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Alle Artikel kategorisiert unter »Philharmonie Essen«

Streit um Entlassung von Intendant Kaufmann dauert an

01.10.08 (nmz/kiz) -
Essen (ddp-nrw). Der Streit um den Rauswurf des Essener Philharmonie-Intendanten Michael Kaufmann ebbt nicht ab. Am Mittwoch erneuerte der Dirigent Kurt Masur seine Kritik an der Entlassung. Zugleich bekräftigte er in einer Mitteilung seine Absicht, die Philharmonie Essen nicht mehr zu betreten, «bis der Fall zugunsten von Michael Kaufmann entschieden ist».

Berthold Beitz kritisiert die Entlassung Michael Kaufmanns

27.09.08 (Agentur) -
Essen (ddp). Der neue Ehrenvorsitzende des Kuratoriums der Philharmonie Essen, Berthold Beitz, kritisiert die Entlassung des Intendanten Michael Kaufmann. «Ich würde es begrüßen, wenn Herr Kaufmann bleibt», sagte der Vorsitzende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, wie die MAN Ferrostaal AG am Freitag in Essen mitteilte.

Masur will in Essener Philharmonie vorerst nicht mehr auftreten

25.09.08 (nmz/kiz) -
Köln (ddp). Nach dem Rauswurf des Essener Philharmonie-Intendanten Michael Kaufmann will der Dirigent Kurt Masur in dem Haus vorläufig nicht mehr auftreten. «Ich bin entsetzt über die plötzliche Entlassung von Michael Kaufmann. Michael Kaufmann ist der fähigste und wertvollste Intendant, den es in Deutschland gibt», teilte Masur am Donnerstag in einer Erklärung mit.

Gesamt-Betriebsrat der TUP begrüßt Entlassung des Essener Philharmonie-Intendanten

25.09.08 (nmz/kiz) -
Essen (ddp). Der Betriebsrat der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) begrüßt die Entscheidung des Aufsichtsrates, den bisherigen Intendanten der Philharmonie Essen, Michael Kaufmann, zu entlassen. Die Uneinsichtigkeit Kaufmanns, sich an seinen finanziellen Rahmen zu halten, habe den gesamten Betrieb mit seinen 700 Mitarbeitern im Aalto-Theater, im Schauspiel Essen und in den Werkstätten in Gefahr gebracht, hieß es in einer Erklärung. Somit erklärt sich das Motiv der Zustimmung: Angst um den Arbeitsplatz.

Landesmusikrat NRW sorgt sich um Zukunft der Essener Philharmonie

24.09.08 (Theo Geißler) -
Langsam wirds peinlich: Nach Michael Kaufmann wurde auch die Pressesprecherin der Essener Philharmonie fristlos gefeuert. Sie hatte eine Solidaritätserklärung zumindest eines Teiles der Belegschaft namentlich gezeichnet. Essens vielgepriesener Kulturchef Oliver Scheytt (unser Foto) spielt in der wohl recht etatlastigen Entscheidungsstruktur offensichtlich eine ziemlich hilflose Rolle. Jetzt hat sich auch der nordrheinwestfälische Musikrat zur Affäre geäußert:

Essener Philharmonie-Chef Michael Kaufmann entlassen

23.09.08 (Agentur) -
Essen (ddp-nrw/nmz). Michael Kaufmann, Intendant der Essener Philharmonie, (Bild mitte bei der Verleihung des Würth-Preises der JMD) wurde laut WAZ fristlos entlassen. Auch die Belegschaft erfuhr von der Kündigung aus der Presse. Sie veröffentlichte eine Solidaritätsadresse. Scharf protestierte auch die Jeunesses musicales (siehe KIZ).

Erst kommt die Arbeit, dann die Kultur

01.11.05 (Andreas Rossmann) -

Essen ist leicht zu unterschätzen. Das hat im Verlauf der Bewerbung zur „Kulturhauptstadt 2010“ zunächst Bochum erfahren, als die „Blume im Revier“ (Herbert Grönemeyer) – im Februar 2004 – im ruhrgebietsinternen Wettbewerb der größeren Nachbarstadt den Vortritt lassen musste. Aber auch Köln und Münster haben das erfahren, als sich Essen – im Mai 2004 – in der Konkurrenz um den nordrhein-westfälischen Kandidaten gegen die zweitausend Jahre alte Kulturmetropole und die umtriebige Universitätsstadt durchsetzte, und das mit fünf zu null Stimmen einer unabhängigen, von der Landesregierung eingesetzten Jury. Und dann haben das auch Braunschweig, Bremen, Halle, Karlsruhe, Kassel, Lübeck, Potsdam und Regensburg erfahren, als Essen (gemeinsam mit Görlitz) ihnen – im März 2005 – auf nationaler Ebene das Nachsehen gab.

Belebt die Konkurrenz das Geschäft?

01.11.05 (Michael Stenger) -

Nicht weit von Essen liegt im dicht besiedelten Ruhrgebiet Dortmund: Dort wurde im September des Jahres 2002 das neue Konzerthaus eröffnet. Und schnell trennten sich die Stadt und der Eröffnungsintendant Ulrich Andreas Vogt, ohne den das ganze Projekt erst gar nicht entwickelt worden wäre. Die Politiker mäkelten an den Auslastunsgzahlen herum und verpflichteten Benedikt Stampa aus Hamburg. Wenn solches Anspruchsdenken der Maßstab der musikalischen Dinge sein sollte, hätte Essens Philharmonie-Chef Michael Kaufmann recht schlechte Karten – und ein Problem. Seine erste Spielzeit verzeichnet genau 264.773 Konzertbesucher. Die Auslastung beträgt sicher nicht 70 Prozent. Deutlich darunter. Vogt musste gehen, weil er nicht die Traumquote von 85 Prozent erreichte.

„Es warten sicher noch ein paar Stürme auf uns“

01.11.05 (Barbara Haack) -
Seit den ersten Bauarbeiten im Herbst 2002 hat die neue musikzeitung im Rahmen einer Medienpartnerschaft die Entstehung der Philharmonie Essen aufmerksam verfolgt. Kulturpolitische Aspekte, Architektur und Akustik, sowie das Entstehen des ersten Jahresprogramms und dessen Vermarktung wurden von unterschiedlichen Autoren vorgestellt. Inzwischen hat die Philharmonie ihr erstes Jahr hinter sich, Zeit für Resümee und Ausblick.
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