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Alle Artikel kategorisiert unter »Sandra Trauner«

documenta-Chefin gibt Posten auf – Weltkunstschau vor Reform

17.07.22 (dpa, Sandra Trauner) -
Auf der Kunstausstellung documenta war ein antisemitisches Kunstwerk gezeigt worden. Die Aufarbeitung verlief schleppend. Nun greifen Aufsichtsrat und Gesellschafter durch: Es gibt personelle Konsequenzen.

Oper in Corona-Zeiten: «Niemand denkt aktuell an «Parsifal»»

06.09.20 (dpa, Sandra Trauner) -
Frankfurt/Main (dpa) - Kaum eine Sparte der Hochkultur treffen die Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie so schwer wie die Oper. Ein großer Chor auf der Bühne, Bläser im Orchestergraben - in diesem Herbst unmöglich. In der Oper hat der Sicherheitsbeauftragte mehr zu sagen als der Intendant. Wie geht Oper 2020?

Nörgeln nach Noten

23.09.19 (dpa, Sandra Trauner) -
Frankfurt/Main (dpa) - «Zwanzig Jahre läuft er schon, der Klima-Rettungs-Marathon» - wenn sich immer mittwochs der Beschwerdechor trifft, wird kein romantisches Liedgut angestimmt. Hier geht es um die Gegenwart: Dieselfahrverbot und steigende Mieten, Billigfleisch und Fluglärm. Ende September wird der aus einem Kunstprojekt entstandene Schimpf-Chor in Frankfurt am Main zehn Jahre alt.

Premiere für «Mina» - Jugendliche schreiben eine Oper

01.02.19 (dpa, Sandra Trauner) -
Frankfurt/Main - Das Werk heißt «Mina» und wurde komplett von Jugendlichen erarbeitet. Sie waren Textdichter und Komponisten, sind Sänger und Musiker. Martha und Lena investieren seit Monaten enorm viel Zeit und verzichten auf andere Hobbys - denn die Bühne ist ihr Traum.

Oper Frankfurt: Boom der Countertenöre – Drei Männer als Schwestern

05.09.18 (dpa, Sandra Trauner) -
Die erste Premiere der Oper Frankfurt in dieser Spielzeit: ein Werk, in dem alle Frauenrollen von Männern gesungen werden. Die Oper stammt aber nicht aus dem Barock, sondern von einem zeitgenössischen Komponisten.

Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann gestorben: «Ein begnadeter Bettler»

04.06.18 (dpa, Sandra Trauner) -
Frankfurt/Main - «Das himmlische Konto scheint weit überzogen», sagte Hilmar Hoffmann kurz vor seinem 90. Geburtstag. Da saß er noch immer täglich am Schreibtisch, von 10 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr. Der Wahlfrankfurter war weit mehr als einer der bekanntesten Kulturpolitiker Deutschlands. Er war ein Begeisterer und Überzeuger, ein Kämpfer und Visionär. Am Freitagabend brach er auf dem Weg ins Krankenhaus tot zusammen. Er wurde 92 Jahre alt.

Theater-Intendant Reese: „Die Frankfurter unterschätzen sich gern“

29.12.16 (dpa, Sandra Trauner) -
Seit bald acht Jahren leitet Oliver Reese das Schauspiel Frankfurt. Wenn er geht, kommt die Baustelle. Damit wird dann sein Nachfolger klarkommen müssen.

Die Vermessung des Geschmacks

15.08.16 (dpa, Sandra Trauner) -
Eine Minikamera filmt die Gänsehaut am Arm, Sensoren an den Fingerkuppen messen den Hautleitwiderstand, eine Pulsuhr am Handgelenk zeichnet die Herzfrequenz auf. Wenn Testpersonen am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt Kunstwerke genießen, ist das nicht nur Genuss. Musikhören, Filme gucken oder Gedichten lauschen geschieht hier im Dienste der Wissenschaft. In dem Institut erforschen Forscher verschiedener Fachbereiche durch Befragen, Beobachten und Vermessen ein Thema, an dem Freundschaften zerbrechen und Beziehungen scheitern: Geschmack.

Architekt Libeskind - Musikalische Operation und Gesänge im Feuerofen

Frankfurt/Main - Er ist bekannt für seine expressiven Bauten, begeistert die Menschen rund um den Globus: In Frankfurt hat US-Stararchitekt Daniel Libeskind jetzt ein 24-Stunden-Konzertspektakel auf ungewöhnliche Bühnen gebracht. Musik trifft auf den Atem der Großstadt.

Nur Entertainment boomt: Lieber bespaßen lassen als selbst musizieren

15.04.15 (dpa, Sandra Trauner) -
Frankfurt/Main - Der Mann mit der Gitarre schwebt an die zehn Meter über dem Boden. Ein Windkanal hebt ihn mit 180 Stundenkilometern in die Höhe. Das Instrument ist nur Show: Die Firma Gibson hat den «AirDome» zur Musikmesse eingeladen, um Werbung für ihre Gitarren zu machen. Die spektakuläre Inszenierung ist symptomatisch für die Lage der Musikbranche, die sich von diesem Mittwoch (15.4.) an bis Samstag in Frankfurt trifft: Musikmachen darbt, Entertainment boomt.
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