Internationaler Tag des Jazz - UNESCO ruft zur Beteiligung auf


25.02.13 -
Zum zweiten Mal wird am 30. April 2013 der "Internationale Tag des Jazz" gefeiert. Die UNESCO ruft zur weltweiten Beteiligung auf. Veranstaltungen und Projekte sollen an die globale Bedeutung des Jazz für kulturellen Dialog und künstlerischen Austausch erinnern. Musikeinrichtungen, Kulturinstitutionen, Universitäten und Schulen sind dazu aufgerufen, sich aktiv am Welttag zu beteiligen.
25.02.2013 - Von PM, KIZ

Besonders geeignete Beiträge werden in das offizielle Programm zum UNESCO-Welttag des Jazz aufgenommen. Im November 2011 hat die UNESCO den "Internationalen Tag des Jazz" ausgerufen. Er wurde erstmals am 30. April 2012 mit über 100 Veranstaltungen weltweit gefeiert. Mit dem Welttag des Jazz würdigt die UNESCO eine Musikform, die in mehr als 100 Jahren zu einer universellen Sprache für Freiheit, Individualität und Vielfalt geworden ist.

Jazz entwickelte sich vor allem aus der afroamerikanischen Musiktradition und war eine der ersten Formen populärer Musik, die sich global verbreitete. Jazz eröffnete nahezu allen Sparten der Musik neue Möglichkeiten und verbindet bis heute Menschen über alle kulturellen Grenzen hinweg.

Entstanden ist der Jazz um 1900 in den Südstaaten der USA. Seine Wurzeln liegen in der Befreiungsbewegung der afrikanischen Sklaven. Das Datum des 30. April fällt mit dem Abschlusstag des "Jazz Appreciation Month" zusammen, der in den USA jedes Jahr im April zu Ehren der Jazzmusik gefeiert wird. Der Jazz war in den USA eine treibende Kraft zur Überwindung der Rassendiskriminierung und ein Symbol für Toleranz, Demokratie und Gleichberechtigung.

Projektanmeldung
Institutionen, die Veranstaltungen oder Projekte zum Welttag des Jazz planen, können bei der Deutschen UNESCO-Kommission die Nutzung des Logos "Welttag des Jazz, mit Unterstützung der Deutschen UNESCO-Kommission e.V." beantragen. Das Projekt muss in besonders geeigneter Form die Ziele des UNESCO-Welttags unterstützen. Es sollte dazu beitragen, den internationalen Dialog, Toleranz und Weltoffenheit und den Respekt vor den Menschenrechten zu fördern.

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