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Alle Artikel kategorisiert unter »Paolo Carignani«

Unaufhaltsamer Tanz zum Tod - Die 72. Bregenzer Festspiele eröffnen mit Bizets „Carmen“

20.07.17 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Karten lügen nicht“ singt die schicksalsgläubige Carmen und auf den scheinbar durch die Luft fliegenden, großen Spielkarten der Bühnenarchitektur verschwammen Pik und Kreuz. Das war zwar Video-Inszenierung, doch total passend: denn trotz strömenden Regen hatten sämtliche Solisten gesagt „Wir wollen spielen“, die 7000 Seebühnen-Besucher saßen unter Regencapes - und blieben beeindruckt sitzen, so dass Regen, Wetterleuchten und Donnergrollen im 3. Akt aufgaben...

Wie Balsam ins Ohr geträufelt – Franco Faccios „Hamlet“ bei den Bregenzer Festspielen

21.07.16 (Peter P. Pachl) -
Eine Wiederaufführung, die beinahe einer Uraufführung gleichkommt, erwartet die Besucher der Bregenzer Festspiele in diesem Jahr im Festspielhaus: Seit 1871 wurde diese Oper des Verdi- und Wagner-Dirigenten Franco Faccio in Europa nicht mehr gespielt; damals fiel sie an der Scala durch, da der Sänger der Titelpartie erkrankt und die Zeit für einen „Hamlet ohne Hamlet“ offenbar noch nicht reif war. Nach diesem Fiasko soll der frustrierte Komponist keine Note mehr geschrieben haben. Aber seine zweite Oper, der 1865 in Genua uraufgeführte „Amleto“, geisterte als Kuriosum weiter durch die Musikliteratur.

Liebe öffnet Mauern – Die 70.Bregenzer Festspiele beginnen auf der Seebühne mit Puccinis „Turandot“

23.07.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Kunst zeigt oft ein Gespür für problematische Entwicklungen. Mauern kommen ja derzeit in Europa wieder ins Gespräch. So konnte es mehr als nur ein Einfall sein, dass Regisseur Marco Arturo Marelli als sein eigener Bühnenbildner auf der Seebühne eine 70 Meter breite „Chinesische Mauer“ bauen ließ: als Bildsignal für die inhuman abgeschlossene Herrschaft der emotional eisigen, traumatisiert verschlossenen Prinzessin Turandot – und dann könnte der Höhepunkt ihrer Entwicklung hin zur sich liebevoll öffnenden Frau im Finale die Maueröffnung sein.

Anja Harteros triumphiert, Olivier Py scheitert: Verdis „Il Trovatore“ zur Eröffnung der Opernfestspiele in München

28.06.13 (Juan Martin Koch) -
Nachdem Jonas Kaufmann alias Manrico am Ende der kleinen Pauseneinlage vor den Augen des auf seine Plätze zurückkehrenden Publikums nach allen Regeln der Zauberkunst zersägt worden war, konnten Zweifel aufkommen: Würde er derart geschwächt seine beiden troubadouralen Cs im dritten Akt herausbringen können? Er konnte. Und Olivier Py? Würde er seiner pretentiösen, material- und bewegungsfixierten Regie noch eine neue Wendung geben können? Er konnte nicht.

Freiheit für die Designer: Gioacchino Rossinis „Guillaume Tell“ mit Paolo Carignani an der Amsterdamer Oper

01.02.13 (Frieder Reininghaus) -
Dass sie nicht enden können, kolportierte der Philosoph Ernst Bloch im Reflex auf seinen Kollegen Hegel, das mache die großen Werke groß. „Guillaume Tell” bildet den nachdrücklichsten Auftakt zu jenem 19. Jahrhundert, das sich auf den Musiktheaterbühnen zum Monumentalen steigerte (aber nicht nur auf diesen).

Vater gegen Sohn, Wein gegen Bier: Gaetano Donizettis „Le Duc d’Albe“ in neuer Vervollständigung durch Giorgio Battistelli in Antwerpen

08.05.12 (Frieder Reininghaus) -
Dass ein großformatiges Werk des weltberühmten Librettisten Eugène Scribe und eines so renommierten Komponisten wie Gaetano Donizetti erst 173 Jahre nach der Entstehung zur Uraufführung kommt, ist erstaunlich. Die Umstände der Werkgeschichte erweisen sich allerdings als nicht ganz unkompliziert. Das Projekt „Le Duc d’Albe“ wurde abgebrochen, als der Text in Gänze vorlag und der Komponist etwa vier Fünftel der Musik zu Papier gebracht hatte. Bis zu seinem frühen Ausscheiden aus dem Berufsleben kam er nicht mehr dazu, sich darum nochmals zu kümmern.

Oper fürs Fernsehen – Violetta stirbt im Zürcher Hauptbahnhof

01.10.08 (Andreas Kolb) -
Bitte von den Geleisen zurücktreten! Gestern Abend hatte Verdis La Traviata Premiere im Zürcher Hauptbahnhof. Und alle waren glücklich: die frierenden Opernorchestermusiker unter Paolo Carignani, die Solisten und auch die vielen Passanten, die ihre Anschlusszüge verpassten, weil sie sich vom Operngeschehen in der Halle des Bahnhofs verführen ließen.

Schweizer Bahnhof wird zur Opernbühne - Live-Streaming von "La Traviata"

24.09.08 (Agentur) -
Bern (ots) - Die Bahnhofshalle der Stadt Zürich in der Schweiz verwandelt sich am 30. September 2008 in einen klingenden Kultur- und Erlebnisort, sowohl für die Pendler und Schaulustigen als auch für das Fernsehpublikum zu Hause.
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