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Alle Artikel kategorisiert unter »PM - Deutscher Bühnenverein«

Theaterstatistik 2015/2016 des Deutschen Bühnenvereins: Besucheranstieg im Kinder- und Jugendtheater und mehr Zusatzveranstaltungen als je zuvor

Die öffentlich getragenen Theater und Orchester –also Staats- und Stadttheater sowie Landesbühnen – boten in der Spielzeit 2015/2016 mehr Vermittlungsveranstaltungen, Stück-Einführungen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen als je zuvor: Die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins zeigt einen Anstieg von fast 10 Prozent. Dieses „theaternahe Rahmenprogramm“, das in vielen Spielstätten und auch außerhalb des Theaters stattfindet, stieg von 13.229 Veranstaltungen auf 14.519. Bereits in den Vorjahren war hier ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. „Theater tun also messbar mehr dafür, in die Stadtgesellschaft hineinzuwirken und ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht zu werden. Dieses Engagement geht viel zu häufig in Debatten unter, in denen Theater und Orchester mit ihren Leistungen infrage gestellt werden“, kommentierte Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins, heute die Zahlen in Köln.

Werkstatistik des Bühnenvereins 2015/2016 erschienen - „Tschick" bleibt vorn, „Terror“ als starker Neueinsteiger bei den Uraufführungen – Mozart vor Humperdinck vor Bizet!

Am 29. Juni 2017 ist die Werkstatistik 2015/2016 „Wer spielte was?“ des Deutschen Bühnenvereins erschienen. Wie in der Spielzeit 2014/2015 führt die Romanbearbeitung „Tschick“ nach Wolfgang Herrndorf (mit 46 Inszenierungen im Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater) die Liste der meist inszenierten Werke in Deutschland an, vor der „Zauberflöte“ (mit 29 Inszenierungen im Musiktheater und Puppentheater). Mit 802 Aufführungen liegt „Tschick“ auch bei der Zahl der Aufführungen vorn. Auf den zweiten Platz hat sich eine andere Jugendbuchbearbeitung geschoben: „Krieg – Stell dir vor, er wäre hier“ (486 Aufführungen) nach Janne Teller. „Blue Man Group“ liegt auf Platz 3 mit 454 Aufführungen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr wurde Tschick 1.156 mal aufgeführt, gefolgt von Blue Man Group mit 476 Aufführungen. Bei den Uraufführungen ragt Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama „Terror“ heraus: Mit 18 Inszenierungen in der ersten Saison und 397 Aufführungen vor fast 150.000 Zuschauern führt es in diesem Bereich fast alle Listen an.

Deutscher Bühnenverein: Theater und Orchester erfüllen wichtige demokratische Funktion

Neuer Geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins Marc Grandmontagne setzt sich für Stärkung des politischen Diskurses ein – Theater und Orchester erfüllen wichtige demokratische Funktion in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen

Deutscher Bühnenverein: Theater-Mindestgage steigt auf monatlich 1.850 Euro

Die in den Stadt- und Staatstheatern sowie Landesbühnen geltende monatliche Mindestgage wird zum 1. Januar 2017 von bisher 1.765 brutto auf 1.850 Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 4,8 Prozent. Der entsprechende Tarifvertrag wurde vom Deutschen Bühnenverein und den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger) und VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) soeben unterzeichnet.

Werkstatistik 2014/2015 des Deutschen Bühnenvereins: „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf weiterhin ganz oben

Am 8. August 2016 ist die Werkstatistik 2014/2015 des Deutschen Bühnenvereins erschienen. Sie wurde erstmals von der Redaktion der ebenfalls vom Bühnenverein herausgegebenen Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE erstellt und ist inhaltlich sowie grafisch neu gestaltet und strukturiert. Diese 68. Ausgabe der Werkstatistik verbindet in bewährter Weise die Daten zu Werken und Inszenierungen mit Aufführungs- und Zuschauerzahlen.

Bühnenverein gegen Verbot des Einsatzes von Leiharbeitern bei Streik

Das von der Bundesregierung vorgesehene Verbot, Leiharbeiter von Fremdfirmen im Falle eines Streiks zur Aufrechterhaltung des Betriebes einzusetzen, stößt beim Bühnenverein auf scharfe Ablehnung. „Zumindest im Dienstleistungsbereich ist das eine für die Unternehmen unzumutbare Regelung“, äußerte Rolf Bolwin, der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, in Köln.

Bühnenverein: Hagens Theaterpolitik ist haarsträubend und kurzsichtig

Der Deutsche Bühnenverein fordert die Stadt Hagen auf, zu einem sachgerechten Umgang mit dem dortigen Stadttheater zurückzukehren. „Was sich zurzeit in Hagen kulturpolitisch ereignet, ist haarsträubend und kurzsichtig“, äußerte Rolf Bolwin, Direktor und Vorstand des Deutschen Bühnenvereins, heute in Köln.

Bühnenverein lehnt das von der Bundesregierung geplante Urhebervertragsrecht ab

Das von der Bundesregierung geplante neue Urhebervertragsrecht stößt auf heftige Kritik des Deutschen Bühnenvereins. Insbesondere die dort vorgesehene Möglichkeit von Autoren und Komponisten, nach fünf Jahren den Verlag zu wechseln, führt bei den Theatern zu wirtschaftlichen und planerischen Risiken.

„Zauberflöte“ an der Spitze der deutschen Spielpläne – Werkstatistik 2013/14 des Bühnenvereins

Die gerade erschienene Werkstatistik für die Saison 2013/2014 zeigt eine Mischung aus bewährten und neuen Werken. Im Schauspiel hat sich die Bühnenfassung von Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“ auf den deutschen Spielplänen an die Spitze gesetzt. Mit 954 Aufführungen in 41 Inszenierungen hat „Tschick“ Goethes „Faust“ überholt.

35,5 Millionen Besucher und Steigerung der Eigeneinnahmen – Theaterstatistik 2013/2014 des Bühnenvereins

Die Theater und Orchester in Deutschland konnten ihre Besucherzahlen deutlich steigern. In der Spielzeit 2013/2014 besuchten inklusive Gastspiele rund 35,5 Millionen Zuschauer die öffentlich getragenen Theater, die Kulturorchester, Privattheater und Festivals. Im Vorjahr waren es 34,7 Millionen. Das ist eine Steigerung von rund 2,3 Prozent. Allein die öffentlich getragenen Theater – also Staats- und Stadttheater sowie Landesbühnen – vermeldeten einschließlich der Gastspiele rund 21 Millionen Zuschauer und damit über 380.000 Besucher mehr als im Vorjahr. Die Steigerung der Zuschauerzahlen wurde ausschließlich mit den Veranstaltungen vor Ort oder in der Region erzielt. Bei den Gastspielen der öffentlich getragenen Theater ist sowohl hinsichtlich der Besucher als auch bei den Veranstaltungszahlen ein leichter Rückgang zu vermelden.
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