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Alle Artikel kategorisiert unter »Öffentlich-rechtlicher Rundfunk«

Deutscher Musikrat: Rundfunkklangkörper brauchen Schutz und Förderung

Der Deutsche Musikrat fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, den Erhalt und die Weiterentwicklung der Rundfunkklangkörper zu befördern.

SWR warnt vor Debatte um Abschaffung der Öffentlich-Rechtlichen

10.11.17 (dpa) -
Stuttgart - Der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, hat eindringlich vor einer Debatte um die Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Sender gewarnt. Bei einer Sitzung des Landesrundfunkrates Baden-Württemberg wandte er sich unter anderem gegen «Druck» aus der Zeitungsverlegerbranche.

Rat-Los

02.11.17 (Andreas Kolb) -
„Rosetti! Immer wenn ich BR-Klassik einschalte“, so kürzlich der Stoßseufzer eines Kollegen, „ertönt Rosetti!“ Da es sich bei Antonio Rosetti nicht um einen Zeitgenossen handelt, dem ein Funkredakteur durch häufiges Spielen messbare Gema-Tantiemen verschaffen könnte, sondern um einen beliebten Komponisten des ausgehenden 18. Jahrhunderts, bleibt nur eine Schlussfolgerung: Rosetti ist klanggewordenes Sinnbild eines massentauglichen Tagesbegleitprogramms.

Studie: BR-Jugendwelle bedroht Existenz von Lokalradios

26.10.17 (dpa) -
Den privaten Radiosendern in Bayern droht nach einer neuen Studie ein drastischer Hörerverlust um etwa die Hälfte. „Marktanteile und Reichweiten verschieben sich deutlich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk“, heißt es in der Prognose, die die Unternehmensberatung Schickler am Donnerstag bei den Medientagen München vorstellte. Hauptgrund dafür sei, dass der BR seine bisher digital verbreitete Jugendwelle Puls ab 2018 auf der bisherigen UKW-Frequenz von BR-Klassik ausstrahlen will. Die Reichweite des privaten Hörfunks werde dadurch bis 2022 etwa halbiert. Für kleine Lokalsender könne dies das Aus bedeuten.

Deutscher Musikrat – Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Appell des Deutschen Musikrates an die Ministerpräsidenten der Länder

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates fordern in einer gemeinsamen Resolution von den Ministerpräsidenten der Länder, die politische Sicherung der grundgesetzlich gebotenen Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die ARD muss unangetastet ihrem Auftrag auf unabhängiges und Vielfalt sicherndes Sendeangebot nachkommen können.

Hoff: Vorschläge von Robra für ARD-Umbau falsch und fahrlässig

19.10.17 (nmz/kiz) -
Erfurt - Als falsch und fahrlässig hat (nmz: neben dem Deutschen Kulturrat) auch Thüringens Medienminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) die Vorschläge seines Amtskollegen Rainer Robra (CDU, Minister für Europa- und Medienangelegenheiten des Landes Sachsen-Anhalt) zum Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kritisiert.

Deutscher Kulturrat besorgt über Diskussion zur Beschneidung der ARD

Von morgen an diskutieren die Ministerpräsidenten in Saarbrücken auf der jährlich stattfindenden Ministerpräsidentenkonferenz auch über die künftige Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, mahnt die Politiker, nicht den Populisten von der AfD das Wort zu reden und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu beschneiden.

Dokument: Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter – Zusammenfassung des Berichts der ARD

02.10.17 (ARD) -
Mit diesem Bericht stellen wir dar, wie die ARD die Chancen der Digitalisierung langfristig und strategisch nutzen wird, um ihren Auftrag im digitalen Zeitalter bestmöglich zu erfüllen. Wir zeigen zudem auf, welche Einsparungen wir in den kommenden beiden Beitragsperioden und darüber hinaus durch strukturelle Reformen umsetzen werden. Zugleich kommen wir mit diesem Bericht der Bitte der Regierungschefinnen und -chefs der Länder nach, zu bestimmten Reformfeldern bis September 2017 Vorschläge zu unterbreiten.

Nachrichten 2017/10

28.09.17 (nmz-red) -
+++ Wie viel vom Kuchen geht an Musik ? - ARD hat Gehalts- und Honorarstrukturen offengelegt +++ Festival-Jubiläum mit elf Uraufführungen +++ Förderprogramm Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland +++ cresc-Festival 2017 unter dem Thema „Transit“ +++ intersonanzen thematisieren ZWISCHEN.TÖNE +++ Tyshawn Sorey beim Jazzfest Berlin +++ Bertelsmann-Studie „Jugend und Musik“ +++ 12 Impulse zur erfolgreichen Vereinsarbeit +++ Zentrale Plattform für musikalische Integrationsprojekte des MIZ geht online +++

Musik muss nicht vermittelt werden, gute Musik verführt

22.06.17 (Kristin Amme) -
Kristin Amme ist Redakteurin für zeitgenössische Musik beim Bayerischen Rundfunk. Vorher hat sie in Leipzig und Trento Musikwissenschaft, Soziologie und Komparatistik studiert und als Moderatorin, Autorin und Senderedakteurin für verschiedene Programme des BR gearbeitet (u.a. für das junge Angebot PULS und BR-Klassik). Im Gespräch mit Martin Hufner erläutert sie ihr neues Aufgabengebiet, das sie von Helmut Rohm übernommen hat.
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