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Symposium an der Dresdner Hochschule für Musik
Fachkonferenz: Zukunft der Orchesterausbildung im Fokus HfM Dresden. Foto: Marius Leicht
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Dresdner Fachtagung zur Zukunft der Orchesterausbildung

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Dresden - Experten aus ganz Deutschland befassen sich in Dresden bei einer Konferenz mit der künftigen Ausbildung von Orchestermusikern. Dabei gehe es unter anderem um Inhalte der Musikvermittlung, Anforderungen der Orchester und Visionen der Studierenden selbst, teilte die Dresdner Musikhochschule als Ausrichter der Tagung (22. bis 24. Oktober) am Montag mit.

Zu der Konferenz unter dem Titel «Zukunft(s) Orchester» hätten sich prominente Referentinnen und Referenten aus Orchestern, Theatern, freien Ensembles, Hochschulen und aus der Kulturpolitik angesagt. Dirigentin Oksana Lyniv - erste Frau am Pult in Bayreuth - arbeitet während der Tagung mit dem Dresdner Hochschulorchester zusammen.

Pressemeldung der HfM Dresden:

Fachtagung zur Zukunft der Orchesterausbildung an der HfM Dresden

Orchesterszene trifft sich in Dresden

„Wie zukunftsfähig ist Ensemble- und Orchesterspiel in unserer Gesellschaft, kann es als Modell gelingender Demokratie gelten oder transportiert es überkommene autoritäre Strukturen? Wie soll eine Ausbildung im Hinblick auf die Anforderungen von Diversität, zeitgenössischer Visionen und neuer Inhalte von Musikvermittlung bis Musikermedizin profiliert werden? Welche Anforderungen formulieren die Orchester – welche Visionen haben die Studierenden und Hochschulen selbst?“ Mit diesen stichwortartigen Fragen umreißt Ekkehard Klemm, Professor für Dirigieren, Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen und Initiator der Fachkonferenz ZUKUNFT(S)Orchester das Anliegen eines Austauschs von Ideen, der in Vorbereitung eines neu zu gründenden Instituts geplant wird.

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden lädt dazu vom 22. bis 24. Oktober 2020 im Rahmen der Konferenz ZUKUNFT(S)Orchester ein. Prominente Referent:innen aus Orchestern, Theatern, freien Ensembles, Hochschulen, Vertreter:innen der Musikermedizin ebenso wie der Kulturpolitik haben sich zu den vielfältigen Diskussionsformaten, Vorträgen und begleitenden Konzerten angesagt. Bereits im Vorfeld wird Chefdirigent Christian Thielemann eine Honorarprofessur erhalten. Die HfM Dresden will sich mit der Sächsischen Staatskapelle ebenso stärker vernetzen wie mit der Dresdner Philharmonie und den vielen regionalen Orchestern und ihren Akademien. Der Nestor der zeitgenössischen Musik in Deutschland, Helmut Lachenmann, betreut unmittelbar nach der Konferenz ein Projekt mit Studierenden, während die Dresdner Absolventin und künftige erste Frau am Pult von Bayreuth, Oksana Lyniv, direkt zur Konferenz am 23.10. mit dem Hochschulsinfonieorchester Werke von Schostakowitsch und Beethoven aufführen wird.

Anmeldungen sind bis zum 10. Oktober möglich unter: https://www.hfmdd.de/hochschule/kongresse/zukunftsorchester. Die Platzkapazität ist begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos, aber mit einer Verpflegungspauschale von 75,00 € pro Person verbunden. Die Konferenz wird unter Einhaltung der Hygieneregeln als physisches Event stattfinden, um persönliche Begegnungen sowie einen intensiven Austausch zu ermöglichen.

Für Ihre Rückfragen steht Ihnen Erika Szabo gern zur Verfügung: Tel.: 0351-4923677 E-Mail: zukunftsorchester [at] hfmdd.de (zukunftsorchester[at]hfmdd[dot]de)

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