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Alle Artikel kategorisiert unter »Narine Yeghiyan«

Wehen-Hysterie und Kinder-Gazellen – „Die Frau ohne Schatten“ an der Staatsoper

11.04.17 (Peter P. Pachl) -
Spätestens bei der Applausordnung wurde den Premierenzuschauern der Eröffnungspremiere der Festtage der Staatsoper klar, dass zumindest in der Deutung des Operntitels seitens des Inszenierungsteams ein heftiges Missverständnis vorlag, denn deren hierarchischer Aufbau gipfelte in der Kaiserin. Mit der „Frau ohne Schatten“ aber meinten Hofmannsthal und Strauss unmissverständlich die namenlos stets nur als Frau apostrophierte Gattin des Färbers.

Stückwerker suchen einen Autor – „Mord an Mozart“-Collage von Rimsky-Korsakow bis Coleman

29.01.16 (Peter P. Pachl) -
Über die jüngste Staatsopernproduktion lässt sich viel erzählen, und das scheint sie aufzuwerten – dem gegenüber stehen die Eindrücke, welche der Zuschauer von der Bühne erlebt. Unser Kritiker Peter P. Pachl war Zuschauer.

Liebes-Lust und -Leid in Nachkriegszeiten – Telemanns „Emma und Eginhard“ an der Berliner Staatsoper

28.04.15 (Peter P. Pachl) -
Ihre Barockopern-Reihe hat die Berliner Staatsoper im Schiller Theater nach Philipp Telemanns „Orpheus“ und „Der geduldige Sokrates“ nun mit einer dritten Ausgrabung dieses Komponisten fortgesetzt. Durch die Akademie für Alte Musik unter René Jacobs trefflich interpretiert, und von der jungen Regisseurin Eva-Maria Höckmayr vor einem brennenden Baum als zeitübergreifende Nachkriegshandlung umgesetzt, brachte der trotz massiver Kürzungen fast vierstündige Abend einen vollen Erfolg für die erst vor gut 40 Jahren wiederentdeckte Partitur.

Melodramen in des Wortes doppelter Bedeutung –Friedrich-Luft-Preis für „For the Disconnected Child“

20.09.14 (Peter P. Pachl) -
Da bedarf es schon des Zusammenspiels eines Opernintendanten, der von Hause aus ein Schauspielmann ist und eines Schauspielintendanten, der erklärtermaßen besonders offen ist für „Interdisziplinarität“: Jürgen Flimm und Thomas Ostermeier ermöglichten für das Festival „Infektion!“ im Vorjahr eine Produktion, die anknüpft an die alten Theatertraditionen, bei denen der Schritt zwischen Oper und Schauspiel oft unmerklich war, als die Primadonna der Oper die Donna Seconda in Schauspielaufführungen war und umgekehrt.

Ohne „h“, dafür aber länger und mit Kalauern – Uraufführung der Neufassung von Rein Gold an der Staatsoper Berlin

10.03.14 (Peter P. Pachl) -
Intendant Jürgen Flimm, der anstelle des erkrankten Dramaturgen die Einführung in den Premierenabend übernommen hatte, nannte die Produktion rheinisch-launig eine seiner „schändlichen Ideen“, lobte den Regisseur Nicolas Stemann als ehemaligen Schüler und prognostizierte: „Sie können auch Buh rufen, das ist erlaubt, aber sie werden es nicht tun!“ Der Hausherr hat Recht behalten.
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