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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolf Loeckle«

„Manchmal wird Stille selbst zur Musik“: Jan Garbarek, das Hilliard Ensemble und „Officium Novum“

07.08.10 (Wolf Loeckle) -
In offensiver Geradlinigkeit, motiviert von unvergleichlichem Qualitätsmanagement in optischer, haptischer und akustischer Ausprägung, agieren die drei Großbuchstaben ECM weltweit im Dienste der Aufklärung. Manfred Eicher gibt da unbeirrt seit vier Jahrzehnten den Ton an, angetrieben und gesteuert von Mut und Risikobereitschaft und immer wieder aufs Neue geprägt vom Wissen darum, dass nur das Beste vom Allerbesten sich durchsetzt gegen die megamassenhaft hergestellte Schall- und Klangware allerorten. Das Authentische allein zählt.

Seelenlandschaften: Tanztheater Pina Bausch mit „Masurca Fago“ beim Bayerischen Staatsballett

02.05.10 (Wolf Loeckle) -
Ein Kapitel Lebenslust zum zwanzigsten Geburtstag des Bayerischen Staatsballetts sollte es wohl sein, knapp ein Jahr nach dem Tod von Pina Bausch, was das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch den Münchnern brachte. Immerhin gab es für Münchens Ballett-Fest jetzt dreimal „Masurca Fago“ von 1998, aus einer Zeit mithin, zu der Pina Bausch weit über Wuppertal und NRW hinaus längst Weltberühmtheit erlangt hatte und Bedeutung.

Kunstvoll, facettenreich: das Bayerische Staatsballett feiert seinen 20. Geburtstag

28.04.10 (Wolf Loeckle) -
Zwanzig Jahre Bayerisches Staatsballett sind ein Jubiläum der besonderen Art. Denn eine Compagnie wie die von München findet einer, der körpersprachlich interessiert ist, selbst bei einer Umrundung des Rotationsellipsoids, das wir bevölkern, nur hier.

Gelebte Tanzträume im Kino: Jugendliche tanzen „Kontakthof“ von Pina Bausch

21.03.10 (Wolf Loeckle) -
Wer weiterhin meint, Tanz und Ballett und Körpersprachliches seien Gehüpfe und Gemache und Geturne samt Getue und frei von Kunst und Emotion und sensibilisierendem Intellekt, der könnte ganz aktuell versuchen, sein vermeintliches Urteil mit einem Kinobesuch wenigstens in Relation zur echten Realität zu setzen.

Klangaktionen – Aktionsklänge?

06.02.10 (Wolf Loeckle) -
Als der Begriff „Avantgarde“ noch Wohlklang auslöste in den offenen Gehörgängen all derer, die sich im Nachklang eines schrecklichen Krieges schämten für Deutschland und Anregungen vom moralisch aufrüstenden Welt-Erretter USA holten, da blieb John Cage wichtig. Und Karlheinz Stockhausen wurde tonangebend an Kölns Rheingestaden und weit über die Bergischen Hügel hinaus.

Werk der Wunder: Maurizio Pollini und das „Wohltemperierte Klavier“

07.01.10 (Wolf Loeckle) -
Als Bach-Spieler hat sich Maurizio Pollini nicht in erster Reihe geoutet – bislang. Der Chopin-Interpret, der Sezierer von Wiens Zweiter Schule dagegen gilt nicht zuletzt und durchaus zu Recht als Meister- und Weltklassepianist mit großem Repertoire, von Bartók bis Nono, von Boulez bis Manzoni, von Beethoven bis Strawinsky. Er ist ein Klavierspieler mit großartigem Zugriff, er repräsentiert das Meisterliche des größtmöglichen Klangzauberpotentials.

klangaktionen – aktionsklänge? – die fünfzigste ausgabe von josef anton riedls münchner mustermesse samt novitätenschau

22.12.09 (Wolf Loeckle) -
Als der Begriff „Avantgarde“ noch Wohlklang auslöste in den offenen Gehörgängen all derer, die sich im Nachklang eines schrecklichen Krieges schämten für Deutschland und Anregungen vom moralisch aufrüstenden Welt-Erretter USA holten, da blieb John Cage wichtig. Und Karlheinz Stockhausen wurde tonangebend an Kölns Rheingestaden und weit über die Bergischen Hügel hinaus. Damals wuchsen „Konkrete Musik“ und diverse elektronische Spielarten in ungeahnte Höhen, intellektuell und fundamentalistisch gestützt von dickleibig publizierten Sprachkaskaden und mikrointervallistisch gewürzter Analyse. Jetzt gibt es Stockhausen vom Tonträger und Cage ganz aktuell im Museum zu Barcelona etwa. Die Ideen dieser Meister der ersten Stunden wirken freilich weiter. Und nehmen manchem der heute Aktiven Denken samt handwerklicher Arbeit ab. Denn Computertechnologien beginnen jetzt schon nahezu eigenständig zu denken und zu machen...

Hauptwege

09.11.09 (Wolf Loeckle) -
Johannes Brahms: Klarinettensonaten f-Moll und Es-Dur, Opus 120/1 und 2, Klarinettentrio a-Moll Opus 114. Sharon Kam, Klarinette, Martin Helmchen, Klavier, Gustav Rivinius, Cello. BERLIN CLASSICS 0016382BC

Gedanken contra Geschäft

09.11.09 (Wolf Loeckle) -
Prelude & Fugue. Bernd Glemser spielt Bach und Shostakovich. Oehms Classics OC 738

„jedes ding hat einmal ein end ...“

09.11.09 (Wolf Loeckle) -
Es sind zuweilen Redensarten, auf denen manch Artifizielles sich aufbaut, das jenseits der Floskeln als Kunst sich definiert. Der große Wortartist Ernst Jandl beispielsweise, Wiener und Provokateur, hat nach dem Motto „ottos mops trotzt“ in überschäumender Phantasie auch auf der Basis volkstümlicher Kommunikationsalltäglichkeiten Folgendes durchgeführt: „jedes ding hat einmal ein end nur die wurst hat zwei.“ Hat das etwas mit dem Rosamunde Quartett aus München zu tun?
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