Aufführungsfreude in besonderer Atmosphäre

Braunschweiger Dozentenkonzert


(nmz) -
[…]Hervorragend vorgetragenen Slawischen Tänze von A. Dvorák, […]Rinaldos Arie von Händel, gesungen von Friederike Kannenberg (a.G.) und Claudia Bigos am Klavier, […]und zuletzt erklang das Lied „A Vucchelle“ von F. P. Tosti, das die Zuhörer kurzweilig in eine italienische Schenke entführte.
Ein Artikel von Claudia Bigos

Das Dozentenkonzert des DTKV Braunschweig fand im November im Schimmel-Auswahlzentrum statt. Das Konzert eröffneten die von Ilka Schibilak (primo) und Christine Hinz-Kosfelder (secondo) hervorragend vorgetragenen Slawischen Tänze von A. Dvorák, in denen sich die feurigen Rhythmen mit der slawischen Melancholie raffiniert abwechselten. Danach folgte Rinaldos Arie von Händel, gesungen von Friederike Kannenberg (a.G.) und Claudia Bigos am Klavier, der die dramatisch anmutende Liebesgeschichte „Im Frühling“ von Rimsky-Korsakow folgte. Das „Marienwürmchen“- Lied von Johannes Brahms erfreute jedes Gemüt. Zuletzt erklang das Lied „A Vucchelle“ von F. P. Tosti, das die Zuhörer kurzweilig in eine italienische Schenke entführte. Die Es-Dur Sonate für Klarinette, gespielt von Djamila Köhli und Friederike Leithner am Klavier, setzte die besondere Atmosphäre dieses kammermusikalischen Konzertes fort. Die zeitgenössische Musik wurde durch zwei Stücke, „Pendulum“ von P. Rose von 1996 und zum anderen „Tangolino“ von A. Csollany aus dem Jahr 2006, vertreten und diese wurden sehr unterhaltsam von Christiane Rust (Altblockflöte) und Gabriele Mooij-Kulschewskij (a.G.) auf der Bass- und Tenorblockflöte vorgetragen. Das Programm schlossen drei weitere Slawische Tänze. Der besonderen Atmosphäre dieses intimen Konzertsaals ist es zu verdanken, dass die Aufführungsfreude der Dozenten und die Intensität des Zuhörens ungestört waren und eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen dem DTKV und dem Schimmel-Auswahlzentrum versprechen.

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