Der Landesmusikrat NRW wird 40

Feierstunde im Funkhaus des WDR mit Gästen aus allen Bundesländern


(nmz) -
In diesen Wochen wird der Landesmusikrat NRW vierzig Jahre alt. Im November 1978 fanden sich 26 maßgebliche Verbände und Institutionen des Musiklebens zur Gründung zusammen, im Juni 1979 wurde der Landesmusikrat NRW e.V. ins Vereinsregister eingetragen. Weitere dreißig Verbände sind nach und nach in den Dachverband eingetreten und haben eine beachtliche Gestaltungsfreude in das nordrhein-westfälische Musikleben getragen. Am 14. Februar trafen sich aus diesem Anlass Vertreterinnen und Vertreter der Landesmusikräte aus anderen Bundesländern abends mit Delegierten des Landesmusikrats NRW und weiteren Gästen zu einer Feierstunde im Kölner Funkhaus.
Ein Artikel von LMR NRW

Neben den Präsidenten des Landesmusikrats NRW sowie des Deutschen Musikrats, Reinhard Knoll und Martin Maria Krüger, und dem Intendanten des WDR, Tom Buhrow, sprach auch der Präsident des Landtags, André Kuper, ein Grußwort und würdigte die Verdienste des Verbands für das Musikleben in Nordrhein-Westfalen: „Musik ist kein Luxusgut für wenige, sondern eine kulturelle Errungenschaft aller Menschen. Nordrhein-Westfalen ist stolz auf die hohe Dichte und Qualität seines Kulturlebens. Und der Landesmusikrat verleiht den unzähligen Musikvereinen, Chören, Ensembles und weiteren Zusammenschlüssen, aber auch der Musikwirtschaft in unserem Land eine starke Stimme. Seine Wettbewerbe bringen die Musizierenden zusammen. Diese Arbeit hat Applaus verdient.“

Gerhart Baum, der Präsident des Kulturrats NRW, hob das besondere Engagement des Landesmusikrats im Dachverband der Kulturverbände hervor: „Er ist ein starker Partner bei dem Bemühen aller Kulturschaffenden im Lande, günstige kulturpolitische Rahmenbedingungen herzustellen, wie das beispielsweise mit den neuen Vorhaben der Landesregierung geschieht. Mit diesen ist ein Anfang gemacht, um der Kultur wieder einen wichtigen Stellenwert in der Landespolitik zu sichern.“

Bläser der Youth Brass Band NRW unter Leitung von Martin Schädlich und der Orkestar Avangard Brass Band Deutschland unter Leitung von Enis Ibraimovski stellten musikalische Ergebnisse aus dem Programm „Brückenklang“ des Landesmusikrats vor, das Anfang Februar beim WDR Jazzfest mit dem Ehrenpreis des WDR Jazzpreises ausgezeichnet wurde. Und die Bonner Poetry Slammerin Ella Anschein zog in ihrem dargestellten Zwiegespräch mit einem aggressiven Kritiker des Rundfunkbeitrags in die Schlacht für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

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