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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikerziehung«

Musikunterricht neu denken!?

29.06.21 (Carl Parma) -
Mit seiner programmatischen Schrift Musikerziehung und Musikpflege (1921) leitete Leo Kestenberg eine fundamentale Neubestimmung des Musik­unterrichts ein, die unser Fach- und Professionsverständnis bis heute entscheidend geprägt hat und „die am authentischsten seine eigene musikpädagogische und musikpolitische Haltung widerspiegelt“ (Wilfried Gruhn).

Haseloff: Musik-Nachwuchswettbewerb fördert Spitze und Breite

10.06.19 (dpa) -
Halle - Der Wettbewerb «Jugend musiziert» hat aus Sicht von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff große Bedeutung für die Talentförderung. Musikerziehung brauche Spitze und Breite, sagte der CDU-Politiker laut vorab verbreitetem Redemanuskript am Samstag in Halle.

Dirigent Barenboim sorgt sich um musikalische Bildung

03.03.17 (dpa) -
München/Berlin - Der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim (74) macht sich Sorgen um die musikalische Erziehung. Früher sei klassische Musik ein Teil der Bildung gewesen, sagte er der «Süddeutschen Zeitung» (Freitag). «Jemand, der Pablo Picasso geschätzt hat, kannte auch Igor Strawinsky. Und derjenige, der den Maler Paul Klee bevorzugte, kannte auch den Musiker Arnold Schönberg.»

Aus Erfahrungen Erkenntnisse gewinnen

15.01.17 (Eckhart Fischer) -
Vor einigen Jahren wurde eine Verdichtung der Schulzeit aus gesellschaftspolitischen Erwägungen und unter dem „Pisa-Schock“ als Mittel der Wahl betrachtet. Dies hat sich unter Berücksichtigung hirnphysiologischer Erkenntnisse als Irrweg herausgestellt (vgl. Prof. Herbert Beck: Neurodidaktik oder: Wie lernen wir? – veröffentlicht in „Erziehungswissenschaft und Beruf“, Heft 3/2003; Veröffentlichungen von Manfred Spitzer, Gerald Hüther u.a.).

Rückblende 2016/06

05.06.16 (Eckart Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: Dem Vorschlag, das Urheberrecht an Kunstwerken nach Ablauf seines gesetzlichen Bestehens auf den Staat übergehen zu lassen, liegen recht wohlgemeinte Absichten zu Grunde. +++ Vor 50 Jahren: Baden-Württembergs Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger fragt, was kann in der Bundesrepublik zur Förderung der Schulmusik geschehen: Die Denkschrift des Deutschen Musikrats aus dem Jahr 1964 spricht von einem katastrophalen Stand der Musikerziehung an der Volksschule und einer katastrophalen Situation des Musikunterrichts an den allgemeinbildenden Schulen. Es geht nicht nur um die Bewahrung eines gegenüber der technischen Werkwelt abgeschirmten Bereichs der Innerlichkeit.

Symposium über Musikerziehung in Hamburg

29.01.16 (dpa) -
Hamburg - Um die musikalische Bildung junger Menschen weiter zu verbessern, treffen sich Intendanten und Musikvermittler von 17 Konzerthäusern aus 14 Nationen in Hamburg. Ziel des Symposiums «The Art of Music Education» (Die Kunst der Musikerziehung) vom 3. bis 5. Februar «sei vor allem, die Zusammenarbeit von Konzerthäusern und Schulen voranzutreiben, teilte die Körber-Stiftung mit.

Porträt

11.10.15 (Kristina Gerhard) -
Seit Jürgen Kampik mit 14 Jahren eine Gitarre geschenkt bekam und noch am selben Tag „Yellow Submarine“ nachspielen konnte, hat ihn die Begeisterung für das Instrument und für die Musik im Allgemeinen nicht mehr losgelassen.

Musik – Humus für Bindung und Entwicklung

01.07.15 (Beate Robie) -
„Alles, was die Zweijährige gespielt hat, habe ich eine Oktave höher nachgespielt – das war so intensiv!”, berichtet eine Erzieherin über ihre erste Erfahrung eines spontanen musikalischen Dialogs am Keyboard. Eine andere ergänzt: „Was wir über Stress-Signale gelernt haben – alles kam bei den Babys vor: Das Spreizen der Finger, die Fäuste, die Arten des Weinens – und die kleinen Interventionen, wie Hände zusammenführen, eine Pause machen oder für das Kind singen, helfen tatsächlich!”

Franz! – Cluster 2015/06 - Gordon Kampe

30.06.15 (Gordon Kampe) -
Während einer Aufführung von Brahms’ Requiem in Takt 304 entschied ich mich fürs Musikstudium. Der Dirigent war mein Musiklehrer. Franz hieß er und war ein fleischgewordenes Weihnachtsoratorium. Er dirigierte, sang, schwitzte, kämpfte und liebte was er tat. Ohne ihn hätte ich BWL studiert und würde nun, was natürlich noch kommen kann, Korkenzieher in Wanne-Eickel verkaufen.

Warum das Beste gerade gut genug ist – Leon Fleisher dirigiert die Kammerphilharmonie Amadé

12.09.14 (Georg Beck) -
Der erste öffentliche Auftritt mit Acht. Ergibt für den heute 86jährigen Leon Fleisher 78 Bühnenjahre. Der große alte Mann ist mittlerweile selbst ein Meer – an Erfahrung, an Humor und Liebenswürdigkeit sowieso. Wie an Bereitschaft, weiterzugeben. Wie jetzt, als er unterstützt von seiner früheren Schülerin, der wunderbaren Pianistin Margarita Höhenrieder, Beethovens B-Dur-Konzert und die Mozart-Sinfonien 1 und 29 musizierte. Auf besonderen Wunsch der Beiden gemeinsam mit der Kammerphilharmonie Amadé.
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