Kölner Stadtarchiv: Um zu retten, was zu retten ist, wird es ohne Bundeshilfe nicht gehen


08.03.09 -
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hatte am 05.03.2009 aufgrund der nationalen Bedeutung der Dokumente des Kölner Stadtarchivs Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB aufgefordert, sich wie beim Wiederaufbau der Anna Amalia Bibliothek in Weimar auch beim Wiederaufbau des Kölner Stadtarchivs und besonders bei der Restaurierung der Dokumente zu engagieren.
08.03.2009 - Von Olaf Zimmermann, KIZ

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hatte am selben Tag in einer Pressemitteilung mitgeteilt: „Sollte es mittels restaurativer Maßnahmen möglich sein, zumindest Teile der Bestände zu retten, werden selbstverständlich das Fachwissen und das Potenzial der von meinem Haus finanzierten Einrichtungen eingesetzt, um den Schaden wenigstens in Grenzen zu halten. … Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln haben nun zur Aufgabe, das Ausmaß der Katastrophe zu ermitteln und zu retten, was zu retten ist.“

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wir begrüßen, dass das Fachwissen und das Potenzial der vom Kulturstaatsminister finanzierten Einrichtungen eingesetzt werden soll, um bei der Restaurierung des in Köln schwer beschädigten national wertvollen Kulturgutes zu helfen. Es steht aber zu befürchten, dass diese Hilfe noch nicht ausreichend sein könnte und deshalb der Kulturstaatsminister auch unmittelbare finanziellen Hilfe leisten muss. Um zu retten, was zu retten ist, wird es ohne Bundeshilfe in Köln nicht gehen.“

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