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Alle Artikel kategorisiert unter »Opernchor des Theaters Magdeburg«

Das Salz in der Suppe – Karen Stone inszeniert am Theater Magdeburg Verdis „Falstaff“

13.09.21 (Joachim Lange) -
Giuseppe Verdis „Falstaff“ gehört zu den Meisterwerken der Operngeschichte, die immer besser werden, je öfter man sie hört. Es ist die Vielzahl der Köstlichkeiten, die verführt. Und man freut sich nach dem Aufblitzen und wieder Verschwinden der einen schon auf die nächste. Klar sind da keine Arien über die Rampe zu schmettern. Auch schwelgerisches Anschmachten taucht nur als ironisch akustisches Augenzwinkern auf. Aber die Souveränität, die Entdeckerfreude und auch die Lust, sein Publikum (als fast Achtzigjähriger) noch einmal zu überraschen, wo er es doch schon seit Jahrzehnten quasi in der Tasche hatte, das imponiert bei jeder Wiederbegegnung mit dem Werk.

Der Superstar und seine Fans – Theater Magdeburg mit „Jesus Christ Superstar“

19.06.18 (Joachim Lange) -
Man kann gegen Andrew Lloyd Webbers Musical-Fabrikation allerhand einwenden. Dass es ein kommerzorientiertes Dahinwebbern von verwechselbarer musikalischer Meterwaren ist zum Beispiel. Aber „Jesus Christ Superstar“ gehört nicht dazu. Die Rockoper bleibt ein Erfolgs-Coup, den der damals Anfang Zwanzigjährige und sein Texter Tim Rice (Basis: das Buch der Bücher) 1970 als LP und dann 1971 am New Yorker Broadway gelandet haben!

Rodenbach versus Korngold-Factory – „Die tote Stadt“ am Theater Magdeburg

31.01.16 (Peter P. Pachl) -
Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ feiert nachhaltiger Bühnenrenaissance als andere wiederentdeckte Opern des frühen 20. Jahrhunderts. Neben großen und Festspiel-Bühnen nehmen sich auch kleinere Häuser der vom Wiener Kritikerpapst Julius Korngold unter dem Pseudonym Paul Schott verfassten, von seinem Sohn als Wunderkind kongenial vertonten Stoff nach dem Roman von Georges Rodenbach „Bruges-la-Morte“ an.
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