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Alle Artikel kategorisiert unter »PM - Deutscher Musikrat«

Deutscher Musikrat: Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen in Berlin nicht pauschal verbieten

In der neuen „SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung“ des Landes Berlin vom 23. Juni 2020 heißt es: „In geschlossenen Räumen darf nicht gemeinsam gesungen werden.“ Unabhängig von der Größe des Raumes und dem Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln wird damit in Berlin die Arbeit von Profi- wie Amateurchören unterbunden, und auch in Schulen und Kindertagesstätten ist diese elementare Form des gemeinsamen Musizierens nur im Freien erlaubt. Die Verwaltungsanordnung gilt bis 24. Oktober 2020, ein Update ist Ende Juli möglich.

Förderungslücke für Soloselbständige gemeinsam schließen: Appell an Bund und Länder

Der Deutsche Musikrat (DMR) und die Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR) fordern für soloselbständige Musikerinnen und Musiker eine pauschale monatliche Zahlung von mindestens 1.000 Euro. Damit sollen Corona-bedingte Einnahmeverluste zumindest in Teilen überbrückt werden.

Flugzeug und Konzertsaal: Deutscher Musikrat fordert Koordination von Corona-Grundlagenforschung

Erste Studien zum Corona-Musizieren geben vorsichtige Entwarnung etwa in Bezug auf den Aerosolausstoß von Blasinstrumenten, der niedriger als erwartet ausfällt. Dennoch gibt es derzeit aufgrund der Abstandsregeln noch keine verlässlichen Perspektiven für eine Wiedereröffnung von größeren Veranstaltungsräumen, die auch wirtschaftlich praktikabel ist. Flugzeuge dagegen dürfen mittlerweile wieder voll besetzt abheben, obwohl auch hier noch nicht abschließend geklärt ist, wie hoch die Ansteckungsgefahr an Bord ist.

Notruf Musikwirtschaft – Perspektiven für die Kulturelle Vielfalt erhalten

In einem offenen Brief appellieren DMR-Präsident Prof. Martin Maria Krüger und die Verbände und Verwertungsgesellschaften der Musikwirtschaft an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, das Überleben der Musikwirtschaft zu sichern. Neben einer für die Branche geeigneten Soforthilfe bedarf es eines Konjunkturprogrammes.

Deutscher Musikrat fordert Länder und Kommunen zur Selbstverpflichtung für die Kultur auf

In einem gemeinsamen Papier der Kulturminister der Länder und Kulturstaatsministerin Monika Grütters vom 14. Mai 2020 mit dem Titel „Kunst und Kultur: Eckpunkte für Öffnungsstrategien“ werden kriterienbasierte Handlungsempfehlungen gegeben. Sie wurden auf Basis von Konzepten wichtiger Branchen- und Berufsverbände und zum Teil in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut und den Gesundheitsbehörden entwickelt. Dieses Papier setzt ein Signal für eine planvolle Öffnung des Kulturlebens, auch wenn viele Fragen offen bleiben und der Bedarf an weiteren Studien zum Musizieren in Corona-Zeiten deutlich wird.

Deutscher Musikrat plädiert für Korrekturen im Gesetzesentwurf zur Grundrente

Am 19. Februar 2020 beschloss das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf zur Grundrente. Mit dem neuen Gesetz soll insbesondere Personen mit niedrigem Einkommen bei langjähriger Erwerbstätigkeit eine Rente über dem Niveau von Grundsicherung ermöglicht werden. Doch die im Entwurf formulierten Hürden für einen Bezug der Rente sind für viele Musikerinnen und Musiker zu hoch. Am heutigen Freitag wird der Bundestag erstmals über den Entwurf des Gesetzes beraten, das zum 01. Januar 2021 in Kraft treten soll.

[Deutscher Musikrat] First in – last out: Infrastruktur im Musikbereich schützen

Mit dem beispiellos rasch beschlossenen Hilfspaket der Bundesregierung zu Beginn der Coronakrise und den unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen der Länder wurden erste Überbrückungshilfen für das Kulturleben geleistet. Die Umfrage des Deutschen Musikrates und die Positionspapiere etlicher seiner Mitglieder in der Coronakrise zeigen jedoch deutlich, dass es nicht nur für Soloselbständige Nachsteuerungsbedarfe gibt, sondern auch für die musikkulturelle Infrastruktur. Das gilt für die Musikwirtschaft, das bürgerschaftliche Engagement in Musikvereinen und die freien Ensembles ebenso wie für bildungskulturelle Einrichtungen.

EU-Urheberrechtsreform: Urheber angemessen beteiligen

Aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie brechen fast alle Einnahmen für Musikerinnen und Musiker auf längere Sicht weg. Zugleich belegen aktuelle Zahlen des Bundesverbands Musikindustrie, wie stark sich der Markt im letzten Jahrzehnt in den für Künstler weit weniger lukrativen Streaming-Bereich verlagert hat. Zudem wird sich die prekäre Situation vieler Kreativschaffender mittelfristig durch die absehbare Verringerung bei den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften noch verschlechtern. Angesichts dieser Situation müssen die politischen Entscheidungsträger Rahmenbedingungen schaffen, Urheber an der Wertschöpfung ihrer Leistungen angemessen zu beteiligen.

Deutscher Musikrat plädiert für ein geregeltes Hochfahren des Musiklebens

Die Bundesregierung hat am 15. April 2020 erste Lockerungen der aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Während u.a. kleinere Geschäfte, Bibliotheken und demnächst auch Friseure unter strengen Auflagen zur Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen dürfen, bleiben Großveranstaltungen – unter die auch die Vorstellungen an den Konzert- und Opernhäusern fallen – bis mindestens 31. August 2020 verboten. Wie genau Großveranstaltungen zu definieren sind und inwieweit die Corona-Maßnahmen auch in den nächsten Wochen und Monaten das gesamte analoge Musikleben betreffen, bleibt indes unklar.

Deutscher Musikrat zur Coronakrise: 98 Prozent des Musiklebens von der Krise betroffen

Der Deutsche Musikrat hat bereits zu Beginn der Coronakrise, am 06. März 2020 eine Umfrage unter Kulturschaffenden zu den Auswirkungen der aktuellen Maßnahmen auf ihre Arbeit initiiert. Bis zum Ende der Umfrage am 31. März 2020 nahmen etwa 4000 Institutionen und Personen teil. Die Auswertung der Umfrage ergab, dass rund 98 Prozent des Musiklebens von der Krise betroffen sind.
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