Brennpunkt KSK


(nmz) -
Bei der 125. Präsidiumssitzung des Deutschen Tonkünstlerverbandes am 4. Oktober 2013 war die Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Musikschulen ein wichtiges Thema (s. Artikel „Zusammenarbeit…“).
Ein Artikel von fpm

Bei der 125. Präsidiumssitzung des Deutschen Tonkünstlerverbandes am 4. Oktober 2013 war die Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Musikschulen ein wichtiges Thema (s. Artikel „Zusammenarbeit…“).

Beim von den beiden Verbänden kontrovers diskutierten Projekt „Bildungsgutscheine“ verständigte man sich darauf, dass Bildungsgutscheine, die von der Bundesregierung finanziert werden, ein sinnvoller Weg sind, um eine weitere Fördersäule aufzubauen. Aus Mitteln der Länder oder Kommunen finanzierte Bildungsgutscheine sollen primär auf die Begabtenförderung ausgerichtet werden.

Die vom DTKV vorbereitete Mitgliederumfrage wurde inzwischen nach wissenschaftlichen Kriterien auf Auswertbarkeit und Belastbarkeit überprüft. Sobald der Bundesverband DTKV die Adressdatei aufgebaut hat, kann sie durchgeführt werden. Der Beitrag des DTKV zur D-A-CH-Tagung in Ossiach (11.10.13) und die Planung der vom DTKV auszutragenden Tagung 2015 wurden diskutiert.

In dieser Tagung soll der „Freie Musiker“ im Mittelpunkt stehen. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Präsidium auf die Künstlersozialkasse. Nach der erfolgreichen Petition für die verstärkte Überprüfung von Unternehmen auf die Abgabe an die Künstlersozialkasse wird der DTKV Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen bei der Bildung einer neuen Bundesregierung nehmen.

Sobald die Regierung feststeht, wird er sich bei den zuständigen Ministerien und in den Fraktionen dafür einsetzen, dass die in der Petition geforderte Überprüfung realisiert und so die Existenz der Künstlersozialkasse gesichert wird. Bei der Frankfurter Musikmesse wird der DTKV ein Panel veranstalten, das Fragen zur Künstlersozialkasse diskutiert.

Durch diese Impulse wird der DTKV einen entscheidenden Beitrag leisten, diese in Europa einmalige soziale Absicherung für Freiberufler im Bereich der Kreativwirtschaft zu erhalten.

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