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Alle Artikel kategorisiert unter »Bernd Schweinar«

Die Krise in der Branche ist nicht vorbei – im Gegenteil

23.09.22 (Bernd Schweinar) -
Den Begriff „backstage heroes“ führte während der Corona-Pandemie Matthias Gibson, ehemaliger BMG-Ariola-Geschäftsführer und Manager von Peter Maffay, in die kulturpolitische Diskussion ein. Er meinte damit die vielen, oft hochqualifizierten Freiberufler, die eine aufwändige Kulturproduktion im Hintergrund erst möglich machen. „Unser Job als Techniker ist es, unauffällig zu sein! Und genau das ist uns während Corona zum Verhängnis geworden, genau deswegen hatte uns niemand auf dem Schirm“, sagt Claus (49), LED-Techniker in der Produktionscrew von Udo Lindenberg. Und Veranstaltungstechniker Alex (34) über jene, die die Branche verlassen haben: „Die brennen nach wie vor für den Musikjob, aber hier fehlt ihnen die Sicherheit des Einkommens, wenn die Politik die Soloselbständigen bei der nächsten erwartbaren Notlage wieder im Bürokratiedschungel hängen lässt.“ Hier liegt das Dilemma für den bevorstehenden Herbst.

30 Jahre Verband für Popkultur in Bayern

03.09.19 (Andreas Kolb) -
1989 wurde die Arbeitsgemeinschaft bay­erischer Musikinitiativen (kurz: ABMI) gegründet, der Vorläufer des Verbandes für Popkultur in Bayern (VPBy). Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums sprach die nmz mit dem Geschäftsführer Bernd Schweinar.

Die Szene fordert flexible und zeitnahe Lösungen

06.12.11 (Bernd Schweinar) -
Seit 20 Jahren steht er als Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft baye­rischer Musikinitiativen“ vor, die sich kürzlich in „Verband für Popkultur in Bayern“ umbenannt hat: Bernd Schweinar. Anlässlich dieses Jubiläums sprach nmz-Chefredakteur Juan Martin Koch mit dem „Bayerischen Rockintendanten“ über die Arbeit des Verbandes, die Rock- und Popförderung in Bayern und über seinen neuen Hauptberuf, denn seit Anfang des Jahres ist Bernd Schweinar künstlerischer Leiter der Musikakademie Schloss Alteglofs­heim, die schon seit 2003 das Rock.Büro SÜD beherbergt.

Popförderarchitektur kennt keine Standardmuster

28.08.09 (Bernd Schweinar) -
Rund 200 Popförderer aus ganz Deutschland trafen sich Ende Juni in Rostock-Warnemünde zur „Plan! Pop 2009 – Bundesfachkonferenz Popularmusikförderung“. Aus fast allen Ländern waren verantwortliche Ministeriale oder Politiker vor Ort. Gab es ein Aufbruchsignal für Popförderung in ganz Deutschland? Wo führt der Weg hin - gerade angesichts knapper Finanzen? Bernd Schweinar vom Rock.Büro SÜD hat die Konferenz im Team mit anderen renommierten Popförderern vorbereitet und blickt subjektiv auf die beiden Tage zurück.

Nachschlag

01.12.03 (Bernd Schweinar) -

Junge Rock/Popbands befinden sich in einem schier aussichtslosen Dilemma. Am meisten mangelt es an Auftrittsmöglichkeiten. Veranstalter lassen Newcomer in der Regel nicht auf ihre Bühnen, weil ihnen diese vermeintlich kein oder wenig Publikum ziehen und dadurch auch keinen Gastroumsatz generieren. Aber ohne Live-Auftritte erlangen die Bands nicht die nötige Routine im Umgang mit Publikum und Konzerttechnik. Und ohne Konzerte können sich die Bands auch nicht das Publikum erspielen, das Veranstalter für Engagements voraussetzen. Ein Teufelskreis – der seit vielen Jahren Auswege bräuchte.

Pop-Flopp

01.10.01 (Bernd Schweinar) -

Wirtschaftskonzerne können (ja sollten) gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein zeigen, indem sie sich für die kulturelle Zukunft junger Menschen in Deutschland engagieren. In einer Zeit, als hier zu Lande alle noch von Aufschwung redeten, hat die B.A. ROCK (Bundesarbeitsgemeinschaft der Musikinitiativen) die Konzeption für eine „(Firmenname-)Jugendkulturstiftung“ entwickelt (lesen Sie auch den Artikel „Nationalstiftung statt Pop-Lotterie?“, Seite 8 und 10 dieser Ausgabe). Dieses Konzept wurde als Denkanregung zu und mögliche Plattform für eine Jugendkulturstiftung an 37 der maßgeblichen Wirtschaftsunternehmen in Deutschland geschickt.

Nationalstiftung statt Pop-Lotterie?

01.10.01 (Bernd Schweinar) -

Die nationale Popmusikförderung in Deutschland beträgt gerade mal rund ein Zehntel jener von Holland. Kann die Nationalstiftung hier eine Alternative und auch Perspektive für die Infrastrukturbildung und den nationalen Künstleraufbau in Deutschland sein? Bernd Schweinar, Vorsitzender der B.A.ROCK – Bundesarbeitsgemeinschaft der Musikinitiativen und seit zehn Jahren aus Mitteln des bayerischen Kunstministeriums finanzierter „Bayerischer Rockintendant“ reflektiert einen nationalen Fördereinstieg.

Endstation Austro-Pop-Sanatorium

01.09.00 (Bernd Schweinar) -

An sich ist die CD „Austropop in Tot-Weiß-Tot/2000 Jahre sind genug“ ein Glanzstück der Selbstironie auf die ergraute österreichische (und auch deutsche) Pop- und Rockszene. „Lange nicht mehr so herzhaft gelacht“ ist das unisono artikulierte Qualitätsmerkmal, mit dem diese Scheibe über die angejahrten Vorstreiter alpenländischer Rockkultur und deren physisches und tonales Altenteil herzieht.

DRMV-Argumentation in einer Sackgasse?

01.03.00 (Bernd Schweinar) -

Und was heißt denn, dass die Rockbeauftragten nicht demokratisch gewählt seien? Wenn diese Stellen bei einer kommunalen oder Landesbehörde angesiedelt sind, dann unterliegen diese eigenen Ausschreibungs- und Besetzungskriterien. Bayern ging hier als Novum sogar einen extrem vorbildlichen Weg – um im „demokratischen Sinne“ des DRMV zu sprechen. Dort hat man die Stelle eines Rockbeauftragten nicht bei einer Behörde oder dem Landesmusikrat angesiedelt. Nein, man hatte Vertrauen genug in den Landesdachverband der Musikinitiativen (ABMI e.V.). Dieser erhält die Mittel stellengebunden für den Landesgeschäftsführer und Bayerischen Rockintendanten. Die Kontrolle erfolgt über den jährlichen Verwendungsnachweis.

Vertrauen in Netzwerke fördern

01.12.99 (Bernd Schweinar) -

Dieter Gorny stellte 1997 bei der „1. Konferenz..." in Osnabrück die ketzerische Frage: „Gibt es eigentlich irgend etwas über Rockförderung zu sagen, was in den letzten zehn Jahren nicht gesagt worden ist?" Die Kontrapunkte waren über Jahre gesetzt, ja festzementiert. Für sinnlose Rockwettbewerbe war und sei – vom Bund bis zu den Kommunen – manchmal trotz Haushaltskrise sogar noch leicht Geld zu bekommen. Aber Wettbewerbe mit Siegern, die kaum einer haben wolle, weil die Industrie sich ihre Bands nach anderen Kriterien sucht und ohnehin zu viele Kandidaten auf der Stange sitzen habe, wie es die Diskussionsrunde mit Gorny und Heinz Canibol/EMI Records nochmals untermauerte, solche Wettbewerbe mache man nur wenn man selbst keine szene-relevanten Ideen habe oder der Mut zum Wandel fehle. Mit Zuschussanträgen für infrastrukturbildende Maßnahmen biss und beisse sich die Basis dagegen meist die Zähne aus. Dabei multipliziere eine funktionierende Infrastruktur die Ergebnisse für lebendige und kreative Musikszenen – auch in finanzieller Hinsicht, wie am Beispiel von mehreren „Best practice"-Modellen bei der Konferenz dokumentiert wurde.

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