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Alle Artikel kategorisiert unter »Öffentlich-rechtlicher Rundfunk«

Saustadl

02.02.16 (Sven Ferchow) -
Da brauchen Sie gar nicht so blöd grinsen, liebe Andy Borg-Fans. Mit Ihren durchschnittlich 68 Jahren und Ihrer AOK-Kauleiste. Nur weil die „Stadlshow“ abgesetzt wurde. Das hat ja gesellschaftliche Nachwehen. Denn die jungen Leute, die jetzt auf deutschen Bahnhöfen Frauen belästigen, sollten nach internen Plänen der Stadlsender ORF, BR und SRF eigentlich am Samstagabend vor der „Stadlshow“ sitzen. Stichwort: Publikumsverjüngung. Oder „schunkeln statt shakern“. Und nicht dass Sie mir jetzt eine Vorverurteilung unterstellen. Ich bin da ganz bei Rainer Brüderle: „Was heißt denn hier bitte belästigen?“ Aber, anderes Thema.

Deutscher Musikrat zur Absetzung der Radiosendung „taktlos“

Nach knapp 18 Jahren setzt der Bayerische Rundfunk das gemeinsame Musikmagazin „taktlos“ von BR Klassik und der neuen musikzeitung ab. Einmal im Monat wurde hier über musikkulturelle Themen debattiert und Veränderungen im Musikleben dokumentiert. Am 3. Dezember um 21:00 Uhr wurde nun die letzte Sendung ausgestrahlt.

Deutscher Musikrat: Medienpolitisches Positionspapier verabschiedet

Vertreter von über 100 Dachverbänden des Musiklebens verabschiedeten auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates den 4. Berliner Appell „Schöne neue Medienwelt: Kreative schützen!“. Das Positionspapier bündelt zentrale Forderungen für den Bildungs- und Kulturbereich in Bezug auf die Entwicklungsperspektiven der Medienlandschaft in Deutschland.

Der Musikredakteur, vermutlich freigestellt

27.09.15 (Burkhard Baltzer) -
Würde es dieses Schurkenstück nicht schon geben, müsste es aus Sicht der ARD-Intendanten erfunden werden: Die Abschaffung beziehungsweise Entmündigung der Musikredakteure bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Aufgeschreckt von den dauerdudelnden Privatsendern, ersetzten die öffentlich-rechtlichen irgendwann ihren gesetzlich festgeschriebenen kulturellen Auftrag durch die „Hörer-Demokratie“ – in ihrem Fall durch das Diktat der Quote, was sie zum Beispiel durch „Die größten Hits aller Zeiten“ verleugnen.

MIZ dokumentiert Entwicklungen und Trends von Musiksendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist einer der bedeutendsten Kulturvermittler und Kulturträger in Deutschland. Doch wie sieht es mit der Musik in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen aus, welche Entwicklungen und Trends lassen sich beobachten? Das Deutsche Musikinformationszentrum ist diesen Fragen nachgegangen und hat auf Basis der statistischen Veröffentlichungen der Sender aktuelle Zeitreihen vorgelegt, die den Stellenwert der Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beleuchten.

NDR bleibt dabei: Deutscher Schlager bleibt im Nordosten draußen

16.04.15 (dpa, Iris Leithold) -
Schwerin - Der deutsche Schlager feiert schon lange ein Comeback: Helene Fischer zum Beispiel hat viele Fans um die 30. Bei der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» wird Schlager gesungen, auch auf Partys. Doch das öffentlich-rechtliche Radio NDR 1 Radio MV will deutschen Schlager nicht senden. Das hat am Donnerstag Landesfunkhaus-Direktorin Elke Haferburg beim Petitionsausschuss des Schweriner Landtags bekräftigt.

Nullformation · Cluster 2015/03 - Martin Hufner

13.03.15 (Martin Hufner) -
Die öffentlich-rechtlichen Medien haben einen Bildungsauftrag, unter anderem. Und manchmal glaubt man diesem nachkommen zu können, wenn man um 23 Uhr den Kulturchef Harald Kosmosgucker Lesch vor die Kamera lässt. Zum Beispiel um einen 30-Minüter über die Macht der Musik zu präsentieren.

Grütters: Mehr Mut zum Risiko bei ARD und ZDF

06.01.15 (dpa) -
Bei ihrer Programmplanung sollten ARD und ZDF ein wenig mutiger sein, wünscht sich die Kulturstaatsministerin. Für Monika Grütters muss sich nicht immer alles um die Quote drehen. Das ZDF unterstreicht dagegen, dass der Kinofilm beim Sender einen guten Platz hat.

Deutschland regt sich auf – Briefe an … und ein Musikjournalistenkurs im mu:v-camp in Weikersheim

30.07.14 (Martin Hufner) -
Der Komponist Moritz Eggert hat sich in einem Eintrag im „Bad Blog Of Musick“ in einem Offenen Brief an den Intendanten des WDR, Tom Buhrow, gewandt. Darin bejammert er keinesfalls das Wehklagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern macht Vorschläge zur Erfüllung seiner genuinen Aufgaben. In einem anderen Text sagt der Komponist Alexander Strauch „Not in my Name“ (Nicht in meinem Namen) zu den Stellungnahmen des Deutschen Tonkünstlerverbandes und des Bayerischen Musikrats wegen des geplanten Frequenztausches von BR-KLASSIK und BR Puls.

WDR 3 kündigt Moderatorin Christine Lemke-Matwey die Zusammenarbeit auf

08.05.14 (Andreas Kolb) -
Seit zwölf Jahren moderiert Christine Lemke-Matwey gemeinsam mit anderen Kollegen das WDR 3 Klassik Forum. Damit ist seit diesem Montag Schluss. Morgens war Lemke-Matwey noch drei Stunden live auf Sendung, nachmittags kündigten der Programmchef von WDR 3, Professor Karl Karst, und der Leiter der Aktuellen Kultur im Hörfunk, Volker Schaeffer, ihrer Moderatorin die Zusammenarbeit auf. Als Grund wurde deren Illoyalität genannt, die sich in einem Artikel Lemke-Matweys in der Wochenzeitung DIE ZEIT äußern würde.
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