Wenige Wochen vor der Landtagswahl meldet sich der Chorverband zu Wort und rückt die musikalische Bildung in den Fokus. Amateurchöre und Kinder benötigten mehr Unterstützung.
Der Chorverband Rheinland-Pfalz fordert wenige Wochen vor der Landtagswahl mehr Investitionen in die kulturelle Bildung. Amateurchöre benötigten ausreichend Proben- und Auftrittsräume sowie eine langfristig gesicherte Infrastruktur, begründete der Verbandsvorstand seinen Vorstoß. Außerdem gebe es einen zunehmenden Mangel an qualifizierten musikalischen Leitungen.
Es fehle dafür an staatlicher Anerkennung und struktureller Absicherung, bestehende Ausbildungsangebote reichten nicht aus. Der Chorverband mache sich daher für die Einrichtung einer Berufsfachschule für Musik nach dem Vorbild anderer Bundesländer stark. Als möglichen Partner nannte der Vorstand die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz.
Amateurchöre seien unverzichtbar für Kultur, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz. Deshalb sollten ein verbindliches Kulturfördergesetz, mehr Investitionen in musikalische Bildung und eine Entbürokratisierung des Ehrenamts kommen, erklärte der Vorstand des Chorverbands seine Forderungen an die Parteien. Zudem müsse in der Ganztagsbetreuung die musikalische Bildung der Kinder garantiert sein.