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Alle Artikel kategorisiert unter »Öffentlich-rechtlicher Rundfunk«

Raus aus dem Kokon

31.08.22 (Juan Martin Koch) -
Positiv formuliert – die nächsten Wochen und Monate werden spannend. Während sich die Verantwortlichen in Kultureinrichtungen noch wundern, wo das vorpandemische Publikum abgeblieben sein mag, steht auf einmal die Frage im Raum, ob sie dieses dann – wenn sie denn im Herbst überhaupt öffnen – im Winter in unbeheizten Theatern und Sälen willkommen heißen müssen. Während der neue Medienstaatsvertrag gerade erst in trockenen Tüchern ist und bald unterzeichnet werden soll – wobei das Problem der Finanzierung noch gar nicht berücksichtigt ist –, werden angesichts der Vorgänge beim Rundfunk Berlin-Brandenburg wieder einmal Rufe nach grundsätzlichen Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks laut. Und dann sind da ja noch ein russischer Angriffskrieg in Europa und ein Virus, das vor lauter Vorfreude auf das Münchner Oktoberfest schon mal ein zünftiges Prosit der Mutantengemütlichkeit anstimmt.

Kurz-Schluss – Wie ich wieder einmal meine Liebe zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk unter schwierigen Bedingungen beweisen konnte

25.08.22 (Theo Geißler) -
Mal was ganz anderes an dieser Stelle: Zum einen entsprechen die autobiografischen Passagen in diesem Text zu gut 90 Prozent der Wahrheit. Zum anderen macht mich mit zunehmendem Alter und leicht zunehmender Erfahrung die Entwicklung eines Lieblingsobjektes meiner Existenz – und der Rundfunk hat mich von meinem vierten Lebensjahr bis heute in verschiedenen nahen und ferneren Beziehungen als Wunderwerk, Freund, Partner und Wutobjekt begleitet – eher traurig. Also diesmal kaum Witze. Es sei denn, mir fiele noch ein besonders entlarvender, hundsgemeiner zu Patricia Schlesinger ein, der noch nicht benutzt ist, was ich letztlich kaum glaube.

Deutscher Musikrat: Kultur – die letzte Chance für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der Eklat um die ehemalige rbb-Intendantin Patricia Schlesinger hat die Diskussion um eine notwendige Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) kräftig befeuert. Der Deutsche Musikrat sieht in der aktuellen, hochemotionalen Gemengelage den Aufruf zum raschen, aber planvollen Handeln: Längst überfällige Reformen im ÖRR, ebenso wie eine umfassende Aufarbeitung von Verfehlungen in der Führungsspitze des rbb, müssen nun schnell und effizient erfolgen, um dieses für das Musikleben in vielerlei Hinsicht so bedeutsame Medium zukunftsfähig zu machen.

Hört, hört

23.06.22 (Martin Hufner) -
Das Radio, das Radio, das Radio. Seit Jahren wird sein Untergang prognostiziert, aber es lebt, es lebt, es lebt. Wie auch Walt Disneys „Lustige Taschenbücher“ leben oder, wie wir seit Ostern, spätestens aber seit Norbert Blüm wissen, Jesus auch. In der aktuellen ARD-ZDF-Onlinestudie kann man es nachlesen: „Das klassische Radio ist weiterhin das zentrale Audiomedium: Das lineare Radioprogramm erreicht täglich 76 Prozent der Menschen und hat sogar in der jungen Zielgruppe an Nutzung dazugewonnen. Radio wird durchschnittlich 135 Minuten täglich und vorrangig über klassische Radiogeräte (UKW/DAB+) gehört, aber auch Radio-Livestreams haben in der täglichen Nutzung zugelegt.“ Alles ein Effekt der Coronapandemie? Nein!

Neues Kulturportal der ARD startet im Oktober

09.06.22 (dpa) -
Weimar - Das neue Kultur-Internetportal der ARD startet im Herbst. Ende Oktober sei der Launch des Portals ARD Kultur, sagte Kristian Costa-Zahn als Head of Content der ARD-Gemeinschaftseinrichtung mit Sitz im thüringischen Weimar. Ziel ist es, öffentlich-rechtliche Kulturangebote im Netz sichtbarer zu machen.

Vor 50 Jahren (1972/04)

29.03.22 (Dietmar N. Schmidt) -
Bayerns Christsoziale sind konsterniert. Ein Künstler hat ihnen die Leviten gelesen, man muß sagen: ausgerechnet ein Künstler, und noch dazu ein Star seines Metiers. Ein Musiker wurde zum Protestanten gegen eine alarmierend rabiate Politik, gegen einen von der Sache wie vom Verfahren her geradezu rücksichtslosen Griff nach noch mehr medienpolitischer Macht. Rafael Kubelik heißt der Künstler, der sich nicht zu schade und verantwortlich genug fühlte, um auch ins Feld der Tagespolitik zu treten. […]

BR-Kulturdirektor für Erhalt von ARD-Orchestern

01.03.22 (dpa) -
München - Der neue Programmdirektor Kultur des Bayerischen Rundfunks (BR), Björn Wilhelm, plädiert für den Erhalt von Orchestern in ARD-Trägerschaft. Auf die Frage der Deutschen Presse-Agentur, ob das noch zeitgemäß sei, sagte der 46-Jährige: «Ja, das denke ich. Und aus gutem Grund. Wir können als Rundfunkanstalt einen Beitrag für die Gesellschaft leisten: Indem wir mit Spitzenorchestern nicht nur in der Carnegie Hall in New York spielen, sondern sehr bewusst in die Regionen gehen.»

Mehr Geld des NDR für Kulturförderung

20.01.22 (dpa) -
Schwerin - Der Norddeutsche Rundfunk fördert das Kulturleben in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr mit knapp 740 000 Euro - etwa 20 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Von dem Geld, das laut Rundfunkgesetz aus dem Rundfunkbeitrag bereitgestellt werde, profitierten Festivals, Chöre, Orchester und Theater des Landes, teilte der NDR am Mittwoch mit.

London: Regierung will Beiträge und Subventionen für BBC streichen

17.01.22 (Benedikt von Imhoff, dpa) -
London - Mit Empörung hat die Opposition auf Pläne der britischen Regierung reagiert, die Beitragsgebühren für die BBC zu streichen und staatliche Subventionen einzufrieren. Premierminister Boris Johnson wolle mit dem Vorhaben nur von seinen Verfehlungen in der «Partygate»-Affäre um Lockdown-Partys im Regierungssitz ablenken, kritisierte die Labour-Partei. Labour-Expertin Lucy Powell warf der Regierung am Montag «Kulturvandalismus» vor.

Deutscher Musikrat: Stellungnahme zur geplanten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

14.01.22 (PM-DMR) -
Über die Notwendigkeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) zu reformieren, wird seit längerem diskutiert. Die Rundfunkkommission der Länder als verantwortliches Gremium hat am 20. Oktober 2021 konkrete Vorschläge für eine Reform vorgelegt und diese bis 14. Januar 2022 öffentlich zur Diskussion gestellt.
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