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Alle Artikel kategorisiert unter »Radio-Sinfonieorchester Stuttgart«

Gesprächsoper

03.12.12 (Gerhard Rohde) -
Attacke!! – schrien einstmals schneidige Kavalleristen, wenn sie auf ihren Rössern zum Angriff auf den Feind ansetzten. In Stuttgarts SWR-Musikredaktion bedeutet „attacca“ den Angriff auf tradierte Hörgewohnheiten. Auch Sehgewohnheiten, denn Hans-Peter Jahn als Chef der Abteilung Neue Musik im Sender wird unablässig von dem Verlangen getrieben, neue Musik mit theatralischen Imaginationen zu verknüpfen. In der Vergangenheit sind dabei, bei „attacca“ und beim Stuttgarter „Éclat“-Festival, einige interessante Arbeiten gelungen, natürlich auch einiger Firlefanz, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Für die Fortschreibung der Operngeschichte – pardon: des Musiktheaters – ist jedes Experiment legitim. Auch im Scheitern.

DOV fordert vom SWR verbindliche Garantie für Musiker-Arbeitsplätze

30.10.12 (Agentur - dapd) -
Stuttgart (dapd-bwb). Nach der Entscheidung zur Fusion seiner zwei Orchester hat die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) vom Südwestrundfunk (SWR) einen rechtsverbindlichen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gefordert. Der SWR sei am Montag schriftlich aufgefordert worden, mit der DOV umgehend einen entsprechenden Tarifvertrag für die Mitglieder der SWR-Klangkörper zu verhandeln und abzuschließen, teilte die Vereinigung mit.

SWR-Orchester: Orchestervorstände verurteilen Fusionsbeschluss

19.10.12 (PM - DOV) -
Wie die DOV mitteilt, verurteilen die beiden Orchestervorstände des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR und des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg den Beschluss des Rundfunkrates zur Fusion der beiden Klangkörper. Der SWR schafft irreversible Tatsachen und begründet sein eiliges Handeln damit, dass den Orchestern ein längeres Abwarten nicht zumutbar sei.

Beschluss zur SWR-Orchesterfusion in der Kritik: Landesmusikräte rufen Politik zum Handeln auf - Oberbürgermeister wollen an Standortwahl beteiligt werden

01.10.12 (Agentur - dapd) -
Karlsruhe (dapd-bwb). Die Entscheidung des SWR-Rundfunkrats zur Fusion der beiden Orchester in Stuttgart und Freiburg stößt im Südwesten weiter auf Kritik. Die Landesmusikräte Rheinland Pfalz und Baden-Württemberg reagierten am Montag bestürzt auf den Beschluss. Sie riefen die Landesregierungen in Mainz und Stuttgart auf, alles zu tun, um den Erhalt der beiden Orchester zu gewährleisten.

Eilmeldung: SWR Rundfunkrat und erste Reaktionen

27.09.12 (jmk) -
Bei der Sitzung des SWR Rundfunkrates ist der Plan, die beiden Klangkörper des SWR zu fusionieren endgültig angenommen worden. Die in der kurzen Zeit entwickelten Alternativkonzepte wurden wie erwartet vom SWR Intendanten Peter Boudgoust als nicht belastbar dargestellt. Das Gremium folgte Boudgousts Auffassung und stimmte bei 11 Gegenstimmen für die Beschlussvorlage der Intendanz. Weitere Informationen demnächst hier auf nmz Online.
[Erste Reaktionen ... – Juan Martin Koch hat Statements von Entscheidern und Betroffenen eingesammelt: Vom Intendanten bis zur Orchesterleitern und -mitgliedern.]

Update: Ausreichende Signale für einen weiteren Aufschub? Der SWR Rundfunkrat entscheidet über die Orchesterfusion

27.09.12 (Juan Martin Koch) -
Update: Bei 11 Gegenstimmen hat der Rundfunkrat des SWR der Fusion der Orchester zugestimmt. "Ein schwarzer Tag für die Kulturlandschaft", schreibt aus der Sitzuing Juan Martin Koch.

Im Vorfeld der Sitzung des SWR Rundfunkrates am morgigen 28. September in Mainz scheint die drohende Orchesterfusion kaum mehr abwendbar. Zwar muss Intendant Peter Boudgoust laut Beschluss vom 29. Juni über Alternativen berichten, doch ist wenig wahrscheinlich, dass er diese als „belastbar“ präsentieren wird – was Voraussetzung für einen weiteren Aufschub der im Prinzip vom Gremium schon abgesegneten Fusion wäre. Immerhin konnte aber der Freundeskreis des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg gerade noch rechtzeitig das Ergebnis seiner dreimonatigen Bemühungen um Unterstützung aus der Region an Intendant und Rundfunkrat weitergeben. Auch aus Stuttgart kommt ein Konjunktiv.

SWR-Orchester: Stadt Freiburg hält Beteiligung für möglich – genug, um Boudgousts Fusions-Strategie zu durchkreuzen?

04.07.12 (Juan Martin Koch) -
Nach dem Votum des SWR Rundfunkrates, das bis Ende September eine Prüfung alternativer Lösungen vorsieht, bevor die Fusion der Orchester aus Stuttgart und Baden-Baden/Freiburg als beschlossen gilt, gibt es aus Freiburg erste positive Signale. Wie die Badische Zeitung berichtete, hält Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon eine finanzielle Beteiligung der Stadt an den SWR Sinfonieorchestern für „durchaus denkbar“.

Fusion, GmbH oder ein dritter Weg – zum Stand der Dinge in Sachen SWR-Orchester

24.06.12 (Juan Martin Koch) -
Angesichts der möglicherweise vorentscheidenden Sitzung im Rundfunkrat des SWR am 29. Juni bringen sich vor und hinter den Kulissen die Akteure in Sachen Orchesterzukunft in Position. Das vom Hörfunkausschuss vor gut einer Woche vorgeschlagene „Moratorium“ (allein schon diese Formulierung war im Anschluss umstritten) in Verbindung mit der Prüfung einer GmbH-Lösung könnte sich für die Gegner der Fusion von Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (RSO) und SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg (SO) als Etappensieg mit Pyrrhus-Charakter erweisen.

Die Früchte langer, kontinuierlicher Arbeit: Peter Eötvös dirigiert das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart

23.06.12 (Verena Großkreutz) -
Peter Eötvös dirigiert mit metrisch ruhigem Atem, die Bewegungsimpulse der Musik mit großen, rotierenden oder vorwärtsschiebenden Gesten einfordernd. Konzentriert folgt das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR (RSO) in seinem jüngsten Abokonzert im Stuttgarter Beethovensaal dem gestalterischen Weg des Ungarn, der es als Komponist wie als Dirigent auf geniale Weise versteht, strukturelle Komplexität und Klangsinnlichkeit gleichermaßen zu ihrem Recht kommen zu lassen. Auf dem Programm standen eigene Werke von Eötvös sowie Orchesterstücke seines Landmannes Béla Bartók.

Lautstarkes Plädoyer für den Erhalt beider SWR-Orchester: Studierenden-Konzert in Karlsruhe

Unlängst veröffentlichten die Studierendenvertretungen der Musikhochschulen einen offenen Brief an den SWR-Intendanten, um sich nochmal in aller Deutlichkeit gegen die Fusionierungs- und Kürzungspläne für beide SWR-Sinfonieorchester auszusprechen. Dem verbalen Protest schlossen drei Musikstudenten-/innen der Hochschule für Musik Karlsruhe einen musikalischen an: Sie organisierten in der badischen Fächerstadt ein „Solidaritätskonzert“, bei dem unter der Leitung von François-Xavier Roth – dem unmittelbar von den Fusionsplänen betroffenen Chefdirigenten des Sinfonieorchesters Baden-Baden/Freiburg – rund 90 Musiker/-innen der fünf Musikhochschulen Baden-Württembergs mit Werken von Igor Strawinsky, Ludwig van Beethoven, Benjamin Scheuer und Maurice Ravel gegen die drohende Zerschlagung der beiden Klangkörper „anspielten“.
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