Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »PM - Deutscher Bühnenverein«

Corona: Deutscher Bühnenverein ruft zu Solidarität auf

Nachdem alle Bundesländer in den vergangenen Tagen Veranstaltungsverbote oder Verbotsempfehlungen aufgrund der Corona-Pandemie ausgesprochen haben, sind große Teile des kulturellen Lebens zum Erliegen gekommen. Die Theater und Orchester sind bundesweit davon betroffen, auch wenn in vielen Orten nach wie vor gespielt wird. Der Deutsche Bühnenverein hält die Maßnahmen der zuständigen Behörden zur Minimierung des Infektionsrisikos für notwendig, obgleich diese Maßnahmen die Theater und Orchester hart treffen.

Deutscher Bühnenverein – Corona-Virus: Situation bei Theatern und Orchestern

Spielbetrieb läuft weiter, bisher keine großflächigen Einnahmeausfälle bekannt. Der Deutsche Bühnenverein rät seinen Theater- und Orchester-Mitgliedern, die empfohlenen Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsministerien an den jeweiligen Häusern umzusetzen und zu kommunizieren, um das Infektionsrisiko gering zu halten.

Theaterstatistik 2017/2018 der Theater und Orchester erschienen

Die gestern erschienene Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins dokumentiert die wichtigsten Wirtschaftsdaten der Theater und Orchester in Deutschland für die Spielzeit 2017/2018. Insgesamt 142 Staatstheater, Stadttheater und Landesbühnen sowie 128 Orchester (inklusive Theaterorchester), 199 Privattheater und 85 Festspiele teilten 2017/2018 ihre Einnahmen und Ausgaben, Personalangaben, Besucherzahlen und Veranstaltungen mit.

Wo bleibt die Kultur in Europa? – Bühnenverein fordert Klarheit über den Stellenwert der Kultur in der EU-Kommission

Die geplante Abschaffung des eigenen Portfolios für Kultur und Bildung in der Europäischen Kommission ist aus Sicht des Deutschen Bühnenvereins ein schlechtes Signal für Europa. Der Europäischen Kommission soll nach den Plänen der gewählten Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, kein/e Kommissar*in explizit für den Bereich Kultur und Bildung angehören. Sollte das Europaparlament dem vorgeschlagenen Personaltableau zustimmen, wird die Zuständigkeit für die Kulturpolitik der EU bei Mariya Gabriel liegen, der designierten Kommissarin für „Innovation und Jugend“.

Mozart und Britten vorn – Werkstatistik des Bühnenvereins 2016/2017 erschienen

Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama „Terror“ ist mit 36 Inszenierungen mit großem Abstand Spitzenreiter im deutschen Schauspiel der Spielzeit 2016/2017. Das Stück, das in der vorangegangenen Spielzeit uraufgeführt wurde und schon damals mit 18 Inszenierungen stark eingestiegen war, hat seine Inszenierungszahl also verdoppelt. Auf dem zweiten Platz liegt Goethes „Faust“ (27 Inszenierungen), gefolgt von Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ mit 24 Inszenierungen. Unter den Top Ten befindet sich auf Platz 5 „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner (20 Inszenierungen), auf Platz 8 „Geächtet“ von Ayad Akhtar (14 Inszenierungen) und auf Platz 9 die Houllebecq-Bearbeitung von „Unterwerfung“ (13 Inszenierungen).

Bühnenverein verabschiedet Verhaltenskodex und beschäftigt sich mit Herausforderungen der Digitalisierung

Der Bühnenverein hat auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung in Lübeck einen „Wertebasierten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch“ verabschiedet, den die Mitgliedstheater und -orchester in ihren Häusern kommunizieren und individuell weiterentwickeln werden. „Dies ist kein Katalog, der menschliches Verhalten bis in den letzten Winkel hinein diktiert und ausleuchtet. Aber er soll die Theater und Orchester bestärken, mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder auszuhandeln, wie man miteinander umgeht und arbeitet“, sagte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon in Lübeck. Der Verhaltenskodex steht auf der Website des Bühnenvereins als Download zur Verfügung und hängt dieser Mail an.

Brancheninitiative bringt „Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung“ auf den Weg

Verbände und Gewerkschaften der Film- und Fernsehbranche haben gestern gemeinsam mit Vertretungen der ProduzentInnen, Sender, Theater und Orchester in Deutschland einen Verein als Träger für eine unabhängige Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt gegründet.

Jahreshauptversammlung 2018 des Bühnenvereins im Juni in Lübeck - Digitalisierung, #MeToo-Debatte und Geschlechtergerechtigkeit im Fokus

Der Deutsche Bühnenverein – Bundesverband der Theater und Orchester tagt mit seiner Jahreshauptversammlung im Juni 2018 zum zweiten Mal in Lübeck; 1961 war die Hansestadt das erste Mal Tagungsort. Am 8. Juni 2018 werden Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kunst des Landes Schleswig-Holstein, und Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, die Veranstaltung eröffnen. Vom 7. bis 9. Juni 2018 treffen sich im Theater Lübeck rund 250 Intendant*innen, Kulturpolitiker*innen und Verwaltungsdirektor*innen zu internen Gremiensitzungen und Fortbildungen.

„Zur Bühne“: Bühnenverein erhält 5,6 Millionen Euro für Kinder- und Jugendprojekte

Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des BMBF geht in die nächste Runde. 2018 geht das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ in die zweite Förderphase. Ziel des Programms ist es, Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ungehinderten Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen.

Theaterstatistik 2015/2016 des Deutschen Bühnenvereins: Besucheranstieg im Kinder- und Jugendtheater und mehr Zusatzveranstaltungen als je zuvor

Die öffentlich getragenen Theater und Orchester –also Staats- und Stadttheater sowie Landesbühnen – boten in der Spielzeit 2015/2016 mehr Vermittlungsveranstaltungen, Stück-Einführungen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen als je zuvor: Die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins zeigt einen Anstieg von fast 10 Prozent. Dieses „theaternahe Rahmenprogramm“, das in vielen Spielstätten und auch außerhalb des Theaters stattfindet, stieg von 13.229 Veranstaltungen auf 14.519. Bereits in den Vorjahren war hier ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. „Theater tun also messbar mehr dafür, in die Stadtgesellschaft hineinzuwirken und ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht zu werden. Dieses Engagement geht viel zu häufig in Debatten unter, in denen Theater und Orchester mit ihren Leistungen infrage gestellt werden“, kommentierte Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins, heute die Zahlen in Köln.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: