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Alle Artikel kategorisiert unter »Albrecht Dümling«

Wer selbst musiziert, hört mehr

08.12.13 (Albrecht Dümling) -
Jugendensembles für Neue Musik – eine aufstrebende Bewegung? Unter diesem Motto diskutierten am 16. November die Leiter von Landesjugendensembles mit Experten bei einem Symposium. Die mit Jugendarbeit sehr erfahrene Oboistin und Komponistin Cathy Milliken hatte einen umfangreichen Fragenkatalog zusammengestellt. Nachdem die einzelnen Ensembles durch ihre Leiter vorgestellt worden waren und diese ihre jeweilige Motivation benannt hatten, umkreiste die Diskussion bald die Frage, warum die Neue Musik immer noch ein Sonderfall ist. Warum spielt sie in den Musikschulen immer noch eine Außenseiterrolle? Junge Instrumentalisten, die zu den Landesjugendensembles finden, wurden in der Regel nicht durch die Musikschulen, sondern durch die Schule oder privaten Musikunterricht zur Neuen Musik hingeführt.

Auf der Suche nach Freiheit des musikalischen Ausdrucks: Kammermusik von Artur Schnabel auf CD

02.12.13 (Albrecht Dümling) -
Wie Wilhelm Furtwängler gehört Artur Schnabel zu den Künstlern, die als Interpreten höchsten Ruhm genießen, deren Kompositionen jedoch nur einem engen Kennerkreis vertraut sind. Obwohl Schnabel keinen eigentlichen Kompositionsunterricht erhalten hat, hat er das Komponieren sehr ernst genommen.

Traditionsverlag unter dem Dach von Universal Music

18.10.13 (Albrecht Dümling) -
Im Jahr 2007 wurde die erst zwanzig Jahre zuvor gegründete Verlagsgruppe Bertelsmann Music Group Publishing durch die weltweit operierende Universal Music Group übernommen. Damit wechselte der zu diesem Zeitpunkt drittgrößte Musikverlag der Welt mit etwa 550 Mitarbeitern den Besitzer. Verkauft wurden mit diesem Paket neben den Rechten für zahlreiche Pop-Titel auch fünf Verlage klassischer Musik, nämlich die ehrwürdige Casa Ricordi Mailand mit Tochterunternehmen in London und München, Durand-Salabert-Eschig Paris sowie Editio Musica Budapest. Ohne dies wirklich beabsichtigt zu haben verfügte damit die Universal Music, die bis dahin ausschließlich Popmusik verlegt hatte, über mehrere Klassik-Verlage.

„Hudba“ jenseits deutsch-österreichischer Traditionen

04.10.13 (Albrecht Dümling) -
Auch ein so kluger Festivalplaner wie Winrich Hopp kann Jubiläen nicht ganz umgehen. Da das Musikfest Berlin sich nicht der Oper widmet, ließen sich Wagner und Verdi vermeiden. Aber für ein Orchesterfest boten die 100. Geburtstage von Witold Lutosławski und Benjamin Britten interessante Ausgangspunkte.

Von Musikern ersehnt, durch Goebbels ausgehöhlt

04.09.13 (Albrecht Dümling) -
Die Reichsmusikkammer, ab 1933 die zentrale Standesvertretung aller deutschen Musiker, wird in vielen Veröffentlichungen zum Musikleben im NS-Staat erwähnt. Man weiß, dass Richard Strauss ihr erster Präsident war und der Dirigent und Musikforscher Peter Raabe sein Nachfolger. Aber nur selten wurde diese Institution, deren Archivalien leider in Einzelteile aufgelöst wurde, im Zusammenhang betrachtet. Umso willkommener war die von Albrecht Riethmüller (Berlin) und Michael Custodis (Münster) organisierte Berliner Tagung „Die Reichsmusikkammer. Im Zeichen der Begrenzung von Kunst“. Der merkwürdige Titel erklärt sich aus dem DFG-Sonderforschungsbereich „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“, in dessen Rahmen die Tagung stattfand.

Schüler und Meister

03.09.13 (Albrecht Dümling) -
Als 1964 der Deutsche Musikrat und dessen späterer Präsident Siegfried Borris den Wettbewerb „Jugend musiziert“ initiierten, ging es vor allem darum, den dringend benötigten Orchesternachwuchs zu fördern. „Jugend musiziert“ hat aber nicht nur diese Aufgabe glänzend gelöst, sondern auch bedeutende Solisten wie die Geiger­in Anne-Sophie Mutter, den Pianisten Lars Vogt oder die Bratschistin Tabea Zimmermann ermutigt und motiviert.

Schüler und Meister: 50 Jahre „Jugend musiziert“ im Konzerthaus Berlin festlich begangen

20.08.13 (Albrecht Dümling) -
Als 1964 der Deutsche Musikrat und dessen späterer Präsident Siegfried Borris den Wettbewerb „Jugend musiziert“ initiierten, ging es vor allem darum, den dringend benötigten Orchesternachwuchs zu fördern. „Jugend musiziert“ hat aber nicht nur diese Aufgabe glänzend gelöst, sondern auch bedeutende Solisten wie die Geigerin Anne-Sophie Mutter, den Pianisten Lars Vogt oder die Bratschistin Tabea Zimmermann ermutigt und motiviert. Nicht wenige Preisträger haben sich nach der Teilnahme an diesem Wettbewerb für den Musikerberuf entschieden.

Standing Ovations und vereinzeltes Türenschlagen: Eindrücke vom 14. Berliner Young Euro Classic Festival

16.08.13 (Albrecht Dümling) -
Berlin bot warmes, oft sogar heißes Sommerwetter beim diesjährigen Festival Young Euro Classic. Im Publikum gab es mehr offene Hemden als sonst, während die jungen Orchestermusiker und -musikerinnen trotz der Hitze meist in dunklen Anzügen und langen Kleidern auftraten. Für sie bedeutete eine Einladung ins Berliner Konzerthaus Ehre und Ansporn, erst recht, wenn sie noch nie in Europa konzertiert hatten.

„Das Fest – 50 Jahre Jugend musiziert“ beginnt am 15. August im Konzerthaus Berlin

13.08.13 (Albrecht Dümling) -
Lars Vogt bezweifelt zwar, ob sich künstlerische Leistungen immer in Punkten werten lassen. Gleichzeitig versichert er aber, dass der Wettbewerb ‚Jugend musiziert‘ für seine eigene Berufswahl sehr wesentlich war. Deshalb beteiligt er sich an dem Fest „50 Jahre Jugend musiziert – Von Schülern und Meistern“, das vom 15. bis 18. August im Konzerthaus Berlin stattfindet.

Verschiedene Ströme fließen zusammen: Zum Auftritt des Young Philharmonic Orchestra Jerusalem Weimar bei Young Euro Classic in Berlin

31.07.13 (Albrecht Dümling) -
Als im Jahr 2000 das Festival Young Euro Classic in Berlin gestartet wurde, konzentrierte man sich noch auf Jugendorchester aus der Europäischen Union. Eine Ausnahme allerdings gab es: Israel. Die Einbeziehung israelischer Musiker war den Veranstaltern von Beginn an ein Anliegen und eine politische Verpflichtung.
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