Porträt

Der Gitarrist Jürgen Kampik im Interview


(nmz) -
Seit Jürgen Kampik mit 14 Jahren eine Gitarre geschenkt bekam und noch am selben Tag „Yellow Submarine“ nachspielen konnte, hat ihn die Begeisterung für das Instrument und für die Musik im Allgemeinen nicht mehr losgelassen.
Ein Artikel von Kristina Gerhard

Dabei erlebt er Musik in erster Linie als „Freude an der Erzeugung von Geräuschen und Klängen“. Darüber hinaus ist sie für ihn ein ganz besonderes sinn- und gemeinschaftsstiftendes Kommunikationsmittel. Es lässt uns tiefe Emotionen empfinden, hilft uns uns selbst zu entdecken und bringt uns einander näher. Daher wählte Kampik einen besonderen Ausbildungsweg: statt eines reinen Instrumentalstudiums studierte er am Orff- Institut im Salzburger Mozarteum Musik- und Bewegungserziehung mit dem Schwerpunkt Sozial-und Heilpädagogik. In der Folge arbeitete er 15 Jahre lang als Musiktherapeut im sozialpädiatrischen Zentrum am Klinikum Traunstein. Das Unterrichten verlor der Musiker daneben aber nie aus den Augen und machte es 2008 mit der Gründung seines eigenen Musikinstituts „Kampikmusik“ in Regensburg und Bernhardswald zu seinem beruflichen Mittelpunkt. Außerdem entwickelt sich Kampik, der sich auch als Unternehmer versteht, beständig weiter. Neben „maßgeschneiderten“ Kompositionen für seine Schüler und diversen Live- Projekten hat er auch die „Musiktheorie- Uhr“ geschaffen. Sie erklärt anschaulich die Theorie der Intervalle, Dreiklänge und Tonleitern einschließlich des Quintenzirkels und wird bald direkt bei Jürgen Kampik oder über den Musikfachhandel zu bestellen sein. Für den Musikunternehmer Kampik stellt der Tonkünstlerverband ein wertvolles identitätsstiftendes Netzwerk dar, das er selbst nutzen kann und durch seine aktive Mitgliedschaft beim Regionalverband Ostbayerischer Tonkünstler seit einigen Jahren unterstützt.

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