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Alle Artikel kategorisiert unter »UdK Berlin«

Blutiges Gemetzel anstelle des Happy-Ends – Rossinis „Il viaggio a Reims“ an der UdK Berlin

07.07.17 (Peter P. Pachl) -
Die erste Oper mit integrierter Europa-Idee brachte der UdK einen eindeutigen Erfolg für die zahlreichen jungen Solist*innen und insbesondere für das einwandfrei musizierende Orchester unter Errico Fresis, der beim Schlussapplaus zu Recht Standing Ovations erntete. Problematischer hingegen die szenische Ausdeutung.

Expansionsphänomen Musik-App

21.04.17 (Hans-Peter Graf) -
Die Idealfigur des allzeit kreativen Hipsters und der Rollifahrer. Noch einen Schluck aus der Kaffeetasse, dann schnell die ersten Beats gelegt, bevor man sich auf den Weg macht, unterwegs, wie nebenbei, immer mal wieder Pattern hinzufügt, verändert, verdichtet, um dann zu Hause, oder wo auch immer, das Smartphone an eine ausladende Studioanlage stöpselt – soundangemessen für den inzwischen musikalisch komplexen Track. Oder: ein schwerstbehinderter Junge aus der inklusiven IBand Saar, der nur noch mit einem großen Zeh sein iPad zu spielen in der Lage und offensichtlich ganz zufrieden ist mit seinem musikalischen Wirken.

Das Geheimnis exponierter Töne – Aribert Reimanns „Melusine“ an der Universität der Künste Berlin

11.07.16 (Peter P. Pachl) -
Die UdK Berlin, an der Reimann jahrelang die eigens für ihn geschaffene Professur für zeitgenössisches Lied bekleidete, gratulierte dem Komponisten zu seinem 80. Geburtstag mit einer rundum gelungenen, professionellen Produktion seiner frühen, 1971 in Schwetzingen uraufgeführten Oper „Melusine“.

Gezielte Grenzüberschreitungen und Faschingsschwank – Bruno Madernas „Satyricon“ in der UdK Berlin

07.02.16 (Peter P. Pachl) -
Der nur partiell erhaltene, satirische Roman „Satyricon“ von Titus Petronius Arbiter (um 14–66 n. Chr.) hat vielfältig szenische Bearbeitungen evoziert. Vier Jahre nach der Verfilmung durch Federico Fellini hat Bruno Maderna eine pluralistisch musiktheatrale Version komponiert, die im Theater der Universität der Künste Berlin den Bogen zum derzeitigen Fasching schlägt.

Experimente zur ultimativen Glückssuche – Bohuslav Martinůs Filmoper „Die Drei Wünsche“ im Theater der UdK Berlin

06.07.14 (Peter P. Pachl) -
Bohuslav Martinůs 1929 in Paris vollendete Oper in drei Akten mit einem Vor- und einem Nachspiel ist die kurioseste seiner Partituren und sicher das verrückteste Bühnenwerk des Komponisten, basierend auf einem Text von Georges Ribemont-Dessaignes, einem Anhänger des Dadaismus. Die gattungstypische Zeitoper „Les Trois Souhaits ou Les vicessitudes de la vie“ mischt in den „Wechselfällen des Lebens“ eine Märchenebene mit Revue und Film, bricht aber die aufgestellten Behauptungen immer wieder, um Gesetzmäßigkeiten grundsätzlich in Frage zu stellen. Über zwei Akte lang soll in dieser „Filmoper“ ein Stummfilm gedreht werden, der im dritten Akt gezeigt wird.

Nachrichten aus den Hochschulen 2014/02

04.02.14 ((nmz-red)) -
Neue Dirigier-Studienangebote an der UdK Berlin +++ Domnick-Cello-Preis vergeben
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