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Alle Artikel kategorisiert unter »Öffentlich-rechtlicher Rundfunk«

Platt-Form?

30.04.21 (Theo Geißler) -
Eigentlich müsste ich toben. Als unsubventionierter Mini-Unternehmer im Musikmedien-Bereich wird meine kleine Kultur-Firma vor allem von den öffentlich-rechtlichen, gebührenpflichtig finanzierten Sendern mit ihrem fusionierten Musik-Angebot im Internet gewissermaßen in die Unsicht- und -hörbarkeit gedrängt. Seit Karfreitag dieses Jahres präsentiert die ARD eine Landessender übergreifende „Themenwelt“ namens „ARD-Klassik“ in ihrer Mediathek.
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Die Zerstörer

23.04.21 (Gordon Kampe) -
Beim Backen höre ich gerne Podcasts. Neulich versuchte ich der 520-minütigen „Alles gesagt“-Folge mit dem CDU-Zerstörer Rezo zu lauschen, verdarb mir dabei aber fast meine Windbeutel und schaltete bei Minute 16 ab. Die Moderatoren zitierten ein FAZ-Porträt, in dem Revoluzzer Rezo mit Revoluzzer Georg Büchner verglichen wurde. Rezo sieht Parallelen, kennt „den Typen“ aber nicht. Das ist nicht schlimm. Aber er fragt nicht nach. Das ist schlimm.

Ausgespielt

26.03.21 (Martin Hufner) -
Das Kulturradio stirbt. Nicht aus Mangel an Bedarf, sondern weil es immer dürftiger auftrumpft im Zeichen von Digitalisierung und Crossmedialität. Es ist gefangen in der Vorstellung, unbedingt etwas ändern zu müssen, um „up to date“ zu sein. Heute ist man mit den Funk-Tankern aber nach wie vor leider „up-to-late“ – während man noch auf Instagram schmust, ist die eine Karawane längst weiter gezogen zu TikTok, die andere zu Klopstock – Sie wissen schon: Auferstehn! Mahler Zwo und so.

Ausgespielt II

21.03.21 (Bojan Budisavljevic) -
Oberhausen, einst PLZ 4200. Wie 4630 Bochum „keine Schönheit“ (H. Grönemeyer). Aber bevor die Hütten verlöschten und es zum postindustriellen Siedlungsbrei um die an gleich zwei Autobahnkreuzen verkehrsgünstig liegende Shopping Mall verkam, gab es in der Stadt durchaus das eine oder andere kulturelle Licht.

Rundfunkbeiträge im Ausland – Die Regelungen in anderen Ländern

28.12.20 (dpa) -
In Deutschland war die Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent auf 18,36 Euro geplant. Es entstand ein Riesenstreit in Sachsen-Anhalt – jetzt bleibt es vorerst bei 17,50 Euro. Wie regeln das andere Staaten?

#ndrCHORerhalten: Dringender Appell des Deutschen Musikrates

22.10.20 (PM-DMR) -
Seit vor einigen Monaten die Kürzungspläne des NDR in Bezug auf den NDR Chor publik wurden, ist die Sorge um die sozialen und qualitativen Folgen der geplanten Maßnahmen groß. Der Chor soll demnach schrittweise in eine GmbH umgewandelt werden, frei werdende Chorstellen sollen nur noch mit freiberuflichen Sängerinnen und Sängern besetzt werden, die lediglich auf 50%-Basis in dem Chor mitwirken dürfen. Demnächst stehen die entscheidenden Sitzungen des NDR Verwaltungs- und Rundfunkrates an.

Kerninkompetenz statt Kunstanspruch

31.08.20 (Martin Hufner) -
Es hat Tradition, dass Rundfunkanstalten des öffentlichen Rechts im Falle von prognostizierten Einnahmeverlusten durch abnehmende Beitragszahlerpopulationen mit dem Abbau künstlerischer oder programmatisch innovativer Elemente ihres Programms oder ihrer Institutionen reagieren. Kurz: Sie fragen sich, was kann jetzt weg, worauf kann man verzichten? Und man ahnt es sofort, bei den künstlerischen Aktivitäten wird man schneller fündig als bei der Verschlankung der bürokratischen Apparate der Anstalten. Das hatten und haben wir in den letzten Jahrzehnten immer wieder zu sehen bekommen. Der große Kampf in Sachen Fusion der SWR-Orchester hat unsere Leser*innen seit 2012 begleitet. Er ging bekanntlich verloren.

Chordirigenten gegen geplante NDR Chor-Privatisierung – Offener Brief von 16 europäischen Chorleitern

24.08.20 (DOV) -
Die vom NDR geplante Privatisierung und Halbierung des NDR Chors stößt auch bei international führenden Chordirigenten auf Ablehnung. In einem offenen Brief (siehe Anlage) kritisieren 16 renommierte Chorleiter die Kürzungspläne, darunter alle amtierenden Chefs der deutschen Rundfunkchöre und deren Vorgänger, u.a. Simon Halsey (Birmingham), Justin Doyle (Berlin), Prof. Peter Dijkstra (Stockholm/Köln).

Schweizer Rundfunk spart bei klassischen TV-Angeboten - mehr Online

21.08.20 (dpa) -
Zürich - Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz will vermehrt Inhalte für soziale Netzwerke produzieren und dafür beim traditionellen Fernsehen sparen. Das gab SRF-Direktorin Nathalie Wappler am Donnerstag bekannt. Die tägliche Sportsendung «sportaktuell», die derzeit wegen der Pandemie pausiert, soll nicht wieder auf den großen Bildschirm zurückkehren. Auch das wöchentliche Wirtschaftsmagazin wird abgeschafft. Im SRF-Radio werden Jazz, Klassik, Literatur und Religion reduziert.
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