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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatsorchester Kassel«

Psychedelischer Albtraum: Ersan Mondtag inszeniert Webers „Freischütz“ in Kassel

13.02.22 (Joachim Lange) -
Einfach ist der „Freischütz“ wahrlich nicht nicht. Musikalisch lauter Hits. Vor allem der gesprochene Text zum Gruseln. Es ist wie beim „Fidelio“ – weglassen geht auch nicht. Also sind findige Regisseure und Dramaturgen gefordert.

W wie Wiederholung – Kassels „Ring“ mit einer packenden „Götterdämmerung“ vollendet

08.03.20 (Joachim Lange) -
Es ist vollbracht! In Kassel, dieser Wagner- bzw. Ring-Hochburg ganz eigenen Rechts, mitten in Deutschland, gibt es wieder einen kompletten Nibelungen-Ring. Mit dem bereits fünften seit 1961 ist der Wagnernormalzustand in der documenta-Stadt damit wiederhergestellt. GMD Francesco Angelico und Oberspielleiter Markus Dietz haben ihn jetzt mit der „Götterdämmerung“ komplettiert und ihrem Publikum übergeben. Im übertragenen Sinne und am Ende sogar ganz wortwörtlich.

„W“ – wie Walhall ? – Wagners „Rheingold“ in Kassel eröffnet die Spielzeit

03.09.18 (Joachim Lange) -
Die Oper in Kassel verweist mit einigem Stolz darauf, dass das aktuelle „Rheingold“ der Auftakt zum bereits fünften „Ring“ seit 1961 am Haus ist. Zu den beiden entscheidenden Deutungen, die Patrice Chéreaus Jahrhundert-Ring von 1976 unmittelbar den Boden bereiteten, gehört neben der Inszenierung von Joachim Herz in Leipzig auch die Interpretation von Ulrich Melchinger und Gerd Albrecht in Kassel (1970–1974). Hier also sieht ein kundiges Publikum mit vergleichenden Erwartungen der jeweils nächsten Deutung entgegen. Damit ist jedes Regieteam einem höheren Erwartungsdruck ausgesetzt, als an anderen Opernhäusern.

Mit vorgeschnallter Banane und Stichsäge – Berios „Un Re in Ascolto“ und Puccinis „Turandot“ am Staatstheater Kassel

19.06.15 (Andreas Hauff) -
„Ab nach Kassel“ war ein hämischer Spruch, mit dem die deutsche Öffentlichkeit 1871 den geschlagenen Franzosenkaiser Napoleon III. in die Gefangenschaft auf Schloss Wilhelmshöhe begleitete. „Ab nach Kassel“ kann man heute demjenigen empfehlen, der sehen will, wozu mittlere deutsche Bühnen noch in der Lage sind. Die Musiktheater-Sparte des Hessischen Staatstheaters beeindruckt immer wieder nicht nur durch ihr hohes künstlerisches Niveau, sondern auch durch ihre durchdachte Programmdramaturgie. Da hat man schon die seltene Gelegenheit, Luciano Berios „Un Re in Ascolto“ von 1984 zu erleben, und dann gibt es am nächsten Abend auch noch Giacomo Puccinis „Turandot“ – in Berios Schlussfassung.
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