapazität wird von 522 auf 640 erhöht. Für diese Maßnahmen sind 7,6 Mio. Euro aus Mitteln im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost – Aufwertungsgebiet Leipzig West und einem Eigenanteil der Oper Leipzig vorgesehen. Auf Zugstücke muss das Publikum im Westbad nicht verzichten, bis das Ensemble, wenn alles nach Plan läuft, im November 2020 mit einer festlichen Eröffnung das Stammhaus wieder in Besitz nehmen wird. Roland H. Dippel über die Spielzeit-Eröffnung in der Harmonie-Blech zu Schlager-Gold geschmolzen wurde.

Leonard Bernsteins „On The Town“ in der Musikalischen Komödie Leipzig

28.01.19 (Roland H. Dippel) -
„On The Town“ kam im Jubiläumsjahr 2018 zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein definitiv zu kurz. Dabei klotzt das 1944 am Broadway uraufgeführte und aus dem Sujet des Balletts „Fancy Free“ entwickelte Musical nur so von Attacken gegen den Geschlechterrollen-Wahn im Amerika der Jahre um 1940. Bernstein kehrt mit den Textbuch-Autoren Betty Comden und Adolph Green konventionelle Kontakt-Anbahnungsstrategien um. Wer kapert sich wen beim 24-stündigen Landgang der Matrosen Gabie, Ozzie und Chip?
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